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Studie: Atomkatastrophe würde Deutschlands Helfer überfordern
dapd

Für einen Atomunfall wie in Fukushima ist Deutschland nicht gewappnet. Eine Studie des Bundesamts für Strahlenschutz belegt nach Informationen des SPIEGEL: Die mit radioaktiven Stoffe verseuchten Flächen wären weitaus größer als bislang angenommen, ganze Städte müssten evakuiert werden. Studie: Atomkatastrophe würde Deutschlands Helfer überfordern - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft

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cassandros 17.03.2012, 19:37
1. Der Hersteller gibt 5 Halbwertszeiten Garantie

Zitat von sysop
Für einen Atomunfall wie in Fukushima ist Deutschland nicht gewappnet. Eine Studie des Bundesamts für Strahlenschutz belegt nach Informationen des SPIEGEL: Die mit radioaktiven Stoffe verseuchten Flächen wären weitaus größer als bislang angenommen, ganze Städte müssten evakuiert werden.
Da können wir nur von Glück sagen, daß unsere Kernkraftwerke ja total sicher sind und sich eine Katastrophe gar nicht ereignen kann.
Stand jedenfalls auf der Verpackung.

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Patanjali 17.03.2012, 19:43
2. Warum wohl wurden die AKW-Betreiber...

Zitat von sysop
Für einen Atomunfall wie in Fukushima ist Deutschland nicht gewappnet. Eine Studie des Bundesamts für Strahlenschutz belegt nach Informationen des SPIEGEL: Die mit radioaktiven Stoffe verseuchten Flächen wären weitaus größer als bislang angenommen, ganze Städte müssten evakuiert werden.
von dem Abschluss einer Haftpflichtversicherung befreit.
Gerade aus diesem Grund.

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Vergil 17.03.2012, 19:51
3.

Zitat von sysop
Für einen Atomunfall wie in Fukushima ist Deutschland nicht gewappnet. Eine Studie des Bundesamts für Strahlenschutz belegt nach Informationen des SPIEGEL: Die mit radioaktiven Stoffe verseuchten Flächen wären weitaus größer als bislang angenommen, ganze Städte müssten evakuiert werden.
Aber zum Glück steigen wir ja aus und beziehen unseren Atomstrom aus dem Ausland, weil die erneuerbaren Energien hinten und vorne nicht reichen und nicht reichen werden.

Zum Beispiel aus dem AKW Temelin, 60 km von der deutschen Grenze entfernt. Oder Tihange, 12 km entfernt. Oder die AKW an der französisch-deutschen Grenze.

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atherom 17.03.2012, 19:58
4. Bitte zu bedenken:

Zitat von sysop
Für einen Atomunfall wie in Fukushima ist Deutschland nicht gewappnet. Eine Studie des Bundesamts für Strahlenschutz belegt nach Informationen des SPIEGEL: Die mit radioaktiven Stoffe verseuchten Flächen wären weitaus größer als bislang angenommen, ganze Städte müssten evakuiert werden.
Vielleicht sollte man den Lesern kurz vor den Augen führen, weshalb
Japan vor einer Woche trauerte: es trauerte um über 20.000 Menschen, die einer Naturkatastrophe zu Opfer fielen. Bei dem daraus resultierenden Gau in Fukushima gab es bisher keinen einzigen Toten. Diese 20.000 fanden in Deutschland kaum Beachtung, die Katastrophe in Fukushima führte aber dazu, dass einer gelernten Physikerin, quasi über Nacht,
die Gefahr der Atomenergie bewusst wurde und diese (überhaupt nicht populistisch) den sofortigen Ausstieg aus der preiswerten und bisher
auch saubersten Energie einleitete. Bei der Windenergie spricht man
bisweilen über die hässlichen Windmühlen. Die Tausenden Vögel, die
tagtäglich von den Mühlen geschlachtet werden, spricht man noch nicht.

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Bln79 17.03.2012, 20:01
5.

Zitat von Patanjali
Warum wolh wurden die AKW-Betreiber von dem Abschluss einer Haftpflichtversicherung befreit. Gerade aus diesem Grund.
Ja, genau das ist der Grund. Sie schließen ja auch eine Haftpflichtversicherung ab, damit Sie im Schadensfall selbst auf den Kosten sitzen bleiben. *lol*

Wenn man schon AKW-Kritiker ist, dann sollte man bitte auch entsprechende Logik anwenden. Ohne Haftpflichtversicherung sind die Betreiber nämlich selbst haftbar.

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Hannovergenuss 17.03.2012, 20:05
6. .....

Die RSK, sagt das es bei einer Kernschmelze bei uns KEINE nennenswerte Freisetzung und Wasserstoffexplosionen geben würde.

Dann hätten unsere Meiler nämlich längst keine Betriebserlaubnis mehr und wären schon von Herrn Trittihn sofort abgeschaltet worden....

Rekombinatoren, gefilterte Entlastung, viel diversifiziertere Sicherheitssysteme, etc...

http://www.rskonline.de/downloads/rs...0110516_hp.pdf

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Phoenix2006 17.03.2012, 20:08
7. Studie: Atomkatastrophe würde Deutschlands Helfer überfordern

Zitat von sysop
Für einen Atomunfall wie in Fukushima ist Deutschland nicht gewappnet. Eine Studie des Bundesamts für Strahlenschutz belegt nach Informationen des SPIEGEL: Die mit radioaktiven Stoffe verseuchten Flächen wären weitaus größer als bislang angenommen, ganze Städte müssten evakuiert werden.
Vorbemerkung: Schön das diese Erkenntnis nun endlich im Jahre 2012 den Verstand erreicht hat?

Warum haben Sie nicht den Spielfilm "Das China Syndrom" mit den Schauspielern Jane Fonda, Jack Lemmon und Michael Douglas (produziert in den 1970 Jahren) sich nicht mal unter diesen Gesichtspunkten angeschaut!?

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Desconocido 2 17.03.2012, 20:10
8. Ein Wahrsager!

Zitat von Vergil
Aber zum Glück steigen wir ja aus und beziehen unseren Atomstrom aus dem Ausland, weil die erneuerbaren Energien hinten und vorne nicht reichen und nicht reichen werden.
Woher nehmen Sie diese große fachliche Expertise? Einige andere Fachleute sind der Meinung, es könnte durchaus mit Erneuerbaren genug Energie produziert werden.
Natürlich ist es kein Geheimnis, dass es eine recht anspruchsvolle Aufgabe ist, aber gutes gibt es selten ohne Anstrengung.

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futaba 17.03.2012, 20:11
9.

Zitat von sysop
Für einen Atomunfall wie in Fukushima ist Deutschland nicht gewappnet. Eine Studie des Bundesamts für Strahlenschutz belegt nach Informationen des SPIEGEL: Die mit radioaktiven Stoffe verseuchten Flächen wären weitaus größer als bislang angenommen, ganze Städte müssten evakuiert werden.

Der Spiegel wird schon wissen, warum er die Studie nur in Bruchstücken zitiert. Völlig unverständlich bleibt der Hinweis darauf, dass in Deutschland höhere Eingreifwerte gelten würden als in Japan. Heißt das, in Japan wurde mehr evakuiert als nach deutschen Maßstäben notwendig?

Insgesamt drängt sich der Verdacht auf, dass anlässlich der bevorstehenden Evakuierungsaufhebungen in Japan dringend ein Ablenkungsmanöver der Anti-Atomlobby in Ministerien und Medien gestartet werden muss. Da ist es kein Zufall, wenn das grüne Umweltministerium Röttgens eine angeblich geheime Studie der dienstbeflissenen Presse zuspielt.

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