Forum: Blogs
Studie: Ein Prozent der Menschheit besitzt Hälfte des weltweiten Reichtums
swiss-image.ch

Die Reichen werden reicher, die Armen ärmer - diese Aussage wird nun mit neuen Zahlen untermauert. Demnach verfügt ein Prozent der weltweiten Bevölkerung über die Hälfte des gesamten Reichtums. Und die 85 reichsten Menschen über genauso viel, wie die ärmere Hälfte der Welt. Oxfam-Studie: Kluft zwischen Armen und Reichen wächst - SPIEGEL ONLINE

Seite 14 von 46
viceman 20.01.2014, 17:17
130. ist doch klar, daß so etwas

Zitat von sysop
Die Reichen werden reicher, die Armen ärmer - diese Aussage wird nun mit neuen Zahlen untermauert. Demnach verfügt ein Prozent der weltweiten Bevölkerung über die Hälfte des gesamten Reichtums. Und die 85 reichsten Menschen über genauso viel, wie die ärmere Hälfte der Welt.
auf dauer nicht gut gehen kann. deshalb muß ja jeden tag eine neue story aus der stasi/ddr-ecke hervorgezaubert werden, damit man " die leute" von ihren wahren peinigern/blutsaugern ablenkt... aber auch der michl wird irgendwann erkennen, daß er noch ( für sich/einen größeren brocken vom gabentisch) kämpfen kann

Beitrag melden
BettyB. 20.01.2014, 17:19
131. Die Merkelisten haben recht

Mit unserer Amitesse weder eine höhere Einkommenssteuer für Euro-Millionengehälte noch eine höhere Erbschaftssteuer ab 1 Mi. Den Reichen geht es nämlich nicht gut und den Armen nicht schlecht genug... Und die Mehrheit der Wähler reut es...

Beitrag melden
happy2010 20.01.2014, 17:21
132.

Zitat von dhanz
Warum nicht 40 Mill. EURO? Oder 20 Mill.? Oder 10 Mill.? Ach, kommen Sie, eigentlich reichen doch 100.000 EURO pro Nase aus, oder? Obwohl: Auch der Arbeitnehmer bei ROLEX, Ferrari oder auf den Yacht-Werften will seinen Job behalten.
Na ja, man sollte schon objektiv bleiben

In der Menschheitsgeschichte gab es 4 Gründe für den Untergang von Zivilisationen

A: Hunger
B: Krieg
C: Seuchen
E: Ungleichverteilung von Vermögen, welches meist zu B führte

Gegen eine Obergrenze spricht eigentlich gar nichts
Oder meinen Sie, es fehlt der Anreiz?

Wir sprechen nebenbei von Privatvermögen, nicht Firmenvermögen

Beitrag melden
alphabit 20.01.2014, 17:24
133. Makes sense...

Die Mathematik ist doch ganz einfach: die Armen vermehren sich doch viel schneller als die Reichen daher wird sich dieser Trend noch fortsetzen da sich immer mehr Menschen einen kleineren Teil des Kuchens aufteilen muessen. Der einzige Weg zum Wohlstand fuer die Armen ist weniger Kinder zu haben!

Beitrag melden
werner2013 20.01.2014, 17:25
134. Sie haben mich nicht richtig gelesen

Zitat von yovanka
Wie gehört man mit "einem guten Job, einem Auto und einer Eigentumswohnung" zu den zweistelligen Milliardären? MEINE Fantasie reicht nicht für so viel Einbildung...
Nein - sie gehören dann nicht zu den Milliardären. Das habe ich auch nicht behauptet. Sie gehören in Deutschland relativ schnell zu den US-Dollar-Millionären und damit zu den 0,7% der reichsten Menschen.
Denn auf einem Berg erscheinen selbst Zwerge groß.

Wenn globale Gerechtigkeit Wirklichkeit werden würde, müssten 90% der Deutschen abgeben. Man darf nicht immer nur neiderfüllt nach oben gucken, sondern man muss auch mal nach unten blicken. Dann erkennt man, dass man selbst Teil des Problems ist.
(So bitter das auch ist)

Wahrscheinlich müssten auch Sie auf einiges verzichten, wenn das große Umverteilen beginnen würde. Es ist schwierig den Verteilungsschlüssel so zu wählen, dass
A.) Alle reicheren Menschen abgeben müssen.
B.) Alle Ärmeren dazugewinnen
und
C.) Man selbst nicht zu viele Federn lassen muss.

Beitrag melden
brut_dargent 20.01.2014, 17:25
135. @king_pakal

Ergänzend ein Interview aus der Zeitschrift brand eins: "... Also keine Zinsen? Eine Wirtschaft ohne materiellen Anreiz, wie soll das funktionieren? -- Lietaer [Einer der Väter des Euros]: Einige der Funktionen des heutigen Geldsystems tendieren dazu, sich zu widersprechen. Eine Währung mit Zinsen hat einen eingebauten Anreiz, Ersparnisse in Form von Geld zu akkumulieren und zu konzentrieren. Mit der so hervorgerufenen Konzentration des Geldes sinkt die Möglichkeit, dass es den ärmeren Schichten der Bevölkerung als Tauschmittel dienen kann. Statt Zinsen zu erheben, kann man Geld mit einer Demurrage belegen, gewissermaßen eine Strafgebühr für die Hortung. Durch die Demurrage verliert das Geld seine Funktion als Wertaufbewahrungsmittel und wird zum reinen Tauschmittel. Die Geschichte hat gezeigt, dass duale Systeme sehr gut zusammen funktionieren,
den Gegensatz zwischen Arm und Reich
erheblich vermindern und außerdem langfristiges Denken und langfristige Investitionen ermutigen. Das Hochmittelalter zum Beispiel kannte so ein duales Geldsystem. Die Kathedralen, die wir heute noch bestaunen, haben Bürger mit lokalem Geld gebaut, das mit Demurrage funktionierte. Damals wurden zehn Prozent des Umsatzes in die Erhaltung der Produktionsmittel und in die Infrastruktur, wie Mühlen, Wege oder Werkstätten, investiert. Danach blieb den Bürgern immer noch genug übrig, um für ihre gemeinschaftlichen, spirituellen und künstlerischen Bedürfnisse zu sorgen, indem sie die Kathedralen bauten. Der Erfinder des so genannten Liegegeldes in der Moderne war Silvio Gesell. Er nannte es Freigeld oder Schwundgeld. Seine
Grundüberlegung war, dass Geld eine öffentliche Dienstleistung ist, ähnlich dem Nahverkehr. Dafür, dass man die Dienstleistung in Anspruch nimmt, entrichtet man eine kleine Gebühr. In Wörgl, Schwanenkirchen und an vielen anderen Orten wurde mit diesem einfachen Konzept während der Weltwirtschaftskrise die Arbeitslosigkeit erfolgreich bekämpft. Diese Geld-Experimente wurden von den Regierungen und Zentralbanken in Amerika und Europa unterbunden, weil die um ihr Geldmonopol fürchteten. Selbst John Maynard Keynes hat sich für eine Demurrage statt Zins ausgesprochen, weil dadurch das Geldsystem stabiler wird. ..." http://www.brandeins.de/uploads/tx_b4/11729_116einewel.pdf

Beitrag melden
muellerthomas 20.01.2014, 17:26
136.

Zitat von roland.rothenstein
Ich kann Ihnen nur voll zustimmen. Mit diesen Punkten beschreiben Sie sehr gut was gemacht werden sollte.
Danke


Zitat von
Wobei ich die Steuerdiskussion nicht auf Deutschland verengen würde.
So war es auch nicht gemeint, im Hinblick auf den Spitzensteuersatz sehe ich in Deutschland sogar eher wenig Handlungsbedarf.



Zitat von
Hier sind natürlich, wie bei den anderen Punkten auch, globale Initaitven nötig.
Bei den Steueroasen fehlt vor allem der Wille. Es wäre ein Leichtes, diese trocken zu legen.



Zitat von
Der Schlüssel zur sozialen Mobilität liegt aus meiner Sicht in der Bildung. Hier sind dringend weitere Investitionen erforderlich.
Das alleine ist es aber nicht, auch die Bildungsmobilität (Abschluß Eltern-Abschluß Kinder) ist dann ein Thema und schaut man sich die Entwicklung in den USA an, so entfällt ein Großteil des Vermögenszuwachses auf das oberste 1%. Sind die Top 10% ohne dieses oberste 1% weniger gebildet?

Vermutlich sind die Ursachen und Probleme global auch nur partiell identisch. In schnell wachsenden Volkswirtschaften etwa wächst oft die Ungleichheit, weil ein Teil einfach schneller reich wird, wobei auch die Ärmeren durchaus wohlhabender werden. Das ist dann m.E. ein anderes Problem (wenn überhaupt) als der zunehmende Reichtum bei Stagnation oder sogar Einkommensrückgang der ärmeren Schichten in reicheren Volkswirtschaften.

Beitrag melden
crabtree 20.01.2014, 17:27
137. Maslowsche Bedürfnishierarchie

Warum kann unsere Weltführung nicht ein globales Inventar machen, und dieses dann so verteilen, dass alle Wasser, Essen, ein Dach über dem Kopf und Bildung haben? Quasi eine globale Grundausstattung. Anstatt mit Krieg immer alles zu zerstören und wiederauf zu bauen, könnten wir das was wir haben erhalten und weiterentwickeln. Die Menschen in der 1. Welt können langsamer werden (60 % = 100 % von heute, somit hätten viel Menschen am Erwerbsleben teil), damit die Menschen in der 2. und 3. Welt eine Chance haben aufzuholen. Jede Generation, kann nur das weitergeben, was sie selbst erlebt haben. Wir Konsumenten haben die Macht die Welt zu verändern. Ich bezahle lieber für Dienstleistungen, z.B. eine Haushaltshilfe gut bezahlt inkl. Sozialleistungen, gute IT Dienstleistungen, Gesundheit etc. anstatt jeden Monat für dieses Geld shoppen zu gehen. Let's make things better! Slow down und geniesst das Leben, anstatt irgend einem materiellem Status hinterher zu rennen. Weniger ist mehr.

Beitrag melden
Crom 20.01.2014, 17:27
138.

Zitat von king_pakal
Sie sind wie immer schlecht imfomiert:
Wie immer sind Sie schlecht informiert. Seit 2007 fällt der Gini-Koeffizient in der Tendenz in Deutschland wieder (sprich es gibt weniger Ungleichheit).

http://appsso.eurostat.ec.europa.eu/...taset=ilc_di12

Übrigens auch eine Auswirkung der Hartz-Reformen.

Beitrag melden
muellerthomas 20.01.2014, 17:30
139.

Zitat von dhanz
Inflation? Hatten wir schon. Soweit mir bekannt ist, haben darunter aber eher die weniger Betuchten gelitten.
Welche Inflation meinen Sie damit und aus welchen Quellen ist Ihnen bekannt, dass darunter "eher die weniger Betuchten gelitten" haben?

Unabhängig davon ist der sehr selten auftretende Fall Hyperinflation nun wohl kaum ein geeignetes Beispiel.

Beitrag melden
Seite 14 von 46
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!