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Todkranke Kinder: Tröstende Bilder
Sigrid Reinichs

Die Palliativmedizinerin Monika Führer betreut todkranke Kinder in ihren Familien. Weh tut es immer.

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Greyjoy 11.11.2012, 19:08
10.

Zitat von SPON
Ein totes Kind, das ist so viel schlimmer als der Tod eines Erwachsenen, der ein Leben gehabt hat.
Dieser Satz hat mich ein bisschen gestört.
Ich finde, dass sich die Qualität eines Lebens nicht an seiner Dauer fest machen lässt.
Trotzdem kenne auch ich dieses Gefühl, dass der Tod eines Kindes noch ein ganzes Stück sclimmer empfunden wird als der eines Erwachsenen.
Zum Glück nicht aus der Familie oder dem Freundeskreis.
Trotzdem ist das absolut heftig, besonders wenn man sich fragt ob man selbst nicht hätte mehr leisten können um ein Leben zu retten. Da hab ich schon die härtesten Menschen die ich kenne völlig aufgelöst erlebt.

Ganz großen Respekt für diese Leute und ihre Arbeit.
Sie helfen aktiv dabei auch ein kurzes Leben ein Stück angenehmer und erfüllter zu machen. Ich könnte das nicht ertragen. Erst recht nicht wenn man immer wieder eine gewisse Beziehung zu den Patienten aufbaut und sie ein Stück kennen lernt.
Dazu gehört viel Mut, Nächstenliebe und innere Stärke.

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SNA 11.11.2012, 19:15
11.

Zitat von sysop
Die Palliativmedizinerin Monika Führer betreut todkranke Kinder in ihren Familien. Weh tut es immer.
Wenn man diese Geschichten liest, ist man überzeugt: Es gibt keinen Gott.

Reicht das wundervolle Handeln dieser Frau und ihres Teams, um an einen zu glauben?

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IsaDellaBaviera 11.11.2012, 19:21
12. Gütiger Gott! Diesen Bericht zu lesen, war sehr schwer.

Zitat von sysop
Die Palliativmedizinerin Monika Führer betreut todkranke Kinder in ihren Familien. Weh tut es immer.
Monika Führer ist ein absolut bewundernswertes, menschliches Wesen und offenbar eine sehr starke Frau. Ich wäre an ihrer Stelle wahrscheinlich schon nach dem Tod meines ersten Schützlings in die Knie gegangen und hätte nicht weitermachen können...

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Scheidungskind 11.11.2012, 19:33
13. Beileid

Zitat von bselu
Vor einigen Monaten ist meine knapp zwei Jahre alte Tochter gestorben. Sie hat in diesem kurzen Leben jedoch mehr bewegt, als mancher, der erst (so wie sich das für unsere Gesellschaft gehört) im Greisenalter dahinscheidet.
Für mich als kleines Kind das schlimmst-mögliche, wären meine Mama oder Vati gestorben. Lieber wäre ich selber gestorben.

So wird Ihr kleiner Engel Sie immer weiter bewegen - im besten Sinne, denn sie erinnert Sie daran, dass die Liebe die stärkste Kraft der Welt ist - stärker als der Tod und alles, was Menschen vermögen.

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muttisbester 11.11.2012, 19:38
14.

Ich habe nur ein paar kommentare gelesen - den SPON Artikel habe ich bewusst nicht gelesen, er ist für mich vermutlich zu "hart".
Wenn Menschen zu früh sterben, ist das das immer eine gewaltige Belastung für die Angehörigen.
Ich habe es selbst erlebt, wie sehr mich der Tod von jungen Menschen berührt hat und der Tod eines 90 Jahre alten Menschen dagegen überhaupt nicht.
Auch wenn jedes Mal sehr nahe Angehörige verstarben.

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Wilder Eber 11.11.2012, 20:01
15. Respekt

Zitat von sysop
Die Palliativmedizinerin Monika Führer betreut todkranke Kinder in ihren Familien. Weh tut es immer.
Ich verwende diesen Begriff eher ungern aber, das sind für mich die wahren Helden: Kinder, Eltern, Mediziner. Es sollte aber jedem klar sein, dass nicht nur Kinder betroffen sind.

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zohar 11.11.2012, 20:12
16. Totkranke Kinder

Wie gu ist es da, wenn man an Gott glaubt und sicher ist, dass das Kind in den Himmel kommt. Jesus sagt in Matthäus 19,14: Lasset die Kindlein und wehret ihnen nicht, zu mir zu kommen, denn solcher ist das Himmelreich.Dieser Trost schafft Frieden für die Seele

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martinherwartz 11.11.2012, 20:25
17.

Wieder mal keine Männer dabei?

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Greyjoy 11.11.2012, 21:38
18.

Zitat von martinherwartz
Wieder mal keine Männer dabei?
"Drei Ärztinnen, zwei Krankenschwestern, eine Sozialarbeiterin, eine Seelsorgerin und ein Psychologe gehören zum Team."

Einer ist anscheinend dabei.

Hier kann man übrigens für diese tolle Sache spenden: Interdisziplinres Zentrum fr Palliativmedizin am Klinikum der Universitt Mnchen - Aktuelles

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Faan 11.11.2012, 22:03
19. Absolute Hochachtung!

Auch mir als Vater einer 5jährigen Tochter und eines 3jährigen Sohnes ging es, dass ich den Artikel nur schwer zu Ende lesen konnte, da die Tränen nicht aufhören wollten. Sieht doch der Junge auf dem Bild meinem kleinen Sonnenschein verdammt ähnlich. Die Vorstellung, dieses kleine Leben wieder verlieren zu müssen,würde ich psychisch nur sehr schwer aushalten. Ich kann nur allen, die dies durchmachen müssen, meine Wünsche schicken, auch nach solch einem schweren Schlag den Mut und die Kraft zu finden, das Leben fortzusetzen.

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