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Übergriff in Braunschweiger Fanszene: Keine Eintracht gegen Rechts
DPA

Antifaschistische Ultras sind im Fanblock von Eintracht Braunschweig während eines Auswärtsspiels verprügelt und rassistisch beleidigt worden. Der Verein spricht von "vereinzelten rechtsradikalen Äußerungen", verspricht weitere Aufklärung - kritisiert aber auch die angegriffenen Fans. Braunschweig: Ultras beim Spiel gegen Mönchengladbach attackiert - SPIEGEL ONLINE

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MatthiasBS 26.09.2013, 13:17
20. optional

@ vaikl
Du brauchst gar nicht erst versuchen hier meine Aussagen in deine Sinne zu verdrehen, denn genau das habe ich nicht geschrieben, was du hier behauptest.
Und es spielt eine sehr wichtige Rolle ob ich was mit Leuten zu tun haben will, die früher mit den Schirach unter dem Arm am Start waren und heute stalinistische Kaderpolitik für sich gut finden.
Wichtig ist für mich ganz einfach, dass Nazis bei uns nicht agitieren. Wichtig ist mir dass es bei uns nicht darum geht anderen in die Fresse zu hauen. Wichtig ist mir dass ich zu Fußball gehen kann um Fußball zu erleben und nicht dass mit permanent irgendwelche Gruppen erzählen was meine ganz persönliche Meinung zu sein hat. Auch mit Gewalt.
Und da relativiere ich mal gar nichts!

Ich bin übrigens mit dir der Meinung dass man die Polizei dazu braucht. Die hat sich da im Braunschweig auch schon klar positioniert.

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mathaeus 26.09.2013, 13:39
21. Genau!

Zitat von ajf00
In der Mitte des Fanblocks zu stehen ist eine "aggressive Aktion"?
Wodurch sich die Radikalen beider (!) Seiten ^so alles provoziert fühlen?
Als Fußballfan fühle ich mich provoziert, weil diese Typen (immer noch) als Fan bezeichnet werden und ich mit denen NICHT auf eine Stufe gestellt werden möchte!! ^^

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mathaeus 26.09.2013, 13:50
22. Annahme

Zitat aus dem Artikel: "Was bringen mir symbolische Aktionen wie der Rauswurf von Holger Apfel, wenn mich Leute als Antifa-Juden beschimpfen und mir in den Rücken treten?"

Die Beleidigung als "Antifa-Jude" muss ich auch erstmal annehmen; wenn das Wort "Jude" (schon wieder) als Schimpfwort verstanden und missbraucht wird...

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dostoprim 26.09.2013, 13:59
23. Der DFB

..sollte einschreiten und empfindliche Sanktionen gegen Dynamo Dresden ob dieser Vorfälle verhängen!

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cs01 26.09.2013, 14:01
24.

Zitat von mathaeus
Zitat aus dem Artikel: "Was bringen mir symbolische Aktionen wie der Rauswurf von Holger Apfel, wenn mich Leute als Antifa-Juden beschimpfen und mir in den Rücken treten?" Die Beleidigung als "Antifa-Jude" muss ich auch erstmal annehmen; wenn das Wort "Jude" (schon wieder) als Schimpfwort verstanden und missbraucht wird...
Nehmen Sie an was Sie wollen, wahrer werden die Vorwürfe durch ständige Wiederholung auch nicht. Der Spiegel verbreitet hier (ich nehme inzwischen an wissentlich) Lügen von Leuten, die dem Verein bewußt schaden wollen. Mal sehen, ob das durch die Zensur kommt.

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MatthäusBS 26.09.2013, 14:38
25. @ MatthiasBS

Interessant, dass Sie eine positive Entwicklung einer Gruppe als Argument gegen diese benutzen. Sie wissen doch ganz genau, dass rausgeschmissene UB-Mitglieder von damals, die diese Einstellung teilten, nun an diesem Übergriff auf UB beteiligt waren.

Einer Gruppe, die vor zig Jahren offenbar rechte Mitglieder hatte, sich außerdem vor Jahren davon distanziert hat, nun vorzuwerfen, dass sie sich weiterentwickelt ist wirklich erschreckend. Schämen Sie sich MatthiasBS

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ritterchen 26.09.2013, 15:40
26. @ MatthäusBS

Zitat von MatthäusBS
Interessant, dass Sie eine positive Entwicklung einer Gruppe als Argument gegen diese benutzen. Sie wissen doch ganz genau, dass rausgeschmissene UB-Mitglieder von damals, die diese Einstellung teilten, nun an diesem Übergriff auf UB beteiligt waren. Einer Gruppe, die vor zig Jahren offenbar rechte Mitglieder hatte, sich außerdem vor Jahren davon distanziert hat, nun vorzuwerfen, dass sie sich weiterentwickelt ist wirklich erschreckend. Schämen Sie sich MatthiasBS
nomen est omen? hoffentlich nicht.

Nein, genau das, was Sie ihm vorwerfen, hat MatthiasBS nicht getan. Er erläutert nur sehr anschaulich die Wandlung vom Saulus zum Paulus, den agitativen Druck, der von der Gruppe früher von rechts und heute in antifaschistischer Hinsicht ausgeübt wird. Dieser Vorwurf hat nichts mit Weiterentwicklung sondern genau dem Gegenteil zu tun. Druck und Ausgrenzungsverhalten bleiben höchst problematisch, unabhängig davon, aus welcher Richtung das kommt. Dass rechte Parolen und entsprechend motivierte Angriffe völlig inakzeptabel sind, stellt er ebenfalls unmissverständlich klar. Wofür sich der user schämen muss, wird mir nicht deutlich.

Aber eines muss bei der Bewertung der ganzen Geschichte schon klar gerückt werden, Der Verein deckt ja keine rechten Hools bei ihrer Verfolgungsarie gegen friedliche Linke. Das stellen die UB lediglich auf ihrer web-site so dar. Ob bislang erfolgreich oder nicht, der Verein bekennt sich eindeutig dazu, keinen Rassismus zu tolerieren. Die Historie der UB ist natürlich insofern schon von Interesse, als daraus deutlich wird, weshalb sie auch bei den Normalo-Fans deutlichst an eckt, von diesen gemieden wird. Kurz gesprochen, weshalb sie eigentlich niemand im Stadion wirklich haben möchte. Es geht dabei nicht darum, die Attacken zu rechtfertigen sondern darum klarzustellen, dass die opfer keine "Guten" sind.

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weltkriech 26.09.2013, 15:51
27. @Matthäus

Schon seltsam das sie da etwas von einer positiven Entwicklung dieser Gruppe erzählen. Das diese Wandlung vom Saulus zum Paulus nur vorgeschoben ist und es hier um eigene persönliche Interessen und Anfeindungen geht, sieht man ja schon daran, dass diese Gruppe sich jeglicher Zusammenarbeit mit Fanrat, Fanprojekt oder Verein verschließt und auch in keinen konstruktiven Dialog eintritt. Die ziehen ihr eigenes persönliches Ding durch halten sich nicht an Absprachen und schieben ihre angebliche politische Intention vor, um ihre eigenen persönlichen Interessen zu verfolgen!

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prokust 26.09.2013, 15:56
28. @matthiasbs

tja nun bin ich in die gleiche falle getappt wie ihre vereinsfuehrung...alle Fans ueber einen kamm zu scheren gejt nicht....trotzdem finde ich das das verhalten vieler fans und der vereinsfuehrung ziemlich fragwuerdig

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weltkriech 26.09.2013, 16:57
29. @peokust

was ist denn bitteschön am Verhalten der Vereinsführung oder vieler Fans fragwürdig?
Der Verein hat sich doch klar gegen Rechts positioniert und in Absprache mit dem Betreiber des Stadions die Verhaltensregeln im Stadion verschärft!
Der Fanrat hat sich ebenso klar gegen Rechts positioniert und duldet sowas auch nicht!
Und mit dem Stadionverbot gegen Herrn Apfel hat man sich rein rechtlich schon ziemlich weit vorgewagt, wo sich der Staat ja schon sehr schwer tut überhaupt gegen die NPD vorzugehen und diese immer noch auf dem Wahlzettel dieses demokratischen Staates auftauchen darf!
Was ist also daran fragwürdig? Muss man sich jetzt bei jedem Stadionbesuch zu seiner Verfassungstreue bekennen und seine politische Gesinnung aufsagen?
Ist es also fragwürdig eine Gruppe in der eigenen Kurve abzulehnen, die eine gewalttätige und rechte Vergangenheit hat, sich jeglicher Zusammenarbeit entzieht, keinen Dialog sucht und immer wieder für Stress sorgt und nur auf die eigenen elitären Interessen fixiert ist.
Aber bitteschön wenn du es benötigst oute ich mich jetzt jedes mal.
Ich bin Braunschweiger, gehe zur Eintracht und bin kein Rechtsradikaler und verabscheue jegliche Form von Rassismus und Diskriminierung!
(Reicht dir das? Gilt übrigens vermutlich auch für den überwiegenden Teil der anderen Fans im Stadion, dass es wie auch in unserer Gesellschaft den ein oder anderen geistigen Tiefflieger gibt, kann ich nicht ausschließen. Diesen Leuten wird aber mitnichten im Stadion ein Forum geboten)

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