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Todkranke Kinder: Tröstende Bilder
Sigrid Reinichs

Die Palliativmedizinerin Monika Führer betreut todkranke Kinder in ihren Familien. Weh tut es immer.

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altefrau99 11.11.2012, 17:22
1. Grenzenloser Respekt

Zitat von sysop
Die Palliativmedizinerin Monika Führer betreut todkranke Kinder in ihren Familien. Weh tut es immer.
Jetzt weiß ich wieder, es war richtig mein Studium zu wechseln. Das hätte ich nicht ausgehalten. Meine Eltern zu begleiten war es schon kaum auszuhalten, aber Kinder?
Man kann nicht genug Anerkennung auszusprechen , nur DANKE

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horteo 11.11.2012, 17:32
2.

Grossen Respekt an die Frau.

Ich könnte das nicht. Schön das es solche Menschen gibt

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okokberlin 11.11.2012, 17:39
3.

"Ein totes Kind, das ist so viel schlimmer als der Tod eines Erwachsenen, der ein Leben gehabt hat." das ist der einzigste satz im artikel den ich nicht so stehen lassen möchte, das sollte man nicht so schreiben.

einer meiner besten freunde ist mit 32jahren an einem hirntumor verstorben - auch er mußte lange vor seiner zeit gehen und es war und ist schlimm.

ansonsten empfinde ich allergrößten respekt vor den menschen die im bereich palliativmedizin und hospiz arbeiten.

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rainman_2 11.11.2012, 17:52
4.

Zitat von sysop
Die Palliativmedizinerin Monika Führer betreut todkranke Kinder in ihren Familien. Weh tut es immer.
Es tut weh wenn man diesen Artikel liest, ich habe es nicht geschafft ihn fertig gelesen.

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bselu 11.11.2012, 18:05
5. Erfüllung

Zitat von okokberlin
"Ein totes Kind, das ist so viel schlimmer als der Tod eines Erwachsenen, der ein Leben gehabt hat." das ist der einzigste satz im artikel den ich nicht so stehen lassen möchte, das sollte man nicht so schreiben.
Dieser Satz hat auch mich gestört... aus gutem Grund.

Vor einigen Monaten ist meine knapp zwei Jahre alte Tochter gestorben. Sie hat in diesem kurzen Leben jedoch mehr bewegt, als mancher, der erst (so wie sich das für unsere Gesellschaft gehört) im Greisenalter dahinscheidet. Ein erfülltes Leben besteht meiner Auffassung nach nicht darin, dem gesellschaftlichen Ideal zu entsprechen. Wir bekommen suggeriert, daß ein langes Leben mit den üblichen Beigaben wie beruflichem Erfolg und Kindererziehung irgendetwas mit Erfüllung zu tun haben soll. Erfüllung ist jedoch subjektiv und niemand sollte diese einem für unsere Maßstäbe früh gestorbenen Kind aberkennen.

Ich habe die Geschichte meiner Tochter in einem Blog veröffentlicht, weil ich glaube, daß sie die Menschen berührt und daß jeder davon etwas mitnehmen kann.

Vickys Blog | Die Geschichte von Viktoria

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dieteroffergeld 11.11.2012, 18:22
6. Einfach Bewunderung!

Es ist wunderbar, dass es solche Menschen gibt. Vermutlich gibt es keine Worte, die ausdrücken, welche Leistung diese Ärztin und auch viele andere erbringen.
Ich bin zutiefst bewegt und verneige mich vor ihnen allen.

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hermanngaul 11.11.2012, 18:30
7. Unverständnis

Zitat von bselu
Dieser Satz hat auch mich gestört... aus gutem Grund. Vor einigen Monaten ist meine knapp zwei Jahre alte Tochter gestorben. Sie hat in diesem kurzen Leben jedoch mehr bewegt, als mancher, der erst (so wie sich das für unsere Gesellschaft gehört) im Greisenalter dahinscheidet. Ein erfülltes Leben besteht meiner Auffassung nach nicht darin, dem gesellschaftlichen Ideal zu entsprechen. Wir bekommen suggeriert, daß ein langes Leben mit den üblichen Beigaben wie beruflichem Erfolg und Kindererziehung irgendetwas mit Erfüllung zu tun haben soll. Erfüllung ist jedoch subjektiv und niemand sollte diese einem für unsere Maßstäbe früh gestorbenen Kind aberkennen. Ich habe die Geschichte meiner Tochter in einem Blog veröffentlicht, weil ich glaube, daß sie die Menschen berührt und daß jeder davon etwas mitnehmen kann.
Es gibt Dinge, die kann man einfach nicht verstehen. Ich denke und denke, aber ich verstehe es nicht. Beim Lesen Ihrer Geschichte durchfährt es mich, bin ich vor 6 Wochen doch Vater geworden. Die Augen und Blicke dieser Menschlein sind nicht zu beschreiben. Und es würde mich zereißen, soetwas wie Sie durchzumachen.
Ich hoffe, Sie gehen nicht kaputt an diesem Schicksal. Das würde irgendwie Hoffnung stiften.

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maxmehr2008 11.11.2012, 18:31
8. Ich ...

Zitat von bselu
Dieser Satz hat auch mich gestört... aus gutem Grund. Vor einigen Monaten ist meine knapp zwei Jahre alte Tochter gestorben. Sie hat in diesem kurzen Leben jedoch mehr bewegt, als mancher, der erst (so wie sich das für unsere Gesellschaft gehört) im Greisenalter dahinscheidet. Ein erfülltes Leben besteht meiner Auffassung nach nicht darin, dem gesellschaftlichen Ideal zu entsprechen. Wir bekommen suggeriert, daß ein langes Leben mit den üblichen Beigaben wie beruflichem Erfolg und Kindererziehung irgendetwas mit Erfüllung zu tun haben soll. Erfüllung ist jedoch subjektiv und niemand sollte diese einem für unsere Maßstäbe früh gestorbenen Kind aberkennen. Ich habe die Geschichte meiner Tochter in einem Blog veröffentlicht, weil ich glaube, daß sie die Menschen berührt und daß jeder davon etwas mitnehmen kann.
... habe mir Ihre Seite soeben angesehen und denke, es gibt keine tröstenden Worte, die über den Verlust eines so süssen Kindes trösten können. Dennoch möchte ich Ihnen sagen, wie leid mir das tut und wünsche Ihnen die Kraft, dennoch Freude in Ihrem Leben finden zu können!!!

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semitone 11.11.2012, 18:34
9. Hochachtung

Zitat von sysop
Die Palliativmedizinerin Monika Führer betreut todkranke Kinder in ihren Familien. Weh tut es immer.
Als Vater eines 5 -jährigen Jungen kann ich solche Artikel eigentlich nicht mehr lesen, ohne zu weinen.
Meinen tiefen Respekt für diese Ärztin und ihr Team.

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