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Übergriff in Braunschweiger Fanszene: Keine Eintracht gegen Rechts
DPA

Antifaschistische Ultras sind im Fanblock von Eintracht Braunschweig während eines Auswärtsspiels verprügelt und rassistisch beleidigt worden. Der Verein spricht von "vereinzelten rechtsradikalen Äußerungen", verspricht weitere Aufklärung - kritisiert aber auch die angegriffenen Fans. Braunschweig: Ultras beim Spiel gegen Mönchengladbach attackiert - SPIEGEL ONLINE

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phrasensport 26.09.2013, 12:10
10.

Traurig das sich immer wieder diese kleinen Halbstarken hinter Fassaden wie Ultra, Hooligan, etc verstecken.
Wo verlaufen denn da die Grenzen?
Wen soll man vor wem beschützen?
Das ist doch alles Grütze!
Jeder gewaltbereite Vollspack der nicht zum Fussball gucken, sondern zum Pöbeln ins Stadion geht, müsste lebenslang Stadionverbot kriegen!
Und zwar für jedes Stadion überall!
Schlimm das man da noch diskutieren muss...

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ajf00 26.09.2013, 12:19
11.

Zitat von Kleiner_Nachdenker
Die "Ultras Braunschweig" gehören mit ihren aggressiven Aktionen sicherlich nicht zu den "Guten"
In der Mitte des Fanblocks zu stehen ist eine "aggressive Aktion"?

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ajf00 26.09.2013, 12:20
12.

Zitat von bert1966
Extremismus kann man nicht in "guten" und "schlechten" Extremismus teilen.
Klar kann man das. Hitler war ein schlechter Extremist. Jesus ein guter.

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kapetanios 26.09.2013, 12:21
13. Instrumentalisieren lassen

Redakteur Christopher Ruf war offensichtlich nicht dabei, hat auch keine unabhängigen Zeugen befragt, sondern einfach nur die Sicht eines der insgesamt 50 Ultras übernommen.

Zur Geschichte hätte wenigstens gehört, dass diese so genannten Ultras bei wirklich allen neutralen Braunschweiger Fans verhasst sind, dass sie vor ihrer plötzlichen Wandlung selber stramm rechts waren, dass sie mit Mannschaftssupport nichts am Hut haben, sondern dass sie immer nur provozieren und sich dann gegenüber den Medien als politisch verfolgte Unschuldslämmer verkaufen.

Wenn es denn wirklich Schmähungen und Tritte gegeben hat, dann war ganz sicher kaum einer davon politisch motiviert, sondern schlicht persönlich. Das macht's nicht besser, hätte aber keinen Stoff für einen Artikel geliefert.

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Klesche 26.09.2013, 12:23
14. Genauer hinsehen

Die Vorfälle im Gästeblock in Gladbach dürfen nicht verniedlicht werden. Es kann nicht sein, dass Personen allein aufgrund ihrer politischen Gesinnung übel beleidigt und körperlich angegangen werden. Meines Wissens ist Eintracht nicht nur gegen Apfel mit Stadionverboten vorgegangen, sondern auch gegen die Randalierer am letzten Spieltag der vergangenen Saison. Eintracht wird auch diejenigen, die in Gladbach aufgefallen sind zur Verantwortung ziehen. Zur ganzen Wahrheit gehört auch: UB hatte nicht von Ungefähr ein Stadionverbot bekommen. Anlass war, dass sie ihren Führungsanspruch in der Fanszene mit Gewalt durchzusetzen unternahmen. Das ist der Grund, warum UB in der Braunschweiger Fanszene schwer gelitten ist. Statt mit den vielen demokratisch gesinnten Fanclubs zusammenzuarbeiten, beansprucht UB den Antifaschismus für sich allein. Statt mit anderen Fanclubs gegen Rechtsextreme vorzugehen, verprellt man sie und arbeitet damit nolens volens der Rechtsextremen, gegen die man vorgibt zu kämpfen, in die Hände. Diese Infos vermisse ich im Aufsatz von Ruf. Er hätte sie gewiss vom Braunschweiger Fanprojekt leicht erhalten können.

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prokust 26.09.2013, 12:25
15. optional

@bert1966...es geht nicht um "Gesinnungsübertragung" (was für ein Begriff), sondern um Protest gegen Rassismus im Sport und vor allen Dingen im Fanbereich. Wenn das nicht ins Stadion gehört...wohin sonst?

Wenn die Fanszene es als Provokation betrachtet dass Fans sich offen gegen Rassismus und Nazigesocks dort aussprechen, spricht das Bände über die Bemühungen des Vereins und über die Braunschweigfans.

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MatthiasBS 26.09.2013, 12:37
16. optional

Leute unter mir, tut uns doch mal einen Gefallen:
Redet doch nicht über Dinge, die Ihr nicht mal im Ansatz durchschaut.

Nur mal ein Beispiel:
Wusstet ihr, dass diese ach so tolle Gruppe UB (von Ultras kann überhaupt gar keine Rede mehr sein) bis zu ihrem Rauswurf selber eine von Nazis nur so durchsetzte Gruppe war, die als letzte Nazi-Organisation im Stadion für entsprechende Propaganda gesorgt hat? Dabei hatte sie auch keinerlei Probleme mit den oben genannten anderen Gruppen. Schon da haben Eintracht-Fans keinen Bock auf die gehabt, zumal Gewalt dererseits, die ihnen gegenüber kritisch waren keine Seltenheit war.

Während des Stadionverbots haben sie nun ihre Richtung gewechselt. Nun erzählen sie allen, dass die Braunschweiger Fans nur so von Nazis und braunem Sumpf durchsetzt sei. Dabei haben sie es sich aber nicht wegen irgendwelcher kruder Politischer Ideen verscherzt, wenn sie die denn mal wie jeder andere für sich behalten würden, sondern wegen ständigen Versuchen die Szene in politische Richtungen zu drängen (auch mit Gewalt) mal nach rechts, jetzt nach links. Denuntiation von Fanclubs, die angeblich faschistisch wären, ständigen Provokationen usw.

Weshalb auch linksdenkede Menschen in Braunschweig langsam übel sauer auf die werden, ist deren Sugesstion hier handele es sich um eine National befreite Zone und UB wären die Fackelträger in der Dunkelheit. Aufgrund ihrer Vergangenheit eh blödsinnig, ist abzusehen bis sie tatsächlich auch echte Nazis davon überzeugt haben werden, dass es bei uns eine National befreite Zone zu verteidigen gäbe.
Und eben da zeigt sich auch ihre enorme politische Ahnungslosigkeit. Um es klar zu sagen:
Auch Linke wollen denen langsam ans Leder, freilich aus anderen Gründen als ihre ehemaligen Volksgenossen.

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ajf00 26.09.2013, 12:39
17.

Zitat von kapetanios
Zur Geschichte hätte wenigstens gehört, dass diese so genannten Ultras bei wirklich allen neutralen Braunschweiger Fans verhasst sind
Wer bei einer Ausseinandersetzung zwischen Nazis und Antifa "neutral" ist, der ist in Wirklichkeit nicht neutral.

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MatthiasBS 26.09.2013, 12:50
18. optional

@ prokurist
Wie kommst du eigentlich auf das schmale Brett und die unglaubliche Behauptung: " Wenn die Fanszene es als Provokation betrachtet dass Fans sich offen gegen Rassismus und Nazigesocks dort aussprechen, spricht das Bände über die Bemühungen des Vereins und über die Braunschweigfans."

Entweder willst du hier provozieren oder bist komplett ahnungslos!
Die Braunschweiger Fan-Szene engagiert sich selbstverständlich antirassistisch genauso der Verein. Wer auch nur mal den Versuch mal sich auf den wichtigen Seiten des Vereins oder der Fans zu bewegen redet hier nicht solch einen geballten und unglaublichen Unsinn!

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vaikl 26.09.2013, 12:51
19.

Zitat von kapetanios
Wenn es denn wirklich Schmähungen und Tritte gegeben hat, dann war ganz sicher kaum einer davon politisch motiviert, sondern schlicht persönlich. Das macht's nicht besser, hätte aber keinen Stoff für einen Artikel geliefert.
Rassistische Beleidigungen wie "Judenfotze" sind für Sie also "schlicht persönlich" gemeint? Nunja, schlicht sind sie sicher, aber sie sind in erster Linie *Straftaten*. Wenn hier also Straftaten relativiert werden sollen, dann ist dringend Aktion des Vereins angesagt.

Und bitte, liebe Relativierer und Auf-die-Anderen-Fingerstrecker: es spielt überhaupt nicht die kleinste Rolle, ob irgendeine beteiligte Gruppe früher auch mal mit Nazis zu tun hatte. Rasssistische Sprüche, Beleidigungen und Gewalt haben weder in einem Stadion noch sonstwo etwas zu suchen. Und noch etwas: Wer meint, dazu bräuchte es keine Polizei, mankönne das ja prima "intern" regeln", der hat weder unsere Verfassung noch unsere Gesschichte kapiert.

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