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Umstrittenes Gaza-Video: Israel weist Schuld an Tod von Zwölfjährigem zurück
AP/ France 2

Vor den Augen der Welt starb im September 2000 der Palästinenserjunge Mohammed Al-Durra. Sein Tod wurde zum Symbol der Intifada - doch eine Untersuchungskommission bestreitet jetzt, dass der Zwölfjährige durch israelische Kugeln ums Leben kam. Das habe eine Video-Analyse ergeben. Israel weist Schuld an Palästinenserjunge Mohammed Al-Dura zurück - SPIEGEL ONLINE

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FRWBonn 20.05.2013, 12:47
1. Alles schon bekannt - da hat wohl ein SPON-Redakteur die Archiv-Recherche vergessen ?

Bereits im Jahr 2002 entstand die ARD-Dokumentation "Drei Kugeln und ein totes Kind", die zum Ergebnis kam, das wenig bis nichts dafür spreche, dass Israels Militär den Jungen erschossen hätte.

Siehe FAZ:
Gefälschte Fernsehbilder: Lebt Mohammed al-Dura? - Fernsehen - FAZ

Das Video-Material lässt sogar die Deutung zu, dass der Junge damals gar nicht starb - dass also möglicherweise übel manipuliert wurde.

Das alles ist nicht neu.
Das sollte im SPON-Artikel bitte auch erwähnt werden!

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isaban 20.05.2013, 12:52
2. Ja jetzt ist mir alles klar, natürlich!

Zitat von sysop
"Dies ist ein Beleg für die anhaltende, lügnerische Kampagne zur Delegitimierung Israels", sagte Netanjahu. Der Ruf seines Landes sei durch die Reportage zu unrecht beschädigt worden.
Der Ruf ist auch ohne die Journalismus längst hin, das müsste doch der PR-Abteilung Israels bekannt sein. Dass der Junge letztendlich gestorben ist, egal wie, ist ein Produkt dieses ewigen Krieges und dafür muss sich jeder an die eigene Nase fassen. Und wenn sich jetzt Israel noch einmal rechtfertigen will, schädigt es ihren Ruf um so mehr. Dass sich Israel sorgen um ihren Ruf macht erscheint da mehr als ironisch.

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atherom 20.05.2013, 13:04
3. Bereits vor einigen Jahren hat der Hessische Rundfunk

in einem langen Bericht ("Wer tätete Mohammed Dura?") auf Unstimmigkeiten in der damaligen Berichterstattung der Palästinenser hingewiesen. Für die meisten Leser unbekannterweise, sind sämtliche Fotografen und Kameraleute und Gaza und Westbank Araber. Als Journalisten werden ausschliesslich "geprüfte" und eben bewährte Journalisten zugelassen. Von kritischen Beobachtern wird diese Vorgehensweise als "Palywood" bezeichnet.

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hmueller0 20.05.2013, 13:05
4. optional

und das lässt sich alles problemlos 13 Jahre später auf einem Video mit sicher sehr mäßiger Qualität analysieren? Man weiß noch ganz genau, wer wo stand und wer wann geschossen hat? das kling ja wirklich sehr viel "glaubwürdiger".

Und unabhängig vom konkreten Fall: es wird wohl Niemand ernsthaft abstreiten wollen, dass in dem Konflikt Zivilisten - und darunter auch Kinder - starben und sterben. Sei es direkt durch Kugeln etc oder indirekt durch die Lebensumstände

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jewk 20.05.2013, 13:22
5. warum hat es so lange gedauert??

Das ZDF-Team hat bereits vor fünf Jahren bewiesen, dass Mohammed al-Durra sich nicht auf der Schusslinie der israelischen Soldaten befunden hat und konnte dementsprechend von denen nicht getroffen werden.

Auf der anderen Seite, was würde mit der Familie des Jungen passieren, wenn sie jetzt der Hamas die Schuld zuweisen würden...?...bleibt offen

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kölschejung72 20.05.2013, 13:58
6. Bitte

mal das original Video verlinken.

Dann kann sich jeder ein eigenes Urteil bilden, statt das alles einseitig nach-ge-richtet zu bekommen.

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ColynCF 20.05.2013, 14:02
7.

Zitat von sysop
Vor den Augen der Welt starb im September 2000 der Palästinenserjunge Mohammed Al-Durra. Sein Tod wurde zum Symbol der Intifada - doch eine Untersuchungskommission bestreitet jetzt, dass der Zwölfjährige durch israelische Kugeln ums Leben kam. Das habe eine Video-Analyse ergeben.
Neu ist das aber nicht. Ich hab schon vor 3-4 Jahren mal einen Fernsehbericht gesehen (ARD glaub ich), der den Fake minutiös nachgewiesen hat.

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mickt 20.05.2013, 14:54
8. Ein unabhängige Kommission

ist das einzige, was hier der Wahrheit verhilft.

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Airkraft 20.05.2013, 15:02
9. Wenn etwas...

Wenn etwas in (solchen) Konflikten stirbt, ist es immer zuerst die Wahrheit!

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