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Übergriff in Braunschweiger Fanszene: Keine Eintracht gegen Rechts
DPA

Antifaschistische Ultras sind im Fanblock von Eintracht Braunschweig während eines Auswärtsspiels verprügelt und rassistisch beleidigt worden. Der Verein spricht von "vereinzelten rechtsradikalen Äußerungen", verspricht weitere Aufklärung - kritisiert aber auch die angegriffenen Fans. Braunschweig: Ultras beim Spiel gegen Mönchengladbach attackiert - SPIEGEL ONLINE

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MatthiasBS 26.09.2013, 18:39
30. optional

@ MatthäusBS
Herzlichen Glückwunsch zur heutigen Anmeldung hier.
Wir wissen beide, dass dein Nick nicht zufällig meinem ähnelt. Ein schönes Beispiel für alle wie UB in Echtzeit tickt. Um Provokationen nie verlegen, aber dann das Opfer sein wollen. Sehr anschaulich die Nummer.
Na ja, wenn es die Webmaster zulassen...

Und nun zur Sache:
Ich brauche mich überhaupt gar nicht zu schämen. Schon gar nicht vor Leuten, die früher unsere Spieler als "Scheißneger" betitelt haben, die Spieler bespuckt haben, die mit Gürtelschnallen um sich geschlagen haben, die bis zum letzten Tag im Stadion "Zigeuner!" gegröhlt haben (was seit dem Stadionverbot von UB nicht mehr der Fall ist, komisch ne?), die beste Kontakte zu Nazis noch heute (!) unterhalten, und die noch immer versuchen Gewalt im Stadion zu provozieren. Ich mich schämen? Vor solchen Leuten wie Euch? Im Leben nicht! Wüsste ich nicht was in der Vergangenheit alles so auf euren Deckel ging, dann wäre dein Beitrag ein echter Lacher.

Macht ruhig so weiter. Es kommt der Tag da kapieren eh alle, wie ihr wirklich tickt. Bis dahin rekrutiert mal hübsch weiterhin Minderjährige in euren "Rotten" ihr Schlauberger. Im Grunde, also im Charakter, habt ihr euch nie geändert. Ihr habt bloß erkannt, dass sämtliche Erzieher, Lehrer, Sozialarbeiter und bessere Menschen im ersten Moment auf euch reinfallen. Wirklich links seid ihr eh nicht. Nehmt mal weiterhin bestimmte Presseorgane zu den Auswärtsauftritten und provoziert die Braunschweiger Fan-Szene. Es wird euch nichts helfen. Irgendwann werdet ihr alle von allen durchschaut.

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Sastan 26.09.2013, 19:35
31. Gesinnungsprüfung

Geht das schon wieder los? Schon witzig, dass sich genau DIE eine Gruppierung mal wieder entgegen aller Absprachen bzw. Ansagen verhält und plötzlich wieder auf den ach so stark vertretenen rechten Mob trifft. Und wieder wird jedes Wort seziert von Fans, von Fan-Rat, von Vereinsführung. Ist da die deutliche und unmissverständliche Distanzierung von den radikalen Mächten dieser Nation? Da wird dann ein "wir distanzieren uns" als wischiwaschi abgetan, quasi als latente Zustimmung gedeutet. Wie blöd muss man als Journalist eigentlich sein, sich - mal wieder - vor diesen Karren spannen zu lassen?

Vielleicht sollten wir in Zukunft auf alle Grundrechte verzichten und eine Gesinnungsprüfung einführen, bevor jemand an gesellschaftlichen Ereignissen teilhaben darf. Wer nicht geradeaus-mittig orientiert ist, darf sich des Ausschlusses erfreuen. Für mich hätte das einen Vorteil, ich müsste mich nicht über so einen Schwachsinns-Bericht und über rechte und linke Idioten ärgern.

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dhoerschdle 26.09.2013, 19:49
32. Optional

Und ich hatte eigentlich vor, ein Spiel der Mannschaft aus der Stadt meiner Ahnen in ihrer einzigen Bundesligasaison in den nächsten 50 Jahren anzuschauen. Das lass ich dann doch lieber sein und geh in einen gesitteten Fussball-Tempel der Neuzeit mit Familienatmosphäre oder hol mir ein Pay-TV-Abo ;-)

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bert1966 26.09.2013, 20:45
33.

Zitat von prokust
@bert1966...es geht nicht um "Gesinnungsübertragung" (was für ein Begriff), sondern um Protest gegen Rassismus im Sport und vor allen Dingen im Fanbereich. Wenn das nicht ins Stadion gehört...wohin sonst? Wenn die Fanszene es als Provokation betrachtet dass Fans sich offen gegen Rassismus und Nazigesocks dort aussprechen, spricht das Bände über die Bemühungen des Vereins und über die Braunschweigfans.
Am besten macht man die Stadien sowieso zu und lässt die Mannschaften allein spielen, dann kann zumindest diese Massenveranstaltungen mehr als politische Plattform missbrauchen.

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bert1966 26.09.2013, 20:52
34.

Zitat von sysop
Antifaschistische Ultras sind im Fanblock von Eintracht Braunschweig während eines Auswärtsspiels verprügelt und rassistisch beleidigt worden. Der Verein spricht von "vereinzelten rechtsradikalen Äußerungen", verspricht weitere Aufklärung - kritisiert aber auch die angegriffenen Fans.
Die ganz überwiegende Mehrheit der Fußballfans (ich möchte meinen 99,9%) will, wie andere Menschen im normalen Leben auch weder rechts- noch linksradikale Gruppen, Politdemonstrationen oder Gesinnungskontrollen in Fußballstadien sehen. Ich plädiere für die Einrichtung von Kampfarenen für Ultras und Nazis mit wöchentlichen "Spielen". Da geht zwar kein einziger Zuschauer hin, aber die Entsprechenden sind glücklich, fühlen sich ernstgenommen und halten sich aus dem Sport heraus !

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jh72 27.09.2013, 01:37
35. BRAUNschweigs Bürgermeister …

… sitzt den lokalen braunen Sumpf doch genauso aus.

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ron.ronin 27.09.2013, 07:24
36. Aufhören!

Hören sie auf zu behaupten, Braunschweig würde im Osten unserer Republik liegen!

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dickerludwig 27.09.2013, 07:44
37. Beispiel Italien

In Italien sind die Stadien leer, die normal Fußballbegeisterung Menschen haben Angst ins Stadion zu gehen. Grund: Radikale Fangruppierungen sowohl der linken wie der rechten Szene haben ihre politischen Rivalitäten ins Stadion getragen und dort mit Gewalttätigkeiten ausgetragen. Wir, die Fans des Sports wollen solche Verhältnisse nicht. Radikale Fangruppen haben im Fußballstadion nichts zu suchen. Sie schaden dem Sport, dem Verein, letztendlich sich selbst!

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sf49ersftw 27.09.2013, 09:17
38. Gerade in den USA

gewesen und dort wieder ein Baseball Spiel besucht. Dort haben die rivalisierenden Mannschaften von San Francisco und Los Angeles gegeneinander gespielt. Ich habe insgesamt vielleicht 10 Polizeibeamte gesehen und die Fans beider Mannschaften sind wie selbstverständlich nebeneinander gesessen und haben sich gegenseitig im Spaß aufgezogen und miteinander über das Spiel diskutiert. So eine friedliche Atmosphäre in der Menschen einfach nur zum Sport gehen würde ich mir hierzulande auch wünschen, das wird aber wohl leider ein Wunschtraum bleiben. Mir wird Fußball leider immer unsympathischer

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gegenpressing 27.09.2013, 13:42
39.

Zitat von sf49ersftw
gewesen und dort wieder ein Baseball Spiel besucht. Dort haben die rivalisierenden Mannschaften von San Francisco und Los Angeles gegeneinander gespielt. Ich habe insgesamt vielleicht 10 Polizeibeamte gesehen und die Fans beider Mannschaften sind wie selbstverständlich nebeneinander gesessen und haben sich gegenseitig im Spaß aufgezogen und miteinander über das Spiel diskutiert. So eine friedliche Atmosphäre in der Menschen einfach nur zum Sport gehen würde ich mir hierzulande auch wünschen, das wird aber wohl leider ein Wunschtraum bleiben. Mir wird Fußball leider immer unsympathischer
Wunschtraum?!?!?!

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