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Strengere Gesetze: US-Bürger kaufen Waffenläden leer
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Der Amoklauf an der Grundschule in Newtown und die Debatte um schärfere Waffengesetze hat eine bizarre Folge: Die Waffenkäufe in den USA steigen rapide. Viele Geschäfte sind regelrecht leergekauft - weil deren Kunden offenbar eine strengere Regulierung fürchten. USA: Amerikaner horten Waffen aus Angst vor strengeren Gesetzen - SPIEGEL ONLINE

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der_namenslose 14.01.2013, 16:48
150.

Zitat von Moewi
... Falsch benutzt oder verunfallt, kann ein Fahrzeug sicher zu Todesfällen führen, das passiert leider jeden Tag.
Und tot ist tot.

Zitat von Moewi
Umgekehrt wird Sie eine verunfallte oder missbrauchte Schusswaffe aber niemals zur Arbeit oder in den Urlaub bringen, oder Ihren örtlichen Supermarkt mit Waren versorgen.
Urlaub - für eine Sportschützen kann ein Schiesstandbesuch ähnlich erholsam sein.
Man könnte bequem 50% des Individualverkehrs abschaffen, ohne das Menschen nicht zur Arbeit, in den Urlaub oder zum Supermarkt kämen. Mehr Fahrgemeinschaften und ÖTV, ein bisschen Verzicht, und schwubs könnten wir uns sicher 50% der Verkehrstoten sparen.

Zitat von Moewi
Oder anders: Was ist der Zweck eines Verkehrs- uns Transportmittels,
Für die meisten Budesbüger:
1. Prestigeobjekt - oder warum verkaufen sich prollige PS-Monster so gut?
2. Vergnügen - schnell fahren, Urlaub, Wochenendausfahrt...
3. Transport, täglicher.

Zitat von Moewi
und welches der einer Schusswaffe?
-
Jagd
Sport
Selbstschutz (Polizisten)

Verbrechen spielen statitisch keine Rollen: Selbst in den USA (etwa 180 Mio Waffen) kommt es "nur" zu rund 10.000 Morden mit Schusswaffen pa (hauptsächlich mit illegalen Waffen). Macht also 3 Morde auf 1000 Waffen. Nicht gerade das Gross der Waffen...

Man kann unvergleichbare Dinge nicht vergleichen.

Zitat von Moewi
Und ganz nebenbei: Wenn es um Verkehrstote pro Mio EW geht, schneiden Europäer AUCH besser ab ;o)
Das wiederum spricht nicht gerade für die Amis: Kein TÜV und Führerschein mit 16 in der Highschool (kaum Ansprüche) sind keine gute Idee...

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der_namenslose 14.01.2013, 16:49
151.

Zitat von gekko88
.... In 10 Jahren heißt es dann "Was haben wir getan?".
Woe wärs mit was sinnvollem? So was wie Sozialstaat, Krankenversicherung...

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der_namenslose 14.01.2013, 16:51
152.

Zitat von hebru
?.., dass es in Deutschland bezogen auf die Bevölkerungszahl in den letzten 10 Jahren MEHR Massaker gegeben hat als in den USA ???
Spricht wohl gegen das deutsche Waffenrecht. Und auch gegen den sonstigen Abbau des Sozialstaates...

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der_namenslose 14.01.2013, 16:53
153.

Zitat von eure_dudheit
Wenn ich mal in die Situation eines Amoklaufs kommen sollte, wär mir ein Spinner mit einer Axt, Knüppel, Auto (was soll Benzin und Gas?) wesentlich lieber. Hier kann man besser weglaufen, womöglich sich verteidigen als bei einer Schußwaffe.
Benzin: Attentat von Volkhofen.
Kunstdünger: Timothy McVeigh: 168 tote.

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gog-magog 15.01.2013, 09:26
154.

Zitat von der_namenslose
Kann man . Die ganze Diskussion dreht sich um Selbstladegewehre, die so auch in D für Sportschützen und Jäger erhältlich sind. Es handelt sich eben nicht um Kriegswaffen ("Sturmgewehre"), sonden um deren zivile, optisch ähnliche aber technisch abweichende, Pedanten.
Mein Herr, lassen Sie doch die Haarspalterei, es SIND KRIEGSWAFFEN und keine Spielzeuge, die hier frei verkauft werden. Mit derartiger Verharmloserei wird man die Verhältnisse auch nicht verbessern.

Wieviele Kinder müssen eigentlich noch diesen Massakern zum Opfer fallen, ehe man diese unnützen Brutalowaffen aus der Gesellschaft verdammt? Der entsprechende Verfassungszusatz stammt aus einer Zeit, als man für das Laden eines Gewehrs zur Abgabe eines Schusses drei Minuten gebraucht hat. Damit konnte niemand ein Massaker anrichten.

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gog-magog 15.01.2013, 09:27
155.

Zitat von der_namenslose
Sie wissen schon, dass der Staat (übrigens auch in Deutschland) in solchen Fällen Entschädigungen zahlen müsste? Den das wäre eine Enteignung.
Das ist Unfug. Der Besitz illegaler Waffen muss nirgendwo entschädigt werden.

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der_namenslose 15.01.2013, 10:09
156.

Zitat von gog-magog
Das ist Unfug. Der Besitz illegaler Waffen muss nirgendwo entschädigt werden.
Es ging un die Einziehung (ehemals) legaler Waffen auf Grund geänderter Gesetzte, die diese ohne zutun des legalen Waffenbesitzer kriminalisieren / verbieten. Hier müsste der Staat sehrwohl entschädigen. Die BRD hat sich im Übrigen bislang derart beholfen, das sog "Altbestand" von gesetzlichen Verschärfungen ausgenommen wird.

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der_namenslose 15.01.2013, 10:22
157.

Zitat von gog-magog
Mein Herr, lassen Sie doch die Haarspalterei, es SIND KRIEGSWAFFEN
Nein, denn dann vielen diese waffen in Deutschland unter das Kriegswaffenkotrollgesetz und in den USa unter den NFA. Beides ist NICHT der Fall. Es geht nicht um "Haarspalterei", sondern un genaue Verwendung von Begrifflichkeiten.

Zitat von gog-magog
und keine Spielzeuge,
behauptet niemand.

Zitat von gog-magog
die hier frei verkauft werden.
Darum geht's auch nicht. es geht nicht um "freien" verkauf, sondern um ein Verbot.

Zitat von gog-magog
Mit derartiger Verharmloserei wird man die Verhältnisse auch nicht verbessern.
Niemand verharmlost diese Waffen. Nur bringt eine hysterische Anlassgesetzgebung auch nichts. es geht um eine sachliche, rationale Auseinandersetzung mit dem Thema.

Zitat von gog-magog
Wieviele Kinder müssen eigentlich noch diesen Massakern zum Opfer fallen, ehe man diese unnützen Brutalowaffen aus der Gesellschaft verdammt?
Die Opfer der tägliche Gewalt interessieren Sie nicht. Sie fokusieren sich auf wenige Opfer, die bei sehr seltenen Taten zu beklagen sind (was Sie aber nicht davon abhält, die "übrigen" Opfer als Zahlenwerk beizuflicken).
Sie fokusieren sich auf einen Tatgegenstand und ein Tatscenario - das Gross der Taten und Tatmittel interessiert Sie nicht die Bohne...

Zitat von gog-magog
Der entsprechende Verfassungszusatz stammt aus einer Zeit, als man für das Laden eines Gewehrs zur Abgabe eines Schusses drei Minuten gebraucht hat. Damit konnte niemand ein Massaker anrichten.
Blödsinn. Unter einer Minute. Und Massaker gabs damals auch.
Und komischer Weise leben andere Staaten mit vergleichbaren Regelungen sehr gut (Schweiz, Tscheschien...)

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der_namenslose 15.01.2013, 10:36
158.

Zitat von gog-magog
... Wieviele Kinder müssen eigentlich noch diesen Massakern zum Opfer fallen, ehe man diese unnützen Brutalowaffen aus der Gesellschaft verdammt? ...
Wie viele Kinder müssen noch sterben, bis Alkohol, Nikotin und PS-starke Autos verboten werden? Wie viele Kinder müssen noch sterben, bis mangelnde Krankenhaushygiene in D thematisiert wird?

Glauben Sie allen Ernstes, das Verbot eines Tatmittels würde die Situation ändern?

Es gibt reichlich Beispiele für "Amok"läufe ohne Schusswaffen - und das sogar, wenn Schusswaffen verfügbar waren! Die folgenreichsten Anschläge auf Schulen oder öffentliche Einrichtungen wurden nicht mit Schusswaffen begangen.

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der_namenslose 15.01.2013, 10:45
159. Nachtrag

Zitat von gog-magog
... Wieviele Kinder müssen eigentlich noch diesen Massakern zum Opfer fallen, ehe man diese unnützen Brutalowaffen aus der Gesellschaft verdammt? ...
Die Waffen würden nicht aus der Gesellschaft "verdammt" - ich denke, Sie meinen "verbannt". Kriminelle würden sich solchen (aber lieber "echte" Kriegswaffen) beschaffen.
Und Brutalowaffe - was sollen das sein? In den USA werden mit 280.000.000 waffen etwa 10.000 Verbrechen begangen - also rein statistisch ein Verbechen alle 285 Jahre je Waffe (und das unter der schon irsinnigen Annahme, das alle Verbrechen mit legalen waffe begangen würden!)
In D lässt sich der Missbrauch legaler Waffen statitisch garnicht erfassen!

Nur mal so am Rande: Nach der Tat von Erfurt waren die bösen Pumpguns die Teufelswaffen, nach Winnenden auf einmal die Pistolen. Jetzt sinds die Gewehre. Die übrigen Waffen werden von den waffengegner immer wieder als harmlose Alternative dargestellt. Könnt ihr euch mal entscheiden?

Ich hab mir mal die Mühe gemacht, Ihnen ein paar folgenreiche Taten OHNE Schusswaffen rauszusuchen:

8 Tote in china (kein legaler privater Schusswaffenbesitz):
Acht Tote bei Messer-Amok in China

7 in Japan (ebenso):
Japan : Amokläufer tötet sieben Menschen mit Messer - Nachrichten Panorama - DIE WELT

Und 4 in USA:
Vier Tote: Der Messer-Amok von Brooklyn

Ich frage mich, warum "Waffengegner" immer nur Messer als alternative Bewaffnung in Betracht ziehen:

Einer der ersten "Amok"läufe in D war das Attentat von Volkhofen:
10 Tote, 20 Verletzte - mit Flammenwerfer Marke Eigenbau und eienr Lanze. Übrigens: Damals durfte man in D noch so ziemlich alles Schiessgerät frei erwerben!

Attentat von Volkhoven

Eines der Ersten "School-Shootings" der USA war kein Shooting - und trotzdem gab es 45 Tote und 58 Verletzte!

Schulmassaker von Bath

Den "Rekord" (ohne 9/11 - da warn's Teppichmesser) hällt immer noch T. McVeigh: 168 Tote ("168:1"). Auch ohne eine Schuss abzufeuern.

Bombenanschlag auf das Murrah Federal Building in Oklahoma City

Und auch die "Sturmgewehrhysterie" ist unbegründete:

Charle Whitman tötete 16 Menschen und verletzte 66 - mit einen auch so harmlosen Repetiergewehr (remington 700).

Charles Whitman

So zynisch es klingt: Die gesellschaftliche und mediale Fokusierung auf Schusswaffen rettet evtl. sogar Leben. Bombenattentäter haben weit mehr "Erfolg" als "Amok"Schützen...

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