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Studie: Atomkatastrophe würde Deutschlands Helfer überfordern
dapd

Für einen Atomunfall wie in Fukushima ist Deutschland nicht gewappnet. Eine Studie des Bundesamts für Strahlenschutz belegt nach Informationen des SPIEGEL: Die mit radioaktiven Stoffe verseuchten Flächen wären weitaus größer als bislang angenommen, ganze Städte müssten evakuiert werden. Studie: Atomkatastrophe würde Deutschlands Helfer überfordern - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft

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felisconcolor 18.03.2012, 10:08
190. Diese Studie ist lancierter Quark

Zitat von W. v. Ockham
Na, wer hätte denn das gedacht? Damit konnte ja nun wirklich KEINER rechnen. Irgendwie komisch, dass nach Tschernobyl noch niemand über diese Fragen nachgedacht hat. Vielleicht denkt irgendwann ja auch mal jemand darüber nach, wie es mit der Lebensmittel- und Trinkwasserversorgung in Deutschland nach einem "auslegungsüberschreitenden Störfall" aussieht ...
Natürlich hat man nach Tschernobyl über diese Problem nachgedacht.
Eines der Produkte dieses Nachdenkens war u.a. das Überwachungsnetz
für die Ortsdosisleistung in Deutschland bzw. der erweiterte Umbau desselben. Eine weitere Leistung war das Strahlenschutzvorsorgegesetz und
die Schaffung des BfS (Bundesamt für Strahlenschutz).
Und was die Versorgung mit Trinkwasser und Nahrungsmitteln gerade hier in Europa angeht ist das nicht das eigentliche Problem.

Das wirkliche Problem ist, das bei einem Unfall hier in diesem Ländle
jegliche Disziplin verloren geht.
Eine ungeordnete Massenpanik wurde es Helfern nahezu unmöglich machen an den Unglücksort zu kommen. Ausser vielleicht durch die Luft.
Weil auf sämtlichen Landstrassen und Autobahnen sehr wahrscheinlich
ALLE Fahrspuren hoffnungslos verstopft sein werden.
Auch diese Überlegungen wurde bereits kurz nach Tschernobyl getan.
Und man ist zu keiner abschliessenden Lösung gekommen.

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makuzei 18.03.2012, 10:08
191.

Zitat von Misha
Also die These mit den erhöhten Krebsraten um AKWs ist längst überholt. ... Jedenfalls sinkt durch Abbau der Radioaktivität dauerhaft die Hintergrundstrahlung. Darauf sind Sie gar nicht eingegangen.

ich habe die ursache angst - also grüne panikmache- für die krebsfälle hier schon vor jahren vorgebracht.-

das interessierte aber keinen-

merke : deutsche entscheiden nach dem bauchgefühl-
nicht nach dem verstand

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digitalesradiergummi 18.03.2012, 10:11
192. Es gibt vielfache Gründe

Zitat von Crom
Wo nehmen Sie den Tsunami her? Den vergessen Sie wohl.
warum die Kühlsystem versagen können.
Der Tsunami hat das AKW ja auch nicht zerstört,
sondern einer, der höher war als einkalkuliert.
Am Ende war es ja auch so, dass die Notromaggregate
auf den LKWs nicht durch den Verkehr kamen.

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Altesocke 18.03.2012, 10:12
193.

Zitat von Misha
Im übrigen ist ja der Abfall ja auch nicht vor der Haustüre gelagert - wie jeder Abfall übrigens auch. Wieviel Abfall fällt überhaupt an? Im Vergleich zu anderen Energiearten?
Da der Abfall nicht vermodert, oder verbrannt werden kann: Es ist eine riesige und sehr lange sicher zu betreibende Deponie von Noeten!
Hinweis: Das beides koennte einer der Gruende sein, das diese noch nicht gefunden wurde.
In jedem Fall ist es zuviel, um es in die Sonne zu schiessen, was ich als 'Verbrennungsanlage' bezeichnen und vorziehen wuerde. Damit waere aber die Maer vom Billigstrom auch ohne Unfall erledigt!
(Natuerlich ginge das auch nur, wenn wir eine Aufzug in die schwerelosigkeit bauen koennten, um explodierenden Traegerraketen nicht zu Atomverseuchung zu nurzen! Beim Aufzug sind sie angeblich dabei, also vielleicht in 100 Jahren?)

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Promethium 18.03.2012, 10:15
194.

Es ist einfach verlogen zu behaupten in Deutschland könne ein Unfall wie in Tschenobyl passieren.

Es gibt keinen einzigen auch nur ansatzweise ähnlichen Reaktor in Deutschland. Und das hat nicht nur mit dem Graphit zu tun sondern auch mit einigen anderen gravierenden Unterschieden.

Ein Unfall wie in Fukuschima ist auch unmöglich. Es gibt hier keine Tsunamis!

Alle japanischen Reaktoren haben das Erdbeben ohne SuperGAU überstanden!!! Es war der durch den Tsunami verursachte Ausfall der Kühlung der letztlich zum mehrfachen SuperGAU führte.

Und selbst wenn man an die Gefahr durch Erdbeben in Deutschland glauben würde, müsste man hierzulande zuerst erdbebensichere Häuser wie in Japan üblich fordern! Alleine diese Tatsache zeigt schon das die Kernkraftgegner ihre eigene Theorie nicht ernst nehmen.

Das klügste was die Japner jetzt machen können sind höhere Deiche und zwar genau mit dem Geld das sie durch Kernenergie einsparen können!

Höhere Deiche hätten 15.000 Menschenleben retten können und ein Atomausstieg vor Fukuschima KEIN EINZIGES!

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makuzei 18.03.2012, 10:15
195.

Zitat von digitalesradiergummi
tendenz fallend, aus 400 Reaktoren weltweit, also eine Nischenbranche. Wollte man ihn aus CO2 Gründen auf so 50% anheben, gäbe es 2000 Reaktoren. Weitere Elektrifizierung (heizung, verkehr) ist unumgänglich, da Rohstoffe zur Neige gehen, und die weltbevölkerung wächst, also 4000 Reaktoren mittelfristig, auch in Ländern, und betrieben von Leuten, die das vielleicht gar nicht können, mit ganz neuen unerprobten Typen und unerfahrenen Mannschaften. Da haben wird dann zu jeder WM oder Olympiade einen Gau.
durch den deutschen ausstieg ist dieses scenario jedenfalls
wahrscheinlicher geworden-

und daraus ziehe ich den schluss:

die energiewende ist das grösste verbrechen an der menschheit
seit 1945-

scheint mir logisch-
ihnen nicht?

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felix_bach 18.03.2012, 10:15
196. immer noch falsch

1000 mal gelesen und immer noch falsch das Argument: Erst wenn die Industrienatoien abschalten, kann ma es von allen anderen auch verlangen und damit gleich auch die Gefahr der Atombombenbaues verringern. Recht utopisch aber so ist das Leben

Zitat von Benjowi
Tja, und das Problem ist, dass -selbst wenn sie alle deutschen Kernkraftwerke abgeschaltet haben, die alten Kisten in Frankreich, Tschechien usw. erhalten bleiben und noch etliche neue in den Niederlanden, Tschechien, möglicherweise Polen und einige mehr erhalten bleiben, was im Klartext heißt, dass Sie in Zukunft so gut wie alle in vielen Beiträgen beschriebenen Nachteile dieser Art der Energieumformung behalten,evt. Vorteile dagegen nicht. Un die CO2-Problematik wird zur Zeit beim deutschen Vorgehen vollkommen ausgeblendet.....

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Higans 18.03.2012, 10:17
197.

Zitat von spatenheimer
Also jetzt mal ehrlich: Sowas wie Tschernobyl kann in Deutschland nicht passieren. Wir sind ja schließlich keine Russen. Und Harrisburg liegt in den USA, und dass der Amerikaner an sich ja doof ist, liegt wohl auf der Hand. Die haben da ja nicht mal ne allgemeine gesetzliche Krankenversicherung. Und dann diese liberalen Waffengesetze.
Um mal Klartext zu sprechen, dann kann man sich nämlich die Diskussion ersparen, auch deutsche AKW's müssen mit einem Restrisiko arbeiten. AKW's ohne Restrisiko wären nicht bezahlbar.

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gucky2009 18.03.2012, 10:17
198.

Zitat von makuzei
seit 50 jahren liefern akw sauber und sicher strom- nicht ein einziger toter-
Ui. Die Mähr von fehlenden Toten.
Was zähl bei Ihnen als durch AKW verursachter Toter? Vermutlich nur jemander sofort an einer sehr hohen Strahlendosis stirbt. Alle anderen Faktoren wie Leukämie etc. kann man ja immer so schön als "könnte auch was anderes verursacht haben. Ach ja. Dieser muss natürlich auch auf dem Gelände des AKW's sterben. Sowas wie Totesfälle beim Uranabbau zählen ja nicht - könnte ja auch natürliche Ursache haben.

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oberallgaeuer 18.03.2012, 10:18
199. Atomkatastrophe in Deutschland

Zitat von Herr Bayer
Keine Versicherung versichert AKW-Unfälle (Schadenshöhe zu groß). Die Betreiber haften nur bis zu einer festgelegten Obergrenze. Grenzüberschreitende Haftung gibt es nicht (Tschechien würde für Schäden wegen eines Super-GAU in Temelin nicht für in D aufgetretene SChäden haften). Meine Gebäudeversicherng (wie alle anderen auch) schließen Schäden durch AKW-Unfälle von der Versicherung aus.
Aber Sie brachen doch keine Bedenken haben. Die Atomkraftwerke in Deutchland sind sicher. Die Atomindustrie und die schwarz-gelbe Koalition wird Ihnen das bestätigen.

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