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Tunesien: Aktivistin Sboui verlässt Femen wegen Islamfeindlichkeit
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Mit ihrem Oben-Ohne-Protest in Tunesien wurde Amina Sboui zu einer Femen-Ikone. Nachahmerinnen wanderten für sie ins Gefängnis. Doch jetzt hat die junge Frau die Aktivistinnengruppe verlassen. Sie könne sich nicht mit der "islamfeindlichen Organisation" identifizieren. Tunesien: Aktivistin Sboui verlässt Femen wegen Islamfeindlichkeit - SPIEGEL ONLINE

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jaakow 20.08.2013, 17:36
1.

Zitat von sysop
Mit ihrem Oben-Ohne-Protest in Tunesien wurde Amina Sboui zu einer Femen-Ikone. Nachahmerinnen wanderten für sie ins Gefängnis. Doch jetzt hat die junge Frau die Aktivistinnengruppe verlassen. Sie könne sich nicht mit der "islamfeindlichen Organisation" identifizieren.
Recht so. Vielleicht merken noch mehr der Frauen dort, dass Femen selbst einer blinden Ideologie folgt, welche alles hasst, was nicht ihrem Weltbild entspricht. Das schadet der Frauenrechtsbewegung nachhaltig mehr als dass es ihr nützt. Wenn noch mehr der intelligenteren Mitglieder den Verein verlassen, wird Femen auf das reduziert, was es eigentlich ist: Primitive Provokation und Aufmerksamkeitserhascherei auf Grundlage vom vermeintlichen Tabubruch.

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guntalk 20.08.2013, 17:44
2. Das...

...sich Femen-Aktivistinnen in Tunesien entblößt haben, hat den dortigen Islamisten doch nur in die Hände gespielt. Das war meiner Meinung nach völlig undurchdacht und führte nur dazu den Konservativen "Beweise" für die "Unzucht und Verlottertheit" der westlichen Welt und deren Frauen, zu geben.

Tunesische Frauenrechtlerinnen sind durch diese Aktionen wohl um einige Jahre zurückgeworfen worden.

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doppelpost123 20.08.2013, 17:52
3. ekelhafte mischung

Zitat von sysop
Mit ihrem Oben-Ohne-Protest in Tunesien wurde Amina Sboui zu einer Femen-Ikone. Nachahmerinnen wanderten für sie ins Gefängnis. Doch jetzt hat die junge Frau die Aktivistinnengruppe verlassen. Sie könne sich nicht mit der "islamfeindlichen Organisation" identifizieren.
kann ich gut nachvollziehen. auch hier in deutschland gibt es "atheistische" und "liberale" gruppen, die mittlerweile komplett von islamophoben unterwandert sind. es ist schade, dass man kaum noch religionskritik üben kann, ohne sich mit leuten wie pro Köln etc. auseinandersetzen zu müssen.

Mittlerweile ist eine ekelhafte Mischung (kann man auch hier im Forum gut beobachten) aus Stammtisch, "Man-wird-jawohl-noch-sagen-dürfen-Alltagsrassisten" und Rechtsextremen entstanden. Alle propagieren den Untergang des ach so aufgeklärten Westens und sind im Kern einfach nur fremdenfeindlich. Dazu kommen dann noch die "intellektuellen" Rechten mit ihren Sympathisanten bis in die Chefetagen. Hallo Herr Sarrazin; Hallo Frau Familienministerin Schröder, wie war dass denn noch gleich mit ihreren Sympathien zur Seite politically incorrect? Außer eine Standardantwort auf abgeordnetenwatch.de haben sie dazu nichts zu sagen?
Solche Menschen werden dann auf Schüler mit Migrationshintergrund losgelassen und fordern Leute auf, sich zu demokratischen Grundordnung zu bekennen. absurd.

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Bernd.Brincken 20.08.2013, 18:02
4. Ähnlich Pussy Riot

Zitat von sysop
... hat die junge Frau die Aktivistinnengruppe verlassen. Sie könne sich nicht mit der "islamfeindlichen Organisation" identifizieren.
Ähnliches Muster wie bei Pussy Riot - es treten junge Frauen auf, denen es angeblich um Freiheit geht, aber wenn man genauer hinschaut, geht es in beiden Fällen um den Angriff auf eine nicht-westliche Religion, im Kern darum, die jeweilige Gesellschaften insgesamt symbolisch zu beleidigen.

Beide Aktionen sind professionell durch Pressearbeit begleitet, offenbar auch durch ein internationales Netzwerk - und in beiden Fällen ist unklar, wer die Kampagne jeweils finanziert.

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jaakow 20.08.2013, 18:09
5.

Zitat von Apologet
Klar wie Kloßbrühe. Die Frau wurde eingeschüchtert.
Klarer Fall, so muss es gewesen sein. Was anderes ist nicht denkbar, die Frau kann bestimmt nicht selbst nachdenken und sich ihr eigenes Bild machen. Und islamophobe Tendenzen gibt es sowieso nicht, weder bei Femen, noch sonst wo, besonders nicht hier im Forum.

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menschzweiterklasse 20.08.2013, 18:09
6. islamfeindlich? Verfolgen Ideologien?

Die Tanten, die es nicht lassen können sich öffentlich auszuziehen, sind allenfalls ein Ärgernis. Die wollen nur bekannt werden. Wer denen irgendeine politische Strategie nachsagt, überbewertet deren Intellekt.

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brainwayne 20.08.2013, 18:26
7.

Zitat von sysop
Mit ihrem Oben-Ohne-Protest in Tunesien wurde Amina Sboui zu einer Femen-Ikone. Nachahmerinnen wanderten für sie ins Gefängnis. Doch jetzt hat die junge Frau die Aktivistinnengruppe verlassen. Sie könne sich nicht mit der "islamfeindlichen Organisation" identifizieren.
Schade, genau dass fand ich an Femen so sympathisch. Wie kann man als Frau, egal ob westlich oder nicht, zumindest nicht sehr stark islamkritisch sein? Man muss die dummen ja nicht gerade verteufeln, aber sollte denen auch keinerlei Zugeständnisse machen.
Religionen und Freiheit allgemein stehen und standen bisher stets im Widerspruch zueinander. Selbst wenn hier und dort mal der Anschein erweckt wurde, eine Religion setze sich tatsächlich für "den Menschen" ein - so ist es doch immer nur eine absoltutäre restriktive Form von Machtpolitik - IMMER!

Frau Sboui sollte nochmal versuchen, nachzudenken. Der Rest der Welt im übrigen auch!

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torquemada 20.08.2013, 18:38
8. Alles wiederholt sich irgendwann

Zitat von sysop
Mit ihrem Oben-Ohne-Protest in Tunesien wurde Amina Sboui zu einer Femen-Ikone. Nachahmerinnen wanderten für sie ins Gefängnis. Doch jetzt hat die junge Frau die Aktivistinnengruppe verlassen. Sie könne sich nicht mit der "islamfeindlichen Organisation" identifizieren.
Lt. Tacitus haben sich germanische Frauen mit entblössten Brüsten hinter ihre Männer gestellt, während gegen die römischen Legionen gekämpft wurde. Diese Art von Motivation sollte den Kampfgeist und die soziologische Bindung während der Schlacht stärken.

Die weibliche Brust als Ursymbol der Geborgenheit als auch der Lust zeigt halt Wirkung.

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jaakow 20.08.2013, 18:44
9.

Zitat von brainwayne
Schade, genau dass fand ich an Femen so sympathisch. Wie kann man als Frau, egal ob westlich oder nicht, zumindest nicht sehr stark islamkritisch sein? Man muss die dummen ja nicht gerade verteufeln, aber sollte denen auch keinerlei Zugeständnisse machen. Religionen und Freiheit allgemein stehen und standen bisher stets im Widerspruch zueinander. Selbst wenn hier und dort mal der Anschein erweckt wurde, eine Religion setze sich tatsächlich für "den Menschen" ein - so ist es doch immer nur eine absoltutäre restriktive Form von Machtpolitik - IMMER! Frau Sboui sollte nochmal versuchen, nachzudenken. Der Rest der Welt im übrigen auch!
Sie sollten mal dringend nachdenken über ihre polemische Sichtweise, die nun rein gar nichts mit sachlicher Kritik zu tun hat. Allein schon, Religiöse als "dumm" zu bezeichnen offenbart Ihre eigene Intoleranz und Engstirnigkeit. In dem Sinne sind Sie keinen Deut besser als religiöse Fanatiker, welche nur ihre eigene Religion als die Wahre wahrhaben wollen und alles andere als dumm bezeichnen sowie diesen Dingen keinerlei Zugeständnisse machen.

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