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Studie: Atomkatastrophe würde Deutschlands Helfer überfordern
dapd

Für einen Atomunfall wie in Fukushima ist Deutschland nicht gewappnet. Eine Studie des Bundesamts für Strahlenschutz belegt nach Informationen des SPIEGEL: Die mit radioaktiven Stoffe verseuchten Flächen wären weitaus größer als bislang angenommen, ganze Städte müssten evakuiert werden. Studie: Atomkatastrophe würde Deutschlands Helfer überfordern - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft

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crocodil 18.03.2012, 11:06
220. Na

Zitat von Andreas-Schindler
Erwartet. Also ein weiterer Ausbau der Solar und Windenergie würde den Strompreis in Deutschland eher Stabilisieren als ein Ausbau von KKW.
klar, bezahlen wir dann halt 50 ct. pro kwh.

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knuty 18.03.2012, 11:06
221.

Zitat von Eutighofer
Ich habe Angst - vor Gutgläubigen, die noch immer behaupten, dass Stromerzeugung durch Kernkraft die gefährlichste Art der Stromerzeugung ist. Unfälle mitberücksichtigt sterben bei der Stromerzeugung durch Kohle oder Wasserkraft mehr Menschen als durch Kernenergie. Das ist das Ergebnis wissenschaftlicher Studien -aber Glaube ist bekanntlich oft stärker als Wissenschaft.
In dieser Studie sind aber tatsächlich nicht die Opfer von Unfällen wie Tchernobyl mit einbezogen worden und auch nicht die Opfer durch den Uranabbau, für den gar keine Zahlen veröffentlicht werden, außer für den ehemaligen dt. Uranabbau, die durch die Wiedervereinigung öffentlich wurden.
Und die sind erschreckend hoch: 35.000 Opfer allein in der Zeit von 1947 bis zur Einstellung 1990. Und es kommen immer noch welche hinzu.

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Promethium 18.03.2012, 11:07
222.

Zitat von knuty
Sie behaupten wider besseren Wissens wiederholt Unwahrheiten.
Nein. Ich sage das was ich weiß und zwar nach bestem Wissen und Gewissen! Tun Sie das auch?

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oberallgaeuer 18.03.2012, 11:09
223. Atomkatastroph ein Deutschland

Zitat von hastdunichtgesehen
Deutschland, als typisches Erdbeben- und Tsunamigebiet hat richtigerweise die AWK´s abgeschalten. Es ist natürlich viel besser sich von grenznahen, nicht tsunamibetroffenen AKW´s aus Tschechien und Frankreich versorgen zu lassen.
Schon mal was vom Rheingraben gehört? Natürlich gibt es auch in D Erdbebenzonen. Und was ist mit einem Flugzeugabsturz?

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Wasnun 18.03.2012, 11:14
224. Uranverarbeitung - dreckiges Geschäft?

Zitat von TS_Alien
Der AKW-Unfall von Fukushima hat bereits Tote gefordert. In den evakuierten Gebieten hat es keine Suche nach verschütteten Menschen gegeben. Sauber sind AKWs nun wirklich nicht. Allein die Uranerzförderung und die Herstellung der Brennelemente ist ein ziemlich dreckiges Geschäft. Das, was Wiederaufbereitung genannt wird, ist mindestens genauso dreckig. Und preiswert sind AKWs auch nicht. Die grossen Posten auf der Endabrechnung für den Rückbau und die Endlagerung sind ja noch gar nicht bekannt. Lesen bildet! Ein gutes und aktuelles Buch zu diesem Thema ist z.B. "Fukushima lässt grüssen".
Deshalb geschieht das auch in Reinraum-Höchsttechnologie!

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digitalesradiergummi 18.03.2012, 11:15
225. So sind die Menschen

Zitat von Eutighofer
Ich habe Angst - vor Gutgläubigen, die noch immer behaupten, dass Stromerzeugung durch Kernkraft die gefährlichste Art der Stromerzeugung ist. Unfälle mitberücksichtigt sterben bei der Stromerzeugung durch Kohle oder Wasserkraft mehr Menschen als durch Kernenergie. Das ist das Ergebnis wissenschaftlicher Studien -aber Glaube ist bekanntlich oft stärker als Wissenschaft.
Jeder Mensch ist unter permanenter Todesgefahr.
Je älter er wird, desto mehr denkt er drüber nach,
wie das vonstatten gehen soll.
Keine Leiden, schneller schmerzfreier Tod,
die Gewissenheit, dass es den hintebliebenen
Menschen gut gehen wird.
Letzteres gilt natürlich nur für die gegebenen Umstände.
Ein Tsunamitoter hätte sich im Monent des Todes
gewünscht dass viele überleben und bald aufräumen können.
Das das hart wird, ist klar, aber es geht dann wieder aufwärts.
Es ist aber anders gekommen, die Überlebenden,
auch die die gar nicht mit em Tsunami zu tun hatten,
weil auf Hügeln lebend, können nicht nach Hause,
sondern leben besser hausen irgendwo, und könnten
unter dem Eindruck stehen dass sie anderen zur
Last fallen.

NAturkatastrophen sind nicht vermeidbar,
AKWs schon, und mit ihrer Vermeidung auch
AKW-Katastrophen.

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Wasnun 18.03.2012, 11:17
226. Ihre Kriterien?

Zitat von tangarra
Daran ist überhaupt nicht zu zweifeln. die Japaner hatten das große Glück, das das Meiste von Westwinden in die Weiten des Pazifiks geweht wurde. ... Was Deutschland braucht und Japan braucht sind klare Kriterien: Totaler Stromausfall + Ausfall der Notkühlung + keine mobile Einspeisung anch 8 Stunden + Anstieg der Radioaktivität auf dem Anlagengelände -> Evakuierung!
Und wer entscheidet darüber, ob ihre Kriterien zutreffen? Ihre argumentation ist ein sockenschuß von hinten durch die Brust ins Auge.

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peterm8s 18.03.2012, 11:18
227. Wunschpreise

Zitat von litholas
Selbstverständlich PV und Windkraft. Bei 50% Deckung des Strombedarfs durch PV (15%) und Windkraft (35%) würde die kWh beim heutigen Kostenniveau 7 Cent kosten, also 2 Cent mehr als Strom aus fossilen oder nuklearen Energieträgern, dadurch könnte auf Kernkraft und Kohle verzichtet und der CO2-Ausstoss der Stromversorgung auf ein Viertel reduziert werden.
Komisch ist dann nur, dass diese Fluktuierer jährlich mit 15 Milliarden steigend subventioniert werden müssen.
Ihre Zahlen sind Phanasieangaben der Lobby-Gruppen.
Zu den hohen EE-Produktionskosten (offshore und Solar kosten das Mehrfache Ihrer Annahmen, Wind onshore kommt ran) kommen erheblich Kosten dazu, um den fluktuierenden Charakter und die Notwendigkeit zu 100% back-up Kraftwerke bereitzuhalten auszugleichen. Die Fluktuierer können kein einziges fossiles Kraftwerk ersetzen.

Der CO2 Ausstoß im Verhältnis zu Energieeinheit ist nicht von ungefähr letztes Jahr in Deutschland gestiegen. Abschaltung der CO2 freien Kernkraft in Deutschland, anstatt Fossil zu reduzieren ist umweltpolitischer Irrsinn. Aber Klima war gestern, Gas Fracking rules (auf vermehrten Gaseinsatz läuft die Forcierung der sog. EEs letztlich hinaus)!

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peterm8s 18.03.2012, 11:22
228. Irreführung

Zitat von knuty
I Und die sind erschreckend hoch: 35.000 Opfer allein in der Zeit von 1947 bis zur Einstellung 1990. Und es kommen immer noch welche hinzu.
Hören Sie doch endlich auf die bedauernswerten Opfer der sowjetischen Atomwaffenproduktion hier ideologisch zu missbrauchen.

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makuzei 18.03.2012, 11:23
229.

Zitat von knuty
AKWs ohne Restrisiko gibt es nicht, kann es nicht geben. Oder haben Sie schon mal von einer völlig fehler- und verschleissfreien Maschine gehört? Und selbst wenn es die gäbe, ist da immer noch der Mensch.
den mensch kann man durch automaten ersetzen-
die verhalten sich absolut genau nach vorschrift-

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