Forum: Blogs
Todkranke Kinder: Tröstende Bilder
Sigrid Reinichs

Die Palliativmedizinerin Monika Führer betreut todkranke Kinder in ihren Familien. Weh tut es immer.

Seite 3 von 5
georg schwarz 11.11.2012, 22:04
20. zohar

Warum soll man an einen Gott glauben, der so etwas zuläßt? Soll man sich trösten, daß er es war, der den Tod des Kindes auf dem Kerbholz hat? Was soll dieser Quatsch, wenn Menschen anderen Menschen helfen zu sterben. Da macht dein Gott jedenfalls nix! Mir sind auch die Tränen gekommen bei diesem Artikel, ich bin Opa und meine Enkelschar erweitert sich ständig. Wenn man so hört, welche Kriegstreiber Friedens-Nobelpreise bekommen, dann kann man nur laut schreien: Gebt ihn dieser Frau und ihren team. Sie tragen die Lasten auf Ihren Schultern, die Euer Gott nicht übernimmt!!!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
blowup 11.11.2012, 22:05
21. Gott

Zitat von zohar
Wie gu ist es da, wenn man an Gott glaubt und sicher ist, dass das Kind in den Himmel kommt. J
Wirklich? Wenn ich nicht ohnehin nicht an Gott glauben würde, spätestens nach dem Artikel würde ich es.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
waldgänger 11.11.2012, 22:07
22. Wieso lässt Gott das zu?

Der christlich Glaube bietet keine einfache direkte Antwort auf diese Frage.
Die Eltern können sicher sein, dass Gott ihr Kind genau so liebt wie sie selbst und es bei ihm gut aufgehoben ist.

Doch es bleibt die Frage: Warum? Und die Vertröstung auf das Jenseits reicht eben nicht immer aus.
Eltern eines gestorbenen Kindes dürfen und sollen zu Gott schreien und ihn anklagen. Vielleicht finden sie für sich eine Anwort.
Idealerweise wird dann die Anklage gegen Gott irgendwann zur positiven Kraft, die in dieser Welt wirkt.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/kindersterblichkeit-hat-sich-halbiert-a-855612.html
Zitat:
In Sierra Leone, dem Land mit der höchsten Kindersterblichkeit, erlebten 2011 pro 1000 Lebendgeburten 185 Kinder ihren fünften Geburtstag nicht. Zum Vergleich: In Deutschland waren es drei von 1000. Im Durchschnitt werden weltweit 51 von 1000 lebend geborenen Kindern nicht einmal fünf Jahre alt.
...
Kinder brauchen Impfungen, Moskitonetze und sauberes Wasser

Beitrag melden Antworten / Zitieren
20InchMovement 11.11.2012, 22:25
23. Gott - hin oder her

Dieser Artikel ist wirklich sehr gut und man sollte immer im Leben daran denken, wie gut wir es haben, wenn wir einfach nur schon gesund sind. Ich bin nicht religiös, halte aber Demut für etwas erstrebenswertes. Warum das Gott zulässt, ist nicht die Frage, die hier wohl zu stellen ist. Das ist, leider die Natur der Dinge. Es gibt keine Garantie, dass Leben immer so daher kommt, dass es zum Leben bereit ist. Im Falle der Kinder ist es wohl unerträglich für die Eltern, denn Trost werden sie schwerlich finden. Wenn ein Kind stirbt ist es für uns extrem tragisch, weil wir so erzogen sind und wir als denkende Menschen, dies wohl für das Schlimmste halten, dass passieren kann. Ich bin froh ob meiner gesunden Kinder.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
drmo007 11.11.2012, 22:34
24.

Beeindruckende und nur schwer vorstellbare Arbeit die alle Unterstützung braucht die wir geben können. Fortschrittliche und unbürokratische Entscheidungen um die kleinen Patienten und ihre Familien zu stützen werden hier wirklich umgesetzt.
Man kann diesem Team nur wünschen, dass sie noch lange Kraft haben weiter einfach da zu sein...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pauschaltourist 11.11.2012, 22:37
25.

Zitat von SNA
Wenn man diese Geschichten liest, ist man überzeugt: Es gibt keinen Gott. Reicht das wundervolle Handeln dieser Frau und ihres Teams, um an einen zu glauben?
Jemand muss die himmlische Ignoranz auf Erden ja ausgleichen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
numbrebellion 11.11.2012, 22:40
26. Danke

Auch ich war nicht in der Lage, den Artikel zu Ende zu lesen. Er behandelt die größte Angst meines Lebens. Ich möchte ebenfalls meine Hochachtung und größten Respekt den Menschen aussprechen, die betroffen sind und die Betroffenen auf diese grundbarmherzige Weise zur Seite stehen. Danke! Es ist mir unbegreiflich, wie solch eine Initiative von Spenden abhängig sein kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
CROD 11.11.2012, 22:41
27. Meine Hochachtung

In letzter Zeit fallen mir im SPIEGEL, gedruckt und online, sehr passend und bewegende Artikel über die Wuerde von Fruehchen oder Kinder auf, die viel zu früh gehen müssen. Auch ich muss beim Lesen weinen, dennoch oder geade daher vielen Dank! Auch ich habe einen kleinen Wurm daheim und schaue voller Angst um seine Zukunft zu ihm herüber. Es kann alles so schnell gehen.
Mein Respekt gilt dem Team der Uniklinik München, mein Mitgefühl allen betroffenen Kindern, Eltern und Geschwistern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
drspieler 11.11.2012, 23:07
28. Gott

Warum man an einen Gott glauben soll, der so etwas zuläßt? Fragen sie das doch die todkranken Kinder! Gott ist Hoffnung und nicht nur dann ist es gut an Gott zu glauben, wenn die eigenen Kinder unheilbar krank werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
2049er 11.11.2012, 23:20
29. Vor solchen Menschen hat sich jeder tief zu verbeugen.

Denn was sie leisten kann Keiner in jemals Worten ausdrücken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 5