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Umstrittene Uni-Gruppe in den USA: Nur für Weiße, sorry
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Rassistisch? Wir doch nicht! Eine Hochschulgruppe in den USA nimmt nur hellhäutige Mitglieder auf und will die "euro-amerikanische Kultur zelebrieren". Jetzt gibt es Proteste gegen die "White Student Union" - auch weil ihr Gründer Kontakte zu Rechtsextremen pflegt. USA: White Student Union löst Proteste aus - SPIEGEL ONLINE

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tanmenu 01.12.2013, 21:13
20. Och nöö

Zitat von psychologiestudent
Zu den Kommentaren 1 und 2: Es ist ein Unterschied, ob man sich als Nachfahren der Sklaven nach Jahrhunderten der Unterdrückung zusammen tut, um zu zeigen, dass auch Schwarze etwas wert sind und stolz auf sich sein können, oder ob die Nachfahren der Sklavenhalter sich zusammen tun, um zu feiern wie toll weiß sein doch ist. Das haben sie die letzten paar hundert Jahre schon gemacht. Sorry, ist einfach so.
Noch tiefer in die Kiste geht wohl nicht. Hallo, sie unterstellen den Farbigen ein latentes Sklavengefühl. Sie heißen doch nicht Beckenbauer, oder?

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lavieenrose 01.12.2013, 21:16
21. @gruenerfg - Kommentar Nr. 2

Helmut Schmidt??? Wie kommen Sie dazu gerade Helmut Schmidt als Beispiel für so eine Gurkentruppe zu nennen? Ich glaube selbst jemand wie Alfred Dregger hätte noch so viel demokratischen Grundverstand gehabt, um so einem Unsinnsverein nicht beizutreten!!!

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teotwin 01.12.2013, 22:43
22. optional

wer farbe mit hirn verwechselt, dem hilft auch kein stolz im leben weiter. der wird sein ganzes leben über ein wurm bleiben, der versucht ist, wirklichen menschen den eindruck zu vermitteln >auch< nur ein wurm zu sein - zu unrecht! diese bruschenschaftlerdeppen in den staaten wollen sich durch ihre "wir-wollen-affirmative-action-für-bleichhäute-nummer", die eigenen hände wieder auf kosten der afroamerikaner und ureingeborenen amerika's reinwaschen, auf deren opfer bald das ganz land gebaut worden ist. das historische wirken der sklaverei und der landnahme durch den "weißen mann" in den U.S.A. ist im dort und jetzt immer noch an einkommensunterschieden bis hin zu zahlen zu verhaftungen, arbeitslosigkeit, drogenabhängigkeit etc. zu ersehen. für menschen mit grips ist das offensichtlich. menschen mit grips sollten sich im nächsten atemzug aber auch nicht dazu hinreißen lassen, (was nämlich wieder ganz im interesse dieser burschofaschisten wäre), dieses "geschichtliche wirken im jetzt" zu pauschalisieren, um sich selbst so wieder "urteile" über "die farbigen" zu erlauben. damit nimmt man sich immer mehr raus als einem zusteht. das ist ein teufelskreis, der gerne im rahmen faschistoider hetzpolitik in allen möglichen ländern bemüht wird. das ist aber den menschen unter den "menschen" längst klar. der "amerikaner" der den "weißen" feiern will, nimmt sich aus seiner eigenen geschichte nur die für ihn "eitelsten"(nicht: ehrlichsten) stückchen heraus, und lässt alles andere unter den tisch fallen. zu recht oder unrecht? das müssen die wohl oder übel unter sich selbst ausmachen. ich will so ein "denken" in europa und deutschland nicht haben.

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villageatheist 01.12.2013, 22:56
23. Wo ist mein Kommentar?

Hallo, mein Kommentar wurde nicht gepostet, wie ueblich. Ich wohne in den USA und weiss wovon ich rede. Sicher hat der Kommentar nicht in das linkspopulistische Profil dieses Hetzblattes gepasst. Eines sei aber Hetzern wie Ihrem Schundbatt zugeworfen: Wenn sie staendig Jeden, der nicht in Ihr Weltbild passt (Weisser Mann ist schuld an Allem und soll sich selber ausrotten) als Nazi defamieren, kann man sich als rechtschaffender Buerger nur "radikalisieren"

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Steve Holmes 02.12.2013, 00:12
24.

Zitat von psychologiestudent
Es ist ein Unterschied, ob man sich als Nachfahren der Sklaven nach Jahrhunderten der Unterdrückung zusammen tut, um zu zeigen, dass auch Schwarze etwas wert sind und stolz auf sich sein können, oder ob die Nachfahren der Sklavenhalter sich zusammen tun, um zu feiern wie toll weiß sein doch ist.
So ist das nicht, denn weder die weißen noch die schwarze oder gelben Studenten von heute sind verantwortlich für die Taten ihrer Vorväter. Wenn heute zum Glück Gleichberechtigung gilt, dann für alle.

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Steve Holmes 02.12.2013, 00:17
25.

Zitat von vitalik
Und warum kann man nicht stolz auf sich sein? Ich bin stolz auf mich für das was ich geschafft habe, nicht weil ich eine bestimmte Haupfarbe habe. Ihre Aussage deutet aber darauf hin, dass man nur bestimmten Menschen erlauben kann stolz auf sich zu sein.
Das muss doch mit Stolz und Schaffen nichts zu tun haben. Warum sollen denn nicht rothaarige einen Verein gründen bei dem ich dann nicht mitmachen kann?

Das mit der Affirmative Action ist schon ärgerlicher. Da werden Studienplätze nach Ethnizität anstatt Qualifikation vergeben.

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Steve Holmes 02.12.2013, 00:21
26.

Zitat von regentrude
Eigentlich ist es einfach: Bestimmte "Quantenzahlen" wie Rasse, Geschlecht, soziale Herkunft dürfen bei der Teilnahme an gesellschaftlichen Aktivitäten *nicht abgefragt werden*. Alles andere -- alles! -- ist Rassismus/Sexismus/Diskriminierung. Also gibt es keinen positiven Rassismus (Gruppen für Schwarze). -- Wenn trotzdem eine Gruppe bevorzugt scheint (lauter weiße Männer an den Unis), ist es gerechtfertigt, die offensichtlich benachteiligten Gruppen mittels affirmative action gleichzustellen. Nur gleich. Nicht zu bevorteilen.
Sie widersprechen sich. Wenn Rasse keine Rolle spielen darf, was ich unterstütze, dann darf es auch keinen Ausgleich nach rassischen Kategorien gelten. Die Test sollten blind bewertet werden.

Im Privaten ist das etwas anders. Da kann jeder seine Freunde wählen wie er will und sich mit ihnen in einem Club zusammenschließen.

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marypastor 02.12.2013, 00:48
27. Das verstehe ich nicht:

Zitat von sysop
Rassistisch? Wir doch nicht! Eine Hochschulgruppe in den USA nimmt nur hellhäutige Mitglieder auf und will die "euro-amerikanische Kultur zelebrieren". Jetzt gibt es Proteste gegen die "White Student Union" - auch weil ihr Gründer Kontakte zu Rechtsextremen pflegt.
da gibt es eine Gruppe von jungen Leuten, deren Vorfahren Einwanderer
aus Mitteleuropa waren und wollen einen Verein gruenden, und schon gibt's wieder Zoff, weil sie weiss sind. Dass es keine Einwanderung schwarzer Mitteleuropaer gab, ist wohl klar. Wenn's Schwarze, Homos,
Transsexuelle, Atheisten, Muslime gewesen waeren, die einen Verein nur fuer sich gruenden wollen, hatte keiner was dagegen

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OHCRIKEY 02.12.2013, 01:40
28. ...

Zitat von psychologiestudent
Zu den Kommentaren 1 und 2: Es ist ein Unterschied, ob man sich als Nachfahren der Sklaven nach Jahrhunderten der Unterdrückung zusammen tut, um zu zeigen, dass auch Schwarze etwas wert sind und stolz auf sich sein können, oder ob die Nachfahren der Sklavenhalter sich zusammen tun, um zu feiern wie toll weiß sein doch ist. Das haben sie die letzten paar hundert Jahre schon gemacht. Sorry, ist einfach so.
Die ersten bekannten Proteste gegen Sklaverei auf dem amerikanischen Kontinent fanden 1688 durch Quäker in Germantown statt.
Die Sklaverei fand nie viel Anklang unter deutschen und irischen Einwanderern in die Vereinigten Staaten auch weil viele dieser Menschen selbst ihrem eigenen Sklavendasein in Europa zu entflohen suchten. Dementsprechend bildeten diese beiden Einwanderergruppen auch das Rückgrat der Unionsarmee im Amerikanischen Bürgerkrieg.
Erwähnenswert sind hier auch die deutschen "48er", die nach der fehlgeschlagenen Demokratiebewegung nach Amerika flohen und sich dort tatkräftig für das Ende der Sklaverei einsetzten.

Hunderttausende Weiße starben, damit der Sklaverei in Amerika ein Ende gemacht werden konnte. Damit möchte ich keinen Rassismus relativieren. Aber diese Tatsache wird heutzutage leider häufig ausgeblendet. Es war nicht "der weiße Mann" in Amerika, der die Schwarzen versklavte und für minderwertig befand, sondern es waren bestimmte Gruppen unter den Weißen.
Die Iren waren auch als weiße Sklaven bekannt, sie wurden vornehmlich von den englischstämmigen Amerikanern ausgebeutet, schlecht behandelt und verachtet. Auch darüber spricht kaum noch jemand.

Fest steht, dass Weiße es schafften, anderen Weißen die Sklavenhaltung auszutreiben. Das ist die andere Seite der Medaille. Die sogenannte "white guilt" basiert leider häufig auf mangelhafter Geschichtskenntnis.
Beispiel: Schwarze und Araber haben Schwarze als Sklaven an Weiße verkauft. So lief der Sklavenhandel zumeist ab. Tja, wo war da nun nochmal der qualitative Unterschied zwischen White Union und Black Union?

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kerstin.schliebs 02.12.2013, 06:08
29. Was um Himmels Willen soll das?

Als ich den Artikel gelesen habe, löste es bei mir Entsetzen aus. Nur für Weiße? Als ob es in Europa oder Amerika keine Farbige gibt, die sich in die jeweiligen Kultur integriert und selber Interessen haben! Also, denkt mal darüber nach!

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