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Studie: Atomkatastrophe würde Deutschlands Helfer überfordern
dapd

Für einen Atomunfall wie in Fukushima ist Deutschland nicht gewappnet. Eine Studie des Bundesamts für Strahlenschutz belegt nach Informationen des SPIEGEL: Die mit radioaktiven Stoffe verseuchten Flächen wären weitaus größer als bislang angenommen, ganze Städte müssten evakuiert werden. Studie: Atomkatastrophe würde Deutschlands Helfer überfordern - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft

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makuzei 18.03.2012, 11:27
230.

Zitat von knuty
nd auch nicht die Opfer durch den Uranabbau, für den gar keine Zahlen veröffentlicht werden, außer für den ehemaligen dt. Uranabbau, die durch die Wiedervereinigung öffentlich wurden. Und die sind erschreckend hoch: 35.000 Opfer allein in der Zeit von 1947 bis zur Einstellung 1990. Und es kommen immer noch welche hinzu.
das ist kein argument- das ist die verzweifelte suche danach-

tun sie doch was für sicheren bergbau-

es ist doch leicht lächerlich, wenn wir deshalb akw abschalten-

wird der bergbau eingestellt,schicken die nun arbeitslosen ihre frauen auf den strich-ist das besser?

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knuty 18.03.2012, 11:28
231.

Zitat von peterm8s
In bundesdeutschen Kernkraftwerken hat es überhaupt nur drei 'Störfälle' gegen, definiert als INES 2. Keinen einzigen 'schweren Störfall' (INES 3) oder 'Unfall' (INES4)...
Und zwar deshalb, weil die INES-Skala erst 1987 eingeführt wurde und die schweren Störfälle und Unfälle vorher passiert sind.

Zitat von
In einem einzigen Jahr sterben in Deutschland mehr Menschen durch Dachstürze im Zusammenhang mit Solarstrom und Explosionen im Zusammenhang mit Biogasanlagen, als durch Kernkraft in der ganzen Laufzeit in der Bundesrepublik.
Ähm, wie lang ist denn die Laufzeit inkl. Lagerung des Atommülls?

Zitat von
Auch in der Havarie in Fukushima gab es keine Todesfälle durch Strahlung.
Aber durch die Evakuierung vor der Strahlung. Und die Katastrophe ist noch längst nicht zu Ende und dauert noch ein paar Jahrzehnte bis Jahrhunderte noch an.

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Wasnun 18.03.2012, 11:28
232. Die Haftungsdiskussionen sind ätzend

Zitat von futaba
Die Entschädigungen werden von der Firma Tepco gezahlt, die zur Abwicklung der Entschädigungen tausende Sachbearbeiter aufbieten muss. Tepco ist gezwungen worden, alle vorhandenen Mittel zu verflüssigen und Personalkosten zu senken, um die Entschädigungen zahlen zu können. Zudem musste die Firma die Strompreise erhöhen, u.a. um zukünftige Zahlungen leisten zu können. Informieren Sie sich bitte.
Bei Kathastrophen geschenen Dinge, die nicht wieder gutzumachen sind. Wer haftete beim Bruch der Edertalsperre durch alliertes Bombardement im 2. WK? Wer haftet beim Busunglück im Schweizer Tunnel? Materielle Schäden kann man immer ersetzen. die Toten werden dabei aber nicht mehr lebendig. Also Busreisen verbieten?

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litholas 18.03.2012, 11:28
233. ...

Zitat von crocodil
klar, bezahlen wir dann halt 50 ct. pro kwh.
Vielleicht werden wir 50 Cent pro kWh bezahlen - aber sicher nicht wegen Windkraft oder Solarstrom. Die sind schon jetzt nur etwa 20% teurer als Strom aus fossilen oder nuklearen Energieträgern. Und ihre Preise fallen seit vielen Jahren stetig.

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digitalesradiergummi 18.03.2012, 11:29
234. Eher zum Lachen

Zitat von gucky2009
Wie wissen doch alle das diese Supergau geschichte doch nur Fantasieprodukt von grünen Diktatoren ist. Eike hat es hib und stichfest erklärt das in Fukushima nix großartiges passiert:
Dei Brennstäbe sind nicht aus Sicherheitsgründen
mit Zirkonium umhüllt, sondern, weil Zirkonium
realtiv stabil ist und dabei die Neutronen durchlässt,
so gut wie kaum ein anders bezahlbares Material.
An der Knallgasbildung ist es allerdings massgeblich
beteiligt.
Dann war das Epizentrum des 9.x Erdbebens
250 Km entfernt.
Am AKW kam davon nicht mehr viel an,
nur der Tsunami.
Das hat man nicht bedacht, oder nicht mehr bezahlen wollen.
Wenn so ein Edrbeben direkt unter einem der 50 AKW-Reaktoren
losgeht?

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Promethium 18.03.2012, 11:30
235.

Zitat von W. v. Ockham
Dieser ständige Versuch, die Atomkraft sicher zu reden, weil hier oder dort Unfälle wie in Fukushima oder Tschernobyl angeblich nicht möglich wären, ist doch Quatsch.
Nein, er ist unmöglich! Es geht aus technisch wissenschaftlichen Gründen nicht!

Zitat von W. v. Ockham
Falls uns die Unfallhistorie etwas aufzeigt, dann doch folgendes: Es lässt sich nicht vorhersagen, wann es wo aus welchem Grund zu einem auslegungsübergreifenden Störfall kommen wird.
Na und! Können Sie vorhersagen welche Folgen der Atomausstieg für Deutschland hat? Das können Sie auch nicht und genau deswegen ist Ihre Argumentation völliger Quatsch.

Was ist denn wenn man den Lebensstandard in der Industrienation Deutschland nicht mehr halten kann? Die Lebenserwartung der Geringverdiener sinkt bereits!

Wussten Sie übrigens das Deutschland zwischen 1990 und 1995 Platz 7 bei der Säuglingssterblichkeit belegt hat und nun auf Platz 12 zurück gefallen ist?
Wobei 1990-1995 direkt nach Tschernobyl liegt und zudem die Jahre sind, in denen die meisten AKWs in Deutschland betrieben wurden?

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makuzei 18.03.2012, 11:33
236.

Zitat von W. v. Ockham
.. Ihre Argumentation "ein Unfall wie in Tschernobyl ist in Deutschland nicht möglich" ist schon buchstäblich gefährlich engstirnig! Da können Sie auch behaupten, dass Segelflieger nicht abstürzen können, weil der Motor nicht ausfallen kann.
tut mir leid-was der forist sagt ist-übertragen nach den gesetzen der logik:

segelflieger können nicht wegen einer explosion des motors abstürzen.-

sieht ziemlich richtig aus -der satz

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Palmstroem 18.03.2012, 11:36
237. Dumme Studie

Zitat von sysop
Für einen Atomunfall wie in Fukushima ist Deutschland nicht gewappnet. Eine Studie des Bundesamts für Strahlenschutz belegt nach Informationen des SPIEGEL: Die mit radioaktiven Stoffe verseuchten Flächen wären weitaus größer als bislang angenommen, ganze Städte müssten evakuiert werden.
Der Katastrophenschutz wäre schon durch ein Jahrtausend-Erdbeben der Stärke 9 und einem Jahrtausend-Tsunami mit 40m hohen Wellen überfordert. Aber Beben und Tsunami wären die Mindestanforderung an solch einen Atomunfall. Nur so mal fliegt kein AKW in die Luft.

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makuzei 18.03.2012, 11:37
238.

Zitat von digitalesradiergummi
.. Dann war das Epizentrum des 9.x Erdbebens 250 Km entfernt. Am AKW kam davon nicht mehr viel an, nur der Tsunami. Das hat man nicht bedacht, oder nicht mehr bezahlen wollen. Wenn so ein Edrbeben direkt unter einem der 50 AKW-Reaktoren losgeht?
auch als akw- befürworter muss ich sagen:

in japan akw betreiben-da gehört einstweilen schon gottvertrauen dazu.

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Flari 18.03.2012, 11:37
239.

Zitat von W. v. Ockham
Da können Sie auch behaupten, dass Segelflieger nicht abstürzen können, weil der Motor nicht ausfallen kann.
Segelflieger haben eine bedeutend geringere Geburtenrate!

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