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Übergriff in Braunschweiger Fanszene: Keine Eintracht gegen Rechts
DPA

Antifaschistische Ultras sind im Fanblock von Eintracht Braunschweig während eines Auswärtsspiels verprügelt und rassistisch beleidigt worden. Der Verein spricht von "vereinzelten rechtsradikalen Äußerungen", verspricht weitere Aufklärung - kritisiert aber auch die angegriffenen Fans. Braunschweig: Ultras beim Spiel gegen Mönchengladbach attackiert - SPIEGEL ONLINE

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Kleiner_Nachdenker 26.09.2013, 11:26
1. Differenzieren

Die Neigung einiger Fangruppen beim Fussball zur Rechtsradikalität ist nicht hinnehmbar und sollte bekämpft werden. Allerdings ist nicht grundsätzlich jeder, der sich diesem Ziel annimmt automatisch ein "Guter". Die "Ultras Braunschweig" gehören mit ihren aggressiven Aktionen sicherlich nicht zu den "Guten", sondern sind aus Sicht des "normalen" Fans genauso "böse" wie die Rechten, nur eben anders. Die UB zu loben wäre so, als wenn man Erich Honecker wg. seines Kampfes gegen den Faschismus feiern würde.

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waigelghost 26.09.2013, 11:28
2. Die Ignoranz der Vereinsverantwortlichen......

Wenn es um den Umgang mit rechtsextremen und Nazi-Fans geht, gibt es kaum einen unglaubwürdigeren Verein als diesen...

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Gimmel Guffo 26.09.2013, 11:39
3. Sympathie

Langsam verliert Eintracht alle Sympathien. Es wird höchste Zeit das rechte Volk raus zu werfen.

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bert1966 26.09.2013, 11:40
4.

Es geht beim Fußball doch eigentlich um Sport und nicht um Politik. Wer das Stadion zum Vehikel seiner Gesinnungsübertragung macht hat nichts dort zu suchen, das gilt für Extremisten beider Seiten. Extremismus kann man nicht in "guten" und "schlechten" Extremismus teilen.

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Lankoron 26.09.2013, 11:46
5. Also

wenn man ein Interview gegen rechte Fangewalt gibt, ist das ein Bemühen...ah ja. Keinter der Vereinsverantwortlichen hat sich offen von Rechtsradikalen oder seinen rechten Fans losgesagt...immer nur leichte Worte "im Namen des vereins" gefunden. Und das nicht nur bei Eintracht Braunschweig. Aber sinnfreie Presseäußerungen oder Verlesen von Botschaften des Fair-Play (Minuten, bevor man seinem Gegner umgrätscht)...das ist alles, was da kommt.

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drui 26.09.2013, 11:56
6. Idiotische Selbstzerstörung

Die Eintracht Braunhemd -äh -schweig hat sich also entschlossen, den Weg von Alemannia Aachen zu gehen. Viel Spaß mit den Neo-Nazis in der 5. Liga!

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Wildes Herz 26.09.2013, 11:58
7.

Zitat von bert1966
Es geht beim Fußball doch eigentlich um Sport und nicht um Politik. Wer das Stadion zum Vehikel seiner Gesinnungsübertragung macht hat nichts dort zu suchen, das gilt für Extremisten beider Seiten. Extremismus kann man nicht in "guten" und "schlechten" Extremismus teilen.
Hier stellt sich wohl die berühmte Frage, was zuerst da war: die Henne oder das Ei. Und die ist gerade im Fußballbereich denkbar leicht und eindeutig zu beantworten:

In aller Regel machen es rechtsradikale Strukturen und konkrete rassistische Vorfälle/Ausschreitungen in und um das Stadion überhaupt erst NOTWENDIG, dass sich dagegen eine antifaschistische Fanszene organisiert.

Die KANN naturgemäß nicht "unpolitisch" sein... aber sie ist nicht die Ursache dafür, dass der Fußball zur Bühne politischer Auseinandersetzungen wird. Die Nazis sind es, die Politik ins Stadion bringen. Ihre Gegner reagieren darauf lediglich........ "und das ist gut so!"

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vaikl 26.09.2013, 12:02
8.

Zitat von Kleiner_Nachdenker
Die "Ultras Braunschweig" gehören mit ihren aggressiven Aktionen sicherlich nicht zu den "Guten", sondern sind aus Sicht des "normalen" Fans genauso "böse" wie die Rechten, nur eben anders. Die UB zu loben wäre so, als wenn man Erich Honecker wg. seines Kampfes gegen den Faschismus feiern würde.
Sie möchten den Artikel also nochmal lesen, um zu wissen, *wer* dort mit braunen Fremdenhass-Sprüchen und Gewaltandrohung angegangen wurde. Danach brauchen Sie auch Niemanden zu "loben", sondern sollten einfach nur Hirn, Augen und Ohren offenhalten.

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schwencky 26.09.2013, 12:05
9. Braunschweig nichts neues

Das Braunschweig eine stark nationalistische Fanszene hat ist doch weithin bekannt. Das ist ja kein neues Phänomen, dass gerade erst auftaucht. Ich freue mich vielmehr, dass es nun wohl auch endlich eine antifaschistische Ultragruppierung in Braunschweig in die Kurve geschafft hat. Das ist bekanntlich in Aachen ganz anders gelaufen und sowas will doch niemand nochmal erleben. Nun ist der Verein gefordert...

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