Forum: Blogs
Straftaten von Zuwanderern: Angst und Zahlen
DPA

Diebstähle und Schwarzfahren - die Kriminalität bei Zuwanderern ist im vergangenen Jahr gestiegen. Statistisch gesehen ist das Risiko jedes Einwohners, mit Straftaten konfrontiert zu werden, trotzdem gesunken. Wie passt das zusammen?

Seite 1 von 2
Ökofred 23.04.2017, 11:12
1. Thema verschenkt

Statt darauf einzugehen, dass in D Mord und Totschlag seit Jahrzehnten zurückgehen (laut polizeilicher Kriminalstatistik), und zwar massiv, wird doch wieder nur die Angstdebatte geschürt. Und Flüchtlinge, ganz wichtig. Einbrüche waren übrigens Anfang der 90er höher als jetzt, will aber keiner hören, weil "alle 3 Minuten ein Einbruch" natürlich höhere Klickraten und mehr Leser generiert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schnapporatz 23.04.2017, 11:20
2. Dunkelziffer?

Immer weniger Cops, immer mehr Überlastungserscheinungen = Mancher Notruf verhallt ungehört oder es kommt die Polizei erst nach 45 Minuten (selbst erlebt), wenn sich die Beteiligten längst wieder zerstreut haben. Wer macht sich da noch die zweifelhafte Mühe einer Strafanzeige mit ungewissem Ausgang, zudem Einschüchterungen Alltag sind?
Ob die Zahlen also tatsächlich gesunken sind, ist zumindest sehr zweifelhaft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fallobst24 23.04.2017, 11:38
3. jaja, die gute alte Statistik

http://www.rundschau-online.de/politik/wenig-aussagekraft-silvesteruebergriffe-tauchen-nicht-in-kriminalstatistik-auf-24913942

Laut der Kriminalstatistik gab es die schreckliche Silvesternacht in Köln 2015 gar nicht. Dieses komplette Staatsversagen an Silvester mag zwar nicht in der Statistik auftauchen, aber sie schaffen es trotzdem nicht die Menschen hinters Licht zu führen.

"Laut Ministerium erschienen die Sexualstraftaten erst im April und Juni in der Statistik, weil die Verfahren erst zu diesem Zeitpunkt an die Staatsanwaltschaft abgegeben worden seien. Die meisten Taten aus der Silvesternacht seien aber erst gar nicht in die Kriminalstatistik eingeflossen, weil es sich hier nicht um sogenannte "Opferdelikte" handele, erklärte Innenminister Ralf Jäger (SPD).

Opferdelikte beeinflussten das Sicherheitsgefühl der Bürger in besonderem Maße, zum Beispiel Gewalt, Einbrüche und Vergewaltigungen. Bei der überwiegenden Anzahl der Taten in der Silvesternacht handele es sich aber um Taschendiebstähle und Beleidigungen auf sexueller Grundlage.

Scharrenbach warf Jäger "Zynismus" vor. Die vielen Opfer seien offenbar nicht Opfer genug gewesen, um in einer Statistik aufzutauchen."
– Quelle: http://www.rundschau-online.de/24913942 ©2017

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Troll-Oberkommando 23.04.2017, 12:02
4. Überschrift

@ Komm 1: Es wird ein Unterschied zwischen Mord, Totschlag und Schwere Körperverletzung mit Todesfolge gemacht. Letztere ist gestiegen. Für das Angstgefühl ist es nebensächlich ob man durch Mord , Totschlag oder schwere Köperverletzung umkommt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Troll-Oberkommando 23.04.2017, 12:12
5. Überschrift

Ergänzend : Die Aussage es sei sicherer geworden weil die Häufigkeitszahl an Straftaten pro Einwohner zurückgegangen sei, kann man auch dahingehend überprüfen, welcher Art die erhobenen Straftaten sind . Wenn die Anzeigen wegen Betrug / Beförderungserschleichung um 50% rückläufig sind , weil diese aus technischen Gründen nicht mehr gemacht werden , schlägt sich das natürlich auch in der gesamten Häufigkeitszahl nieder. Es ist wenig beruhigend wenn politisch motivierte Kriminalität um 40 % steigt und damit beförderungserschleichung als Faktor in der Kriminalitätsstatistik ablöst.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zeichenkette 23.04.2017, 12:23
6. Angst schaltet den Verstand aus

Wer Angst hat, der findet immer mehr, was die Angst rechtfertigt. Ich kenne Leute, die sich kaum noch auf die Straße trauen, weil sie den ganzen Tag vor Fernseher und Computer sitzen und sich gruseln. Es gibt wirklich sowas wie Angststörungen und die Angst vor Verbrechen und vor Fremden ist da ein Klassiker. Nur dass damit gerade Politik gemacht wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Bernd.Brincken 23.04.2017, 12:38
7. Angstbefund

"Dieser nüchterne Befund steht im Widerspruch zu dem, was viele Bürger fühlen, nämlich Angst."
Woher weiss der Spiegel-Autor das? Gibt es dafür verläßliche Erhebungen? Hat man die ängstlichen Bürger selbst befragt? Könnten diese über ihre Ängste überhaupt offen sprechen? Oder hat man Zahlen von Psychiatrie-Ärzten ausgewertet? Liest man die zunehmende Angst an dem Auftreten des Begriffs in klassichen Medien ab - also sinngemäß: Wenn mehr über Angst diskutiert wird, muss auch mehr davon vorhanden sein? Oder ist es eher umgekehrt - die verbreitete Sorglosigkeit macht den nachdenklichen Publizisten selbst An.. nein: Sorgen?
Fragen über Fragen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ameliefirst 23.04.2017, 13:21
8. Statistik-Supermarkt

Aus diesen schwierigen Statistiken kann sich anscheinend jeder Argumente für seine bereits gefasste Meinung holen. Ich lebe in Köln und fühle mich nicht unsicherer als in den Jahren zuvor. Sorge bereiten mir die Menschen, deren Kopf und Herz so anfällig für Hetze und Rassismus sind, die sich nur gut fühlen, wenn sie andere schlecht machen. Ich wünsche mir, dass die etablierten Parteien eine bessere Politik machen, sich ehrlich um die kümmern, die sich ausgeschlossen fühlen. Zudem muss sich die Politik um die kümmern, denen Bildung fehlt, dazu gehört auch Herzensbildung. Deren Kinder zuerst.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dibbi 23.04.2017, 13:24
9. Keine wirklichen Zahlen!

Zu dieser Thematik existieren gar keine belastbaren Zahlen, weil sie nicht erfasst werden. Beispiel: Wohnungseinbruchdiebstahl. Bei 10-15 % Prozent Aufklärungsqute lässt sich durch das erhobene Material kein Rückschluss ziehen.

Ein Großteil der Taten aus diesem Deliktsfeld wird durch Täter vom Westbalkan begangen. Das ist eine Tatsache, die jeder Kriminalbeamter, der in dem Bereich tätig ist bestätigen kann. Rumänen und Bulgaren, sowie andere Osteuropäer wirken hgier organisiert.

Die enheimischen Täter sind in der Regel die dämlichsten von allen und lassen sich eher mal erwischen, das gilt aber auch für die eher Jungen "Einsteiger" aus Albanien, die Frau Merkel uns mit ihren Torheiten beschert hat!

Die Politik versucht durch die konsequente Nichterfassung Süd-Ost-Europäischer Bandenkriminalität den Bürger zu täuschen.

Wer es nicht glaubt kann ja mal ein Praktikum auf einer Kripo-Dienststelle machen, die sich mit Wohnungseinbruchdiebstahl befasst.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2