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Stimmungsmache mit Asylpolitik: Der Angstwahlkampf der Rechtsextremen
DPA

Im Wahlkampf schüren die rechten Parteien die Angst vor Asylbewerbern. Sie nutzen die Ausschreitungen in Berlin und Duisburg und predigen fleißig das Märchen von der Flüchtlingsschwemme. Dabei sprechen die Fakten klar gegen sie. Bundestagswahl: Rechte Parteien machen mit Asylpolitik Wahlkampf - SPIEGEL ONLINE

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troy_mcclure 22.08.2013, 14:48
1.

Zitat von sysop
Im Wahlkampf schüren die rechten Parteien die Angst vor Asylbewerbern. Sie nutzen die Ausschreitungen in Berlin und Duisburg und predigen fleißig das Märchen von der Flüchtlingsschwemme. Dabei sprechen die Fakten klar gegen sie.
Dafür belügen uns die "etablierten" Parteien nach Strich und Faden beim Thema Griechenland/Euro...
Und die richten bedeutend mehr Schaden als die völlig unbedeutenden rechten Parteien an

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epic_fail 22.08.2013, 14:48
2.

Zitat von sysop
Im Wahlkampf schüren die rechten Parteien die Angst vor Asylbewerbern. Sie nutzen die Ausschreitungen in Berlin und Duisburg und predigen fleißig das Märchen von der Flüchtlingsschwemme. Dabei sprechen die Fakten klar gegen sie.
Wo ist das Problem? Dass die Nazis seit jeher die Lüge als Mittel zum Zweck benutzen, ist doch öffentlich bekannt. The same shit - different year.

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SPONU 22.08.2013, 14:48
3. Beim Plakat

...."Maria statt Scharia" konnte ich mir ein Schmunzeln dennoch nicht verkneifen :)
Das war wohl der eine Abiturient in der NPD...

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delponte 22.08.2013, 14:48
4. Verzeihung

welcher Krieg herrscht in Russland und Serbien?

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phaeno 22.08.2013, 14:49
5. Verängstigte Bürger?

Liebne SPON-Red., ehrlich gesagt halte ich es schon für ziemlich fragwürdig, wenn Sie hier "von verängstigten Bürgern" schreiben. Jemand, der Mit dem Hitlergruß traumatisierte Flüchtlinge begrüßt macht auf mich nicht den Eindruck, verängstigt zu sein. Wer rechtsradikale Sprüche schwingt und sich mit Neonazis auf die Strasse stellt hat keinen Anspruch darauf, als verängstigt zu gelten. Vielleicht sollten Sie lieber mal über die Ängste der Flüchtlinge sprechen und den Mut derer, die ihnen zur Seite stehen. Die "verängstigten Bürger" verhalten sich genau so, wie das von den Nazis seit Jahrzehnten bekannt ist. Solange sie glauben, die Oberhand zu haben, riskieren sie eine große Lippe und beteiuligen sicvh gerne daran, Vietnamesen aus dem heim, oder Onder durch das Dorf zu jagen. Auch mal ein türkisches Haus anzuzünden, ist ja nur ein Ausdruck der Angst oder? Wenn die Gewalt und die Hetze dann in die Hosen gehen, ist das Gejammer groß und keiner will was gewusst haben.

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La Strega 22.08.2013, 14:50
6. Slogans

erinnern mich im Sinngehalt sehr an: Kinder statt Inder...

Man kann sich des Eindruckes nicht erwehren, dass es Manchen recht gut zu Passe kommt, dass der braune Mob nun wieder öffentlich wird. Von Justitia's Seiten gibts ja auch wenig zu befürchten, gerade in den vergessenen blühenden Landschaften... da tobt die braune Verrohung bereits seit Maueröffnung, wenn nicht schon vorher!

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mickt 22.08.2013, 14:53
7. Herr Friedrich: Huhu. Bitte mehr Empathie!

»"Neonazis schaden unserem Vaterland", sagte Innenminister Hans-Peter Friedrich der "Rheinischen Post".«

Als würde es hier um den Ruf von Deutschland gehen. Dem kann gerne geschadet werden, unseren Mitbürgern und Besuchern darf nicht durch Hass, Rassisimus und Ausländerfreindlichkeit geschadet werden. Das ist bei weitem schädlicher als Deutschlands Ruf.

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Polyprion 22.08.2013, 14:53
8. Vorsicht!

Zitat von
das Thema Euro-Krise hat sich die AfD zu eigen gemacht.
Ist das ein subtiler Versuch der Autorin, die AFD in die Nähe von rechten und rechtsextremen Parteien zu rücken?

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mauvaisreveur 22.08.2013, 14:53
9. Rattenfänger haben es leicht

Die überregionale Aufmerksamkeit für die Vorgänge in Hellersdorf ist, so fürchte ich, bitter nötig. Seit Wochen werden in Hellersdorf Anwohner von rechten Hetzern aufgewiegelt und angestachelt, wobei es zur Empörung meist nicht viel braucht. Ich habe am Montag vor Ort einen Syrer erlebt, der verzweifelt auf die Heimbefürworter zugestürzt ist, in der irrigen Annahme, es handele sich bei uns um Gegner. Er hat gerufen: „What are you afraid of? Why are you afraid? They kept me in a hospital... I am traumatized...“ Während man versucht hat, ihn zu beruhigen, ist er zu einem Laternenmast getaumelt, an den er sich angelehnt und zu weinen begonnen hat. Dort ist er langsam zu Boden gerutscht und hat dort gekauert, keine zwei Meter von feindseligen Hellersdorfern und dem beachtlichen Polizeiaufgebot entfernt.
Und was schrieb am Tag darauf jemand auf der Seite der sogenannten Bürgerinitiative gegen das Heim, hier unredigiert? "Und eins noch vorweg ich war gestern auch dabei. Die dagegen waren haben sich das ganze angeschaut außer auf ein paar Ausnahmen. Aber die dafür waren, haben wider stunk gemacht. Und weil mal wider ein Ausländer nicht integriert war konnte anscheinend kein Deutsch ging auf die Linken zu und motzte rum. Er dachte wohl das sind Gegner des Heims. Das zeigt mir immer wider was für Pack hier rein gelassen wird." Was soll man zu einer solchen verzerrten Wahrnehmung noch sagen?

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