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Untersuchungsbericht: Zehntausende Missbrauchsfälle in Hollands katholischer Kirche

Bis zu 20.000 Kinder und 800 Täter: Eine Untersuchungskommission in den Niederlanden hat jetzt einen Bericht zu Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche seit 1945 vorgelegt. Erzbischof Eijk entschuldigte sich bei den Opfern und kündigte finanzielle Entschädigung an. Untersuchungsbericht: Zehntausende Missbrauchsfälle in Hollands katholischer Kirche - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama

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mischpot 17.12.2011, 11:57
1. Wo ist der Papst

Wo ist die Staatsanwaltschaft, oder wird wie in Deutschland alles unter den Teppich gekehrt.

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kellitom 17.12.2011, 12:00
2. Ganz miese Doppelmoral

Sie predigen Keuschheit und sind selbst die größten Lumpen.
Es ist unfasbar, welche Verbrechen an Kindern im Namen der katholischen Kirch nicht nur in den Niederlanden begangen wurden!
Hoffentlich kann das NIE WIEDR geschehen.

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h.hass 17.12.2011, 12:03
3. .

Zitat von sysop
Bis zu 20.000 Kinder und 800 Täter: Eine Untersuchungskommission in den Niederlanden hat jetzt einen Bericht zu Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche seit 1945 vorgelegt. Erzbischof Eijk entschuldigte sich bei den Opfern und kündigte finanzielle Entschädigung an.
Mal wieder alles bedauerliche "Einzelfälle", die auf gar keinen Fall etwas mit dem Zölibat zu tun haben können, mit der Lust- und Sexualfeindlichkeit der Katholen und dem daraus resultierenden Frust- und Aggressionspotential ihrer trockengelegten Funktionsträger... wer's glaubt...

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udo46 17.12.2011, 12:15
4. xxx

Einzelfälle, nichts als Einzelfälle.

Ich meine damit natürlich die, die ungeschoren davongekommen sind.

Der katholische Klerus ist eine Herde schwarzer Schafe, in der es ab und zu auch mal ein weisses gibt.

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jüttemann 17.12.2011, 12:19
5. Wie?

Zitat von kellitom
Sie predigen Keuschheit und sind selbst die größten Lumpen. Es ist unfasbar, welche Verbrechen an Kindern im Namen der katholischen Kirch nicht nur in den Niederlanden begangen wurden! Hoffentlich kann das NIE WIEDR geschehen.
Dass diese Missbräuche "im Namen der Kirche" erfolgten, steht nirgendwo in dem Artikel und dass dies so etwas wie von der Kirche geforderte Christenpflicht wäre, ist mir neu.
Aber in dem Artikel steht ganz klar, dass die Kommission festgestellt hat, dass es nicht richtig sei, von einer "Kultur des Schweigens" in der Kirche als Ganzem zu reden.

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jüttemann 17.12.2011, 12:28
6. Was?

Zitat von udo46
Einzelfälle, nichts als Einzelfälle. Ich meine damit natürlich die, die ungeschoren davongekommen sind. Der katholische Klerus ist eine Herde schwarzer Schafe, in der es ab und zu auch mal ein weisses gibt.
Das wäre auch für die unabhängigen Kommissionen neu, die diese Thematik erforschen. Sicher können Sie das irgendwie belegen, oder?

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Eutighofer 17.12.2011, 12:29
7. kein genuin "katholisches" Problem

Zitat von sysop
Bis zu 20.000 Kinder und 800 Täter: Eine Untersuchungskommission in den Niederlanden hat jetzt einen Bericht zu Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche seit 1945 vorgelegt. Erzbischof Eijk entschuldigte sich bei den Opfern und kündigte finanzielle Entschädigung an.
In dem Komissionsbericht steht auch, dass in anderen, weltlichen Einrichtungen die Zahl der Missbrauchsopfer mindestens ähnlich hoch war. Nur stellen sich die anderen, teils staatlichen Einrichtungen nicht ihrer Verantwortung. Die katholische Kirche erforscht als erste Institution Verfehlungen der Vergangenheit - dafür ist sie zu loben !

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zoon.politicon 17.12.2011, 12:29
8. Missbrauch früher zu Unrecht häufig als vom Opfer phantasiert angesehen

Zitat von sysop
Bis zu 20.000 Kinder und 800 Täter: Eine Untersuchungskommission in den Niederlanden hat jetzt einen Bericht zu Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche seit 1945 vorgelegt. Erzbischof Eijk entschuldigte sich bei den Opfern und kündigte finanzielle Entschädigung an.
Bei der grossen Zahl von Missbrauchsfällen (20000 Kinder, 800 Täter in den Niederlanden, ähnliche Zahlen in anderen Ländern) kommt einem der Missbrauch fast schon als (damals) normal bzw. üblich vor.

Interessant für mich, dass der Begründer der Psychoanalyse, S. Freud, zu Beginn seiner Arbeit Ende des 19. Jahrhunderts zunächst erschrocken war, dass Patientinnen relativ häufig Missbrauchserlebnisse in ihrer Familie ansprachen. Schiesslich ging er dazu über, viele dieser Missbrauchserlebnisse als Phantasien seiner (Oberschicht"-)Patientinnen zu deuten ("Studien zur Hysterie 1895"). Dies spielte bei der Entwicklung seiner Theorie der Psychoanalyse eine nicht unbedeutende Rolle.
Angesichts unseres heutigen Wissens über die Häufigkeit von realem Missbrauch müsste Freud sich wohl heute korrigieren und seine Theorie der Psychoanalyse entspechend umschreiben.

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Fritz Motzki 17.12.2011, 12:35
9. Nicht ungeschoren

Zitat von udo46
Einzelfälle, nichts als Einzelfälle. Ich meine damit natürlich die, die ungeschoren davongekommen sind. Der katholische Klerus ist eine Herde schwarzer Schafe, in der es ab und zu auch mal ein weisses gibt.
Die einzigen, die bisher ungeschoren davongekommen sind, sind tot. Gegen ca. 105 Geistliche laufen Ermittlungen.

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