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Studie: Ein Prozent der Menschheit besitzt Hälfte des weltweiten Reichtums
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Die Reichen werden reicher, die Armen ärmer - diese Aussage wird nun mit neuen Zahlen untermauert. Demnach verfügt ein Prozent der weltweiten Bevölkerung über die Hälfte des gesamten Reichtums. Und die 85 reichsten Menschen über genauso viel, wie die ärmere Hälfte der Welt. Oxfam-Studie: Kluft zwischen Armen und Reichen wächst - SPIEGEL ONLINE

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margarete52 22.01.2014, 08:12
350. Ein Prozent der Menschheit besitzt Hälfte des weltweiten Reichtums

Zitat von sysop
Die Reichen werden reicher, die Armen ärmer - diese Aussage wird nun mit neuen Zahlen untermauert. Demnach verfügt ein Prozent der weltweiten Bevölkerung über die Hälfte des gesamten Reichtums. Und die 85 reichsten Menschen über genauso viel, wie die ärmere Hälfte der Welt.
Die Damen und Herren des 1% sorgen sich sicher nicht um die Lebensbedingungen der restlichen 99%.
Die haben schlicht und ergreifend Angst, dass diese 99% sich das nicht mehr länger gefallen lassen werden. Wenn man sich die Geschichte anschaut, dann sind solche degenerierten Gesellschaften, wie die heutige, alle verschwunden. Wenn die Ungerechtigkeit einen bestimmten Wert überschreitet, dann scheint der Topf überzukochen. Die Geschichte zeigt auch, dass die 99% dann nicht mehr zimperlich sind und alles was auch nur im entferntesten nach "Reichtum" aussieht ist der Feind und wird bekämft. Ein gutes Beispiel ist die noch nicht sehr lange zurückliegende französiche Revolution.
Wenn wir die heutige Zeit mit der damaligen vergleichen, dann haben wir deren Zustände bereits getoppt. Kein Wunder, dass unser elitäres 1% so langsam ins Schwitzen kommt.
Wir dürfen gespannt sein, wie das 1% die Probleme der 99% lösen will.

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John2k 22.01.2014, 08:12
351. Man

Zitat von willige
oder lassen. Ich nehme Sie auch nicht ernst. So lange die mir nichts wegnehmen und Hundertausenden Brot und Arbeit geben, stört mich Reichtum nicht, eher die Armen. Und da ist es gut, daß es Reiche Leute wie die Aldis gibt, die dafür sorgen, daß die Preise so bleiben, daß auch Arme dort preiswert einkaufen können, dank Konkurrenzkampf.
Man könnte insgesamt auf dieses linke-Tasche - rechte-Tasche Spiel verzichten und ein gerechteres System aufbauen. Diejenigen, die wirklich produktiv arbeiten (Bauern, Polizei, Feuerwehr, Krankenhäuser etc...) und den Menschen einen großen Dienst erweisen sollen auch belohnt werden. Das heißt nicht, dass der Rest bestraft wird, aber man kann diesem die gleichen Chancen zur Bildung geben. Aber es gibt ja auch noch genug andere Jobs die erledigt werden müssen und nicht jeder will Arzt oder Bauer sein.
Hingegen die nutzlosen Jobs, die Menschen nur das Geld aus der Tasche ziehen wie z.b. Banker, Banken allgemein, Makler, Vermittler und Drückeberger etc... sollten endlich abgeschafft werden.
Dazu dann noch die ganzen Monotonen nutzlosen Jobs wegrationaliseren, die ur zwangsweise verrichtet werden und die Welt ist einen Tick besser.

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John2k 22.01.2014, 08:18
352. Naja

Zitat von RioTokio
Die top 20% der Eink.steuerzahler zahlen 80% der gesamten Steuern.Das ist zwar viel und man mag es als ungerecht empfinden, dass wenige mit so viel Abgaben belegt werden, aber der ausgleichende Staat will es so. Dennoch jammern Sie!
Ich nehme gerne diese Milliarden und zahle dann freiwillig 90% Steuern davon. Was übrig bleibt dürfte mir für den Rest meines Lebens reichen.

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margarete52 22.01.2014, 08:23
353. @Maya2003

SUPER, Du sprichst mir aus der Seele. Besser hätte man die heutige Situation nicht beschreiben können.
Dem ist absolut nichts mehr hinzu zu fügen!

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John2k 22.01.2014, 08:28
354.

Zitat von RioTokio
Na ja - was heißt denn "an den Rand gedrückte"? Das hört sich schon wieder nach armen Opfern an. Das trifft auf die wenigsten zu. Bei uns kann es jeder schaffen. Insbesondere durch unser gutes Bildungssystem, dass es selbst für höchste Abschlüsse für lau gibt. Lernen muss man halt selbst, Fleiß und Disziplin sind erforderlich - und da hapert es eben bei vielen..
Leider nein. Während der reiche Schnösel schön sorgenlos studieren kann, muss der normale Student sich erstmal irgendwo ein Unterkunftsloch zu überteuerten Preisen suchen. Da die Eltern meistens nicht finanziell mithelfen können, muss der Student auch dafür arbeiten gehen. Nebenbei kann der normale Student auch noch versuchen zu lernen.

Manche können erst gar nicht studieren gehen, da sie irgendwann Geld verdienen müssen.

Die Bildungsmöglichkeiten in Deutschland sind sehr unfair. Während jemand, der mehrere Ausbildungen abbrach, eine neue Ausbildung anfangen kann, wird einer Person mit abgeschlossener Ausbildung eine weiere Ausbildung (zwecks umorientierung. Wer weiß als Kind schon was er wirklich werden will) verweigert.
Das Studium ist eigentlich auch nur eine große Aussiebmaschine, die nicht den Zweck des Studierens hat, sondern nur die Schwächeren von den Leistungsstarken trennen soll. Es spielt keine Rolle.

Dieses System ist einfach ungerecht und nur auf Leistungsfähigkeit konditioniert. Der richtige Weg wäre aber allen maximales Wissen zu vermitteln.

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margarete52 22.01.2014, 08:39
355. Zitat von Crom

Zitat von Crom
Was von diesem Vermögen ist denn Anlagevermögen, steckt also in Maschinen, Geräten und anderen Anlagen? Das wird bei dieser Rechnung gern vergessen. Denn selbst wenn man dieses 1% enteignen würde, würde es keinen Menschen dadurch besser gehen, denn Anlagevermögen bleibt dann Anlagevermögen, wird wahrscheinlich nur ineffizienter verwaltet.
Es geht hier nur um Geldvermögen. Darin sind keine Häuser, Autos Flugzeuge, Schiffe etc., Grund und Boden oder Anlagevermögen enthalten. Diese Dinge kommen noch dazu, sind aber schwer zu berechnen und deshalb in dieser Berechnung nicht enthalten. Das ist durchaus üblich. In keiner der vielen Berechnungen zwischen Arm und Reich sind die diversen Anlagevermögen und Luxusgüter enthalten.

Wobei Genossenschaftliche Betriebe (da gehört das Anlagevermögen den Beschäftigten) durchaus wirtschaftlich arbeiten. Nur die Verteilung des erwirtschafteten Gewinns ist wesentlich gerechter organisiert. Deshalb ist diese Form des wirtschaftens inzwischen verpönt. Drei mal dürfen Sie raten, wer uns einredet, dass Genossenschaftliche Betriebe unrentabel sind :-)

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brut_dargent 22.01.2014, 08:59
356. @John2k

"... Dieses System ist einfach ungerecht und nur auf Leistungsfähigkeit konditioniert." Zitat Ende - Wobei diese Leistungsfähigkeit nicht zwingend mit Intelligenz gekoppelt sein muss. Eine Nachbarin von mir macht gerade ihren Doktor, arbeitet auch an der Uni und ihr Fazit ist, dass das Masterstudium zur einen Wissensabfüllung verkommen ist. Selbstständiges Arbeiten, Themen hinterfragen etc. ist nicht mehr angezeigt. Sie ist heilfroh, dass sie noch ihr Diplomstudium machen konnte. Wenn man dann noch, wie Sie beschreiben, 'nebenher' arbeiten darf, da von Fleiß und Disziplin zu sprechen ist der blanke Hohn und völlig realitätsfremd : )

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margarete52 22.01.2014, 09:03
357. In vielen Teilen der Welt geht es nicht so gerecht zu wie bei uns

Zitat von RioTokio
In vielen Teilen der Welt geht es nicht so gerecht zu wie bei uns. Das ist aber nicht unser Problem. Im Gegenteil - kaum einer hilft so viel - privat wie staatlich - wie wir.
wo geht es denn bei uns in Deutschland noch gerecht zu???

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Crom 22.01.2014, 10:33
358.

Zitat von brut_dargent
"... und deswegen wäre Ihn dann ein aufgebautes Regal genau so viel wert wie eines, was noch in Einzelteilen vor Ihnen liegt?" Zitat Ende - Nein, es wäre mir mehr wert, weil es ja irgendjemand schon zusammengebaut hätte.
... und wenn Sie derjenige sind, der's zusammenbaut, haben Sie den Mehrwert ganz allein geschaffen und niemand wurde dabei etwas weggenommen.

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Crom 22.01.2014, 10:35
359.

Zitat von derHamlet
Guten Abend Crom, jemand, der gerade für 20 Euro die Stunde arbeitet, oder zwanzig, die für einen Euro die Stunde arbeiten. Sie können das auch sein.
Nicht "jemand", bei einem Schuldner-Gläubiger-Verhältnis gibt es konkrete Personen. Wenn jemand bei mir Schulden hat, dann weiß ich genau wer das ist. Wegen den 20 Euro bei mir in der Brieftasche hat niemand bei mir Schulden.

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