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Trotz Energiewende: Stromproduktion aus Braunkohle erreicht Rekordwert
DPA

Klimaschädliche Kohlekraftwerke sollen durch die Energiewende zurückgedrängt werden. Doch laut neuen Zahlen produzieren sie so viel Strom wie zuletzt vor mehr als 20 Jahren. Forscher führen das auf günstige Verschmutzungszertifikate zurück - und verlangen dringend eine Reform des Systems. Energiewende: Stromproduktion aus Braunkohle erreicht Rekordwert - SPIEGEL ONLINE

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otelago 07.01.2014, 11:57
290. Unsere Politkaste kanns nicht

Zitat von el_realist
So sieht es aus, wenn grüne Träumereien auf Wirklichkeit treffen. Grosse Umweltverschmutzung, höchste Strompreise. Hatte ich nicht anders erwartet, solange sich der Strom aus Windrädern usw nicht speichern lässt, macht das Ganze wenig Sinn. Dann doch lieber Atomstrom und weniger Emissionen.
Ich will nicht daß man das falsch versteht: Ich wünsche besseren Umweltschutz als bisher. Mit den Möglichkeiten mehr erreichen.

Die derzeitigen Konzepte setzen auf Schaufensterpolitik. Hier im RheinMainGebiet die "grüne Umweltplakette", damit auch die letzten kleinen Leute ihren Altwagen, den sie eh kaum nutzen, wegwerfen müssen? Das ist der Effekt.

Währenddessen wird das "begrünte" Wohngebiet von immer mehr Flugzeugen in 500 oder 1000m Höhe überdröhnt, die weder ihr Abgas filtern noch Lärmvorschriften beachten.

Sowie täglich Hunderttausende (! ja) LKW quer durch die "Umweltzonen" brettern. Viele davon ohne Technikstandard. Einfach so. US - Army LKW fahren sogar regelmäßig ohne jedes Nummernschild. Einfach so.

"Welthandel" vorantreiben. Naja. Das heißt auch: Soziale Probleme und schmutzige Produktion wandern dorthin ab, wo die Menschen am meisten Dreck erdulden.

Sowie: Kleinteilig werden immer mehr Frachtfragmente transportiert. Die Kosten (Umwelt, Öl) oft steuerfrei (Flug, Seeschiff).

Während sich die Bürger hier ständig die Umweltleviten lesen lassen.

Das passt alles nicht zusammen.

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WilliStock 07.01.2014, 11:58
291. Planbar?

Zitat von dr.u.
Die Qualität der Wettervohersagen hat sich in den letzten 20 Jahren signifikant weiter entwickelt und verbessert. Sonne und wind sindschon recht gut vorhersagbar und damit planbar. Weitere Verbesserungen der Genauigkeit werden mit jeder neuen Rechnergeneration in den metorologischen Rechenzentren umgesetzt.
Wunderbar, dann kann ich ja bald meinen Juniurlaub genau in die Sonnenzeit legen, die die Vorhersage liefert?
Auch 3 Tage Glaskugelzuverlässigkeitszeit sind keine Planbasis. Gutes Beispiel: Trotz aller Super-Voraussagen hat die Windkraft 2013 gegenüber 2011 einen um 17% niedrigeren Ertrag geliefert, wie geht man mit einer solchen Planungssicherheit um?

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Vielschreiber 07.01.2014, 11:59
292. Im kleinen

Zitat von litholas
Das Gas wird mit einem Wirkungsgrad von etwa 55% in elektrische Energie umgewandelt, und die Wärmepumpe zieht mit diesem Strom die doppelte bis dreifache Wärmemenge aus der jeweiligen Wärmequelle.
Maßstab geht das, im Großen würde das bedeuten, dass man großflächig die Luft- oder Bodentemperatur um mehrere Grad absenkt - die Folgen sind noch nicht ´mal ansatzweise erforscht. Merke: von nix kütt nix

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Vielschreiber 07.01.2014, 12:00
293. Das

Zitat von mrotz
Nein, denn das Wärmepumpensystem ist offen und der Wirkungsgrad nicht wohl definiert. Bezogen auf 100% Brennstoffinput ergibt sich schon 150% bis 200% Heizwärmeputput.
kenne ich von der Brennwertheizung, da soll es auch über 100% geben. Ausprobiert: kein messbarer Unterschied zu vorher...

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dr.u. 07.01.2014, 12:01
294. Sie haben natürlich Recht

Zitat von u.loose
Leistungszahl = Wirkungsgrad? Da wundert den Laien die grüne Sicht wirklich nicht mehr....
Streng physikalisch haben Siew natürlich Recht.
Streichen wir einfach den Begriff "Wirkungsgrad" und erstzen ihn durch den Begriff "Energieertrag". Schließlich wollen wir mit der Energie ja etwas anfangen; heizen zum Beispiel. Und in diesem Fall interessiert es den Anwnder eigentlich nur, wieviel teure Primärenergie mus er Aufwenden, um möglichst viel Nutzenergie zu bekommen. Und da ist es nunmal so, dass beim bloßen Verheizen von Gas lediglich 95%-98% der eingestzten Primärenergie (bezogen auf den Brennwert) in Nutzwärme umgesetzt werden können.
Wird mit dem Gas aber ein Generatorbetrieben (oder gleich eine entsprechenddimensionierte Wärmepumpe) kann sowohl aus der Anlagenabwärme, als auch aus der Umgebung (je nach Medium Luft, Erdreich, Grundwasser) noch soviel zusätzliche Energie gewonnen werden, dass Menge der Nutzenergie (hier Wärme) die Menge der eigesetzten Primärenergie (hier Gas) um den Faktor 4 oder mehr übersteigt. Gänzlich ohne Perpetuum Mobile.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Klarstellung/Präzisierung in Ihrem Sinne dienlich gewesen sein zu können.

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ehFrank 07.01.2014, 12:01
295.

Zitat von _peter_
Wenn ich das hier manchmal lese......Meiner Meinung nach sind Windenergie sowie Solarstrom gute Lösungen, diese sind Wichtig und bringen uns voran.
Wen bringen 25 Milliarden enteignete Euro voran? Maximal die Privatbesitzer der EE-Anlagen! Alle anderen müssen bluten.
CO² wird weltweit nur in Deutschland ohne Ausgleich auf anderen Seiten erhoben. Schweden hat dafür die Energiesteuer halbiert, Kanada die Lohnsteuersätze gesenkt, Frankreich zieht die CO² Steuer direkt von verbrauchsunabhängigen Steuern wieder ab. Australien wird den Betrug wieder ganz abschaffen.

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frenjes 07.01.2014, 12:02
296. Lesen sie eigentlich ihre eigenen Beiträge?

Zitat von orgelspieler
... habe ich irgendwo von Wirkungsgrad geschrieben? Die Effizienz der Wärmepumpe wird mittles der Leistungszahl ausgedrückt und die ist im Normalbetrieb größer 1, also über 100%, sonst erfüllt sie Ihren Zweck nicht. Wenn Sie den Wirkungsgrad einer Wärmepumpe berechnen wollen, so wird dieser von der Primärleistung (Pin) und der Kompressionsleistung (Pout) bestimmt. Und natürlich liegt dieser Wert immer unter 1, also unter 100%, bedingt durch die Verlustleistung der Pumpe. Natürlich kann man diese Wärme auch noch nutzen. Ganz offensichtlich sind Sie nicht mal willens sich zu informieren. Aber Realitätsverweigerung bei den EE-Gegnern ist ja nichts neues.
"Die Effizienz wird mittels Leistungszahl ausgedrückt und ist größer als 1, Natürlich liegt ihr Wert unter 1,.... Verlustleistung... wie man sich so persönlich demontieren kann ist schon eine Leistung aber nichts neues was die Selbstbeweiräucherung diverser Ökos angeht. Lügen Sie sich nur weiter in die Tasche auch Sie werden es nicht schaffen Energie aus dem Anus zu zaubern.

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thema_verfehlt 07.01.2014, 12:02
297.

Zitat von OrreWombell
Mir wurde vorausgesagt, es gibt unendliche, saubere, nachhaltige, dezentrale Energie aus Bürgerhand für den Preis einer Kugel Eis ;) ... wenn ich noch ein Buzzword des Ökologismus vergessen haben sollte, bitte einfügen ;)
Tja, Eis ist anscheinend massiv teurer geworden. Kein Wunder bei der enormen Erhöhung der Temperaturen weltweit, wird es schwieriger das runter zu kühlen.

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Vielschreiber 07.01.2014, 12:02
298. Diese

Zitat von bammy
Die Betreiber müssen die Kohlekraftwerke unter Volldampf laufen lassen, damit die wenigsten etwas Gewinn erwirtschaften.
armen Hungerleider, leben von jeher von den Verlusten, das weiß man ja - Klappern gehört halt zum Handwerk

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u.loose 07.01.2014, 12:04
299. Ausgangspunkt war

Zitat von orgelspieler
... habe ich irgendwo von Wirkungsgrad geschrieben? Die Effizienz der Wärmepumpe wird mittles der Leistungszahl ausgedrückt und die ist im Normalbetrieb größer 1, also über 100%, sonst erfüllt sie Ihren Zweck nicht. Wenn Sie den Wirkungsgrad einer Wärmepumpe berechnen wollen, so wird dieser von der Primärleistung (Pin) und der Kompressionsleistung (Pout) bestimmt. Und natürlich liegt dieser Wert immer unter 1, also unter 100%, bedingt durch die Verlustleistung der Pumpe. Natürlich kann man diese Wärme auch noch nutzen. Ganz offensichtlich sind Sie nicht mal willens sich zu informieren. Aber Realitätsverweigerung bei den EE-Gegnern ist ja nichts neues.
ein Beitrag mit dem Inhalt:

Setzt man das Gas in einem hocheffizienten Kraftwerk ein, dann kann man mit dem Strom eine Wärmepumpe betreiben, und kommt so auf einen Wirkungsgrad von 150 bis 200%.


Ich nehmen NICHTS von meinen Äußerungen zurück. Sie schwurbeln hingegen nur mit irgendwelchen "Leistungszahlen" rum und versuchen den Eindruck zu erwecken, man könne mit dem Energieeinsatz X einen größeren Ertrag Y erzielen, der größer ist als X. Dem ist auch bei der Wärmepumpe nicht so. Der vermeintliche "Ertrag" alias "Zugewinn" stammt NICHT aus dem Energieeinsatz X, sondern aus dem Entzug von Umgebungswärme aus eben der Umgebung.

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