Forum: Blogs
Umwelt: Giftalarm im Mutterleib

Schadstoffe aus der Luft dringen bis in den Uterus. Machen sie die Kinder dümmer? Führen sie zu Asthma und Übergewicht? Eine internationale Studie kommt zu beklemmenden Befunden.

Seite 2 von 3
Montanabear 29.09.2010, 15:50
10. Umwelt : Gift im Mutterleib

Zitat von zoon politicon
Im Artikel wird darauf hingewiesen, dass Rauchen eine der Hauptquellen für PAK ist. PAK können u.a., so die Studie, zu tendenziell verminderter Intelligenz führen. Wenn man nun die Statistiken des.......
Schon wieder die Amis ?Erstens sind dsZigarettenhersteller, also keine amtlichen Behörden. Zweitens schicken die keine Leute nach China, die den Chinesen den Arm umdrehen, wenn sie keine amerikanischen Zigaretten kaufen. Drittens rauchen Chinesen sowieso unheimlich viel. Drittens ist dieQualität der einheimischen Zigarettenso schlecht, dass sie lieber das Produktaus Virgina rauchen.
Ergo : wirklich Schuld "der Amis?" Warum geht der Zigarettenkonsumin den USA nach unten ? Wegen der Unmengen an geschmuggelten chinesischen Zigaretten oder weil die Leute endlich verstehen, welche Gesundheitsrisiken damit verbunden sind ? Und Chinesen haben zu den selben Quellen Zugang.Wenn sie also trotzdem weiter - und mehr - rauchen, dann ist das wohl weniger die Schuld "der Amis."( wer ist denn überhaupt "die Amis ?)

Beitrag melden
Montanabear 29.09.2010, 15:58
11. Umwelt : Gift im Mutterleib

Zitat von h0wkeye
Ähhmmmmm... weil die auf unterschiedlichen Höhen unterwegs waren und da unterschiedliche Temperatur- und Windbedingungen herrschen? Aber das hat wahrscheinlich auch die CIA eingefädelt....
Oder George Bush hat das Flugzeug gelenkt.
Mann!

Beitrag melden
utada 29.09.2010, 16:28
12. So what?

@Montanabear: vergessen sie's. Ich verstehe, dass Sie sich über all die netten "Ami"-Kommentare hier ärgern, aber es lohnt sich einfach nicht. Trösten Sie sich: bei manchen Foristen kann man von deren Beiträge direkt auf Ihr Niveau schließen;-) Noch dazu die meisten hier bisher NICHT zum Thema geschrieben haben und wenn, dann nur das Fass mit den Verschwörungstheorien aufgemacht haben. Grrrr!

Beitrag melden
zoon politicon 29.09.2010, 17:08
13. Ironie

Zitat von utada
@Montanabear: vergessen sie's. Ich verstehe, dass Sie sich über all die netten "Ami"-Kommentare hier ärgern, aber es lohnt sich einfach nicht. Trösten Sie sich: bei manchen Foristen kann man von deren Beiträge direkt auf Ihr Niveau schließen;-) Noch dazu die meisten hier bisher NICHT zum Thema geschrieben haben und wenn, dann nur das Fass mit den Verschwörungstheorien aufgemacht haben. Grrrr!
Was nutzt die schönste Ironie wenn sie für bare Münze gehandelt wird......?

Beitrag melden
AnderePerspektive 29.09.2010, 17:14
14. Erst wenn das Kind in den Brunnen fällt ist es in Gefahr!

Zitat von pulegon
Davon ab, dass hier mal wieder alles in einen Topf geschmissen wird. Krebserregend, fruchtschädigend, entwicklungsstörend etc. pp. Aber kay, ist ja SpOn wer erwartet da Qualität.
Diese Dinge schließen sich nunmal nicht unbedingt aus! Was bei dem einen Krebs verursachen kann, wird bei einem Fötus oder heranswachsenden Kleinkind bei "Zellveränderung" eben zu Fehlfunktion im Organismus und damit zu Behinderungen. Dieser Vorwurf geht also ins Leere!

Im Übrigen finde ich es interessant, das Bisphenol A in solchen Alltagsgegenständen wie Babyflaschen zu finden ist, wenn er in irgendeiner Weise als toxisch eingestuft werden kann. Ich dachte solche Zeiten wie ehemals bei Asbestfasern wären vorbei. Es scheint aber in Bezug auf die Lebensmittel immer noch zu gelten, was nicht 100% als schädigend bewiesen ist, das gibt es auch nicht! Vielleicht sollte man bei einem Verdacht hier mal andersherum die Beweisführung zulassen!

Beitrag melden
Nooree 29.09.2010, 18:52
15. Kohlenwasserstoffe

Mit Beginn der Erdölverarbeitung (insbesondere mit der stetig steigenden Massenverarbeitung synthetischer Stoffe seit der Industrialisierung) tauchten leider auch viele der heute bekannten Zivilisationskrankheiten auf. Das aufkeimende Problem hierbei ist in erster Linie gar nicht mal die Giftigkeit dieser "neuen" Chemikalien und Kunststoffe, sondern das Problem ist hauptsächlich, dass unser Körper diese Stoffe bemerkt! Was er ja tun muß, um sie zumindest abbauen zu können... So läuft unser Körper permanent im Entgiftungsmodus, was zur Folge hat, dass alle anderen lebenswichtigen Stoffwechsel-Prozesse geschwächt werden. Grob gezeichnet kann man sagen, dass die Schilddrüsenwerte steigen und die Neurotransmitter durchweg sinken. Charakteristisch ist auch eine Überstimulation der Immunaktivität, sei es die Haut oder andere Organe. Doch am meisten betroffen ist die Psyche: Einerseits geschwächt und nicht stressfähig (aufgrund verminderter Stresshormone), anderseits ist man hyperaktiv und zerstreut (aufgrund beschleunigtem SD-Stoffwechsel).

Zu der schwerwiegendsten Problem-Stoffgruppe zählen die aromatischen Kohlenwasserstoffe. Besonders problematisch hierunter sind Lösungsmittel (Benzol, Xylol...). Schon ein Behälter davon, aufbewahrt in der Wohnung, kann ausreichen, um die Zukunft seiner Kinder zu verbauen. Selbst in der Tüte verpackt oder in der Garage gelagert ist die Gefahr nicht gebannt. Und Lösungsmittel sind nicht nur in Anstrichmitteln, Sprühmitteln, Verdünnungsmitteln, Pinselreinigern, Holzschutzmittel etc. enthalten, sondern auch in vielen "normalen" Haushaltsmitteln, wie z.B. Schuhcremes, Klebstoffe usw.

Und übrigens: Auch in Weichspüler sind hochproblematische Kohlenwasserstoff-Verbindungen enthalten. Unsere Kleidung und Bettwäsche ist somit Giftquelle Nummer eins.

PS:
An Hobby-Homöopathen: Man sollte nicht auf die Idee kommen, Symptome durch Lösungsmittel mit potenzierten "Informationen" gleicher Mittel zu behandeln, denn die schwächenden Entgiftungsprozesse werden dadurch logischerweise verstärkt. Anders sieht es aus, wenn aufgrund erhöhter Werte die Entgiftung selbst erwünscht ist. I.d.R. aber reicht die Beseitigung der Schadstoffquellen aus.

Beitrag melden
pulegon 29.09.2010, 19:52
16. Auschluss Ausschuss

Zitat von AnderePerspektive
Diese Dinge schließen sich nunmal nicht unbedingt aus! Was bei dem einen Krebs verursachen kann, wird bei einem Fötus oder heranswachsenden Kleinkind bei "Zellveränderung" eben zu Fehlfunktion im Organismus und damit zu Behinderungen. Dieser Vorwurf geht also ins Leere! Im Übrigen finde ich es interessant, das Bisphenol A in solchen Alltagsgegenständen wie Babyflaschen zu finden ist, wenn er in irgendeiner Weise als toxisch eingestuft werden kann. Ich dachte solche Zeiten wie ehemals bei Asbestfasern wären vorbei.
Bei Bisphenol A gibt es bisher keinen einzigen Hinweis auf eine Krebs verursachende Wirkung. Dementsprechend kann Bisphenol A zwar in den Hormonhaushalt eingreifen, was auch desöfteren in Studien beobachtet wurde, es hat aber keine Wirkung hinsichtlich Krebs.

Bei PAK dagegen, um die es in der ersten Hälfte des Artikels ging, findet man keine hormonähnliche Wirkung, dagegen gelten fast alle unsibstituierten Polyzyklischen Aromaten genauso wie die Stammverbindung Benzol als krebserregend(und trotzdem haben Sie bis zu einem Prozent im Benzin).

Hormonähnliche Stoffe sind wie der Name schon sagt nur hormonähnlich und meistens weniger wirksam, desweiteren kann man hier TDI-Werte festlegen, die Dosen spezifizieren, bei deren lebenslangen täglichen Aufnahme keinerlei physische Auswirkungen auftreten können. Bei Karzinogenen können Sie das nicht.
Deswegen finden Sie Bisphenol noch in der Verwendung, während Sie PAK und seinen kleinen Bruder Benzol nur an der Tankstelle, und bei allen Verbrennungen ohne Abgaskat finden.

Falls es Sie interessiert:
Hier eine Broschüre vom Umweltbundesamt zu Bisphenol A. Darin werden ziemlich alle Studien dazu zusammengefasst.
Und dann hätten wir noch ein FAQ vom Bundesamt für Risikobewertung.

Somit ja, die Zeiten in denen toxisch eingestufte Stoffe in Alltaggegenstände durften sind meistens vorbei. Zumindest versucht man Sie aus der Nahrung rauszuhalten.

Ich hoffe ich konnte Sie weiterbilden.

Beitrag melden
JaguarCat 30.09.2010, 10:07
17. Unterschiedliche Höhe, unterschiedlich starke Triebwerke

Zitat von Baracke Osama
Ich habe neulich bei sehr klarem Himmel die Flugzeuge beobachtet. Mir fielen zwei Flugzeuge auf, deren Fluglinien sich kreuzten. Eines der Flugzeuge hinterlies einen sehr langen "Schweif", das andere nicht.
Wenn die Kondensstreifen sich kreuzten, dann flogen die Flugzeuge auf unterschiedlichen Höhen. Schon das kann bewirken, dass das eine einen langen Streifen produziert (wenn die Luft in dessen Höhe mit Wasserdampf gesättigt ist) und das andere nicht (wenn dort die Luftfeuchtigkeit merklich unter 100% liegt).

Aber es gibt auch Unterschiede in den Flugzeugen selber: Ein vollbeladener Jumbo oder A380 muss viel mehr Treibstoff verfeuern, um mehrere hundert Tonnen Eigengewicht und Ladung auf Reiseflughöhe zu halten als ein vielfach leichterer City-Jet wie A320 oder Boeing 737. Folglich erzeugen die Triebwerke des "dicken" Flugzeugs bei der Verbrennung auch mehr Kohlendioxid (unsichtbar) und Wasserdampf (ebenfalls zunächst unsichtbar, aber ein Teil davon kann zu Wassertropfen kondensieren und ergibt dann die Kondensstreifen).

Schließlich gibt es noch den Landeanflug, der bereits Dutzende Kilometer vor dem Zielflughafen beginnt. In dessen ersten Phase, beim Sinken von ca. 10000 Meter Höhe auf ca. 2000 Meter Höhe, sind die Triebwerke im Leerlauf. Es wird kaum noch Sprit verbrannt, folglich gibt es auch kaum oder keine Kondensstreifen.

Beitrag melden
utada 30.09.2010, 11:27
18. Ersatzstoffe/ Möglichkeiten für Bisphenol A?

Über PAK brauchen wir uns nicht zu unterhalten, hier ist bekannt, dass es hochproblematisch ist (siehe beliebte Schlagzeilen "Gift in Spielzeug made in China" u.ä.). Aber was ist denn nun mit Bisphenol A? OK, es wirkt vermutlich nicht karzinogen. Aber wenn ich mich an den einen Artikel in der ELTERN erinnere, hat es halt hormonähnliche Wirkung und kann insbesondere bei Jungen zu hormonbedingten Schädigungen führen - z.B. verminderte Fruchtbarkeit oder auch eine gewisse Tendenz in Richtung zunehmende "Verweiblichung". Und ja, es ist nicht selten in Babyfläschchen, Schnullern u.ä. Mittlerweile gibt es aber viele Produkte, auf denen "Bisphenol A - free" oder "ohne BPA" u.ä. draufsteht. Mein Vater, der gut informiert und sehr gebildet ist, meinte aber, dass als Ersatzstoffe für Bisphenol A u. a. Phtalate teilweise Stoffe verwendet würden, die noch viel schlechter erforscht (also quasi völlig "unbekannt") sind als "Bisphenol A. Also dass die Ersatzstoffe quasi auch nicht unbedingt unproblematischer sein müssen als Bisphenol A & Co. Ist jemand hier zufällig darüber informiert, a) welche Ersatzstoffe insbesondere für Bisphenol A zum Einsatz kommen, b) wie sie wirken und c) ob sie eventuell auch gewisse Risiken/ Gefahren bergen? Das würde mich wirklich mal interessieren. Natürlich weiß ich, dass man nie ein Risiko vollständig auf Null reduzieren kann und dass Panik völlig unangebracht ist. Aber trotzdem, mein Interesse als junge Mutter ist doch schon groß... ;-)

Beitrag melden
utada 30.09.2010, 11:31
19. Ironie

Zitat von zoon politicon
Was nutzt die schönste Ironie wenn sie für bare Münze gehandelt wird......?
Ich hab die Ironie in Ihrem Beitrag/ in Ihren Beiträgen sehr wohl verstanden. Ich kann aber trotzdem nachvollziehen, dass so viel beißende Ironie bzw. beißender Sarkasmus den User Montanabear stört, zumal Sie ja nicht der einzige Forist ist, der sich in die Richtung äußert.

Beitrag melden
Seite 2 von 3
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!