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Ursachen der Erwärmung: Umfragen sollen Klimastreit entscheiden
Corbis

Welchen Anteil der Mensch am Klimawandel hat, ist umstritten. Eine Umfrage aber soll nun belegen, dass sich 97 Prozent der Klimaforscher einig sind. Doch eine weitere Studie zeichnet ein überraschenderes Meinungsbild. Was denken Experten über die Ursachen der Erwärmung? Ursachen des Klimawandels: Umfragen unter Klimaforschern zum Konsens - SPIEGEL ONLINE

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td007 18.05.2013, 22:20
70. Wäre Erwärmung denn schlecht ?1

kann schon sein, dass es wärmer wird. Aber wäre das schlecht? ich persönlich fände es super, wenn es bei uns wärmer wird - Palmen auf Sylt, nicht mehr oder zumindest weniger heizen müssen, öfter am Strand ... Auch ein Versuch der Gehirnwäsche uns weiszumachen, es wäre eine Katastrophe, wenn sich die Temperatur um mehr als 2 Grad erwärmt.

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WernerS 18.05.2013, 22:32
71. Ursachen der Ergebnisse der Forschung

Nur wer als Wissenschaftler eine Katastrophe prophezeit, erhält ausreichend Forschungsmittel. Deshalb endet auch jede Studie mit dem Eingeständnis, dass noch weitere Forschungen notwendig seien und das Institut dafür einen teureren Computer braucht.

Keine Katastrophe - Kein Geld

Also Kinder, nur wer an den Weihnachtsmann glaubt, bekommt Geschenke vom Weihnachtsmann. Glaubt Ihr an den Weihnachtsmann?
Jaaaaa!

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Attila2009 18.05.2013, 22:33
72.

Das Problem bei der ganzen Klimageschichte ist doch folgendes. Wir können jetzt vordergründig trefflich streiten und das alles einfach als Scharlatanerie wegwischen ( ehrlicherweise aber weil man sich ja nicht einschränken möchte in Verbrauch und Lebensqualität ?)
ja nicht verzichten ist doch die Devise.... Flugreisen satt , dickes Auto....

Kann sein das die Klimamodelle überzogen sind, dann haben wir uns umsonst eingeschränkt.
Was aber ist wenn die Warnungen der Klimaforscher zutreffen oder gar übertroffen werden ?
Dann können wir weder zurück noch den Planeten wechseln.

Wir spielen hier russisches Roulette mit unserer Lebensgrundlage, der Atmosphäre , aber mit 5 Patronen und einer leeren Kammer und tun so als wäre es nicht möglich dass es knallt.

Wir ,die hier diskutieren werden es nicht mehr erleben aber unsere Kinder werden uns verfluchen dass wir sorglos waren . Wir haben große Sorgen keine monetären Schulden zu hinterlassen, aber wir bringen die Natur aus dem Gleichgewicht... mitsamt politischen Folgen die unübersehbar sind.

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bernardmarx 18.05.2013, 22:36
73. Stimmt!

Zitat von ubogun
2/3 der Forscher haben keine eindeutige Position zur Ursache des Klimawandels, deshalb berücksichtigt man sie nicht und belegt damit, dass 97% der Forscher – die eben noch 30 % darstellten – einer Meinung sind. Aha. Ich will nur hoffen, dass diese Vorgehensweise nicht beispielhaft für die sonstige wissenschaftliche Arbeit der befragten Akademiker ist.
Und somit ist auch nur noch ein verschwindetes Prozent der Forscher der Meinung der Mensch hätte nichts mit dem Klimawandel zu tun.

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ja-sager 18.05.2013, 22:45
74. Ja ja ...

Was ist denn das für eine Betrüger-Umfrage? Unfassbar !

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iceland62 18.05.2013, 22:46
75. Pendel

Zitat von Calex
Ein Pendel an einem Pendel ist bereits kaum mehr zu berechnen. Jetzt stellen sie sich mal 100000 Pendel aneinander vor. So sieht aber ein Klimamodell aus.
Ihre hunderttausend Pendel sind ein ziemlich klares Argumentum ad ignorantiam. (Haben Sie das Vince Ebert entliehen?)

Es reicht völlig die bedeutsamsten Faktoren für Klimaänderungen zu kennen, um über das Klimasystem Aussagen treffen zu können.

Dies gilt für die Milankovitch-Zyklen ebenso, wie für das, was bei einer Zunahme der Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre zu erwarten ist. Aktuell schlägt bei den sogenannten langlebigen Treibhausgasen nun mal das Pendel ziemlich einseitig aus. Vorübergehend galt das auch für die Änderung der sogenannten Solarkonstanten. Für die meisten anderen Faktoren, die die globale Temperatur beeinflussen könnten, gilt dagegen dann doch eher das Pendelprinzip, siehe Pinatubo-Ausbruch.

Umstritten ist dennoch, wie signifikant sich dieser einseitige Pendelausschlag durch das CO2 und auch das Methan auf die globale Temperaturentwicklung auswirkt, da im rein hypothetischen Fall, dass sich lediglich die CO2-Konzentration in der Atmosphäre verdoppeln würde, und sonst sämtliche Parameter gleich blieben, dies lediglich zu einer Erwärmung um etwa 1,2 °C führen würde. Umstritten ist die sogenannte Klimasensitivität. Es gibt einige ernstzunehmende Indizien dafür, dass durch sogenannte Rückkopplungseffekte es nicht bei diesem rein hypothetischen Wert 1,2 °C bleibt. Aber wieviel da noch dazukommt, ist umstritten. Lindzen geht sogar davon aus, dass es weniger als 1 °C wird, wobei die neoklimatologischen Messungen da eher dagegen sprechen, ebenso wie paläoklimatologische Erkenntnisse.

Auch die Milankowitch-Zyklen sind nicht ohne verstärkende Rückkopplungsmechanismen erklärbar. Die veränderte Neigung der Erdachse zur Umlaufbahn allein war es nicht.

Und wie im Artikel durch Axel Bojanowski ja auch angesprochen wird, sind die Klimamodelle umstritten. Allerdings sollte man "nicht ausreichend präzise" nicht mit "grottenfalsch" verwechseln.

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gustavsche 18.05.2013, 23:10
76. Eine wissenschaftliche Untersuchung über eine Wissenschaft.

Typisch für Soziologen ist es, Umfragen zu machen oder Publikationen zu bewerten und eine Statistik darüber zu machen.

1. Ich habe bei der Achse des Guten gelesen, dass genau jene 97 % stark hinterfragt werden müssen.

2. Selbst wenn die 97 % stimmen, heißt es nicht, dass die recht haben. Hätte man 1910 eine Umfrage unter Physikern gemacht, ob Einsteins spezielle Relativitätstheorie stimmte, hätte man eine große Ablehnung jener Theorie feststellen können. Aber Einstein hat es später allen gezeigt.

Einstein war im Gegensatz zu den Klimawissenschaftlern ein richtiger Wissenschaftler, der nicht nur eine Theorie lieferte, sondern auch zahlreiche Experimente, um seine Theorie zu falsifizieren. Eigentlich ist das eine Selbstverständlichkeit. Die Falsifikationsversuche sind bislang allesamt gescheitert, sodass die Relativitätstheorie noch nicht als bewiesen, aber als sehr gut untermauert gilt.

Die Klimawassenschaftler aber stellen eine Theorie auf, die sie nur an Computermodellen statistisch untersuchen. Wenn die Theorie aber durch die Realität eingeholt und widerlegt wird (z. B. 10 Jahre lang keine Erwärmung), dann denkt man sich neuen Unfug aus, warum die vorherigen Aussagen nicht stimmten. Und obwohl die Aussagen nicht stimmten, erhebt man politische Forderungen, die uns teuer zu stehen kommen. Das EEG kostet uns jährlich über 15 Milliarden €. Ich fordere mehr Demut von diesen Leuten.

Die Klimawissenschaftler sind es, die mit ihrer Politisierung die Klimawissenschaft noch ruinieren, denn wer glaubt diesen Leuten denn noch, wenn in Deutschland die Stromversorgung zusammenbricht, die Industrie eingeht und die Menschen aufgrund der Strompreise verarmen? Wir hatten in Deutschland schon mal politisierte Wissenschaften. Die Nazis haben die Relativitätstheorie als "jüdische Physik" diffamiert. Die Stalinisten in der UdSSR haben auch die Wissenschaft politisiert, Stichwort Lyssenkoismus mit gravierenden Folgen für die Menschen in der UdSSR.

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iceland62 18.05.2013, 23:14
77.

Zitat von ubogun
2/3 der Forscher haben keine eindeutige Position zur Ursache des Klimawandels, ...
In 2/3 der Studien wurde keine eindeutige Position bezogen.
Nur in 1/3 wurde überhaupt das Thema globale Erwärmung angesprochen. Insgesamt wurden ca. 12000 Studien untersucht. In knapp 4000 ging es um die aktuelle globale Erwärmung.

Möglicherweise ist der Artikel da etwas mißverständlich. Aber aus Studien Forscher zu machen, ist auf jeden Fall nicht korrekt.

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goofy100 18.05.2013, 23:14
78. optional

Wissenschaft per Meinungsumfrage? Der Klimawandelmythos wird immer lächerlicher. Na ja, vielleicht findet man ja auch genug Leute, die in einer Umfrage behaupten Lena Meyer-Landrut kann Englisch. Oder Merkel ist eine gute Kanzlerin. Aber wahr wird's dadurch nimmer.

Da warte ich doch lieber bis mir die Wissenschaftler endlich nachweisen, dass die letzte grosse Eiszeit verschwand, weil die Dinosaurier spritfressende SUVs fuhren.

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spiegelleser987 18.05.2013, 23:19
79. Warum ....

Zitat von sysop
Welchen Anteil der Mensch am Klimawandel hat, ist umstritten. Eine Umfrage aber soll nun belegen, dass sich 97 Prozent der Klimaforscher einig sind. Doch eine weitere Studie zeichnet ein überraschenderes Meinungsbild. Was denken Experten über die Ursachen der Erwärmung?
Warum sind so viele Klimaforscher Wirtschaftswissenschaftler? Kennen die sich in Physik besser aus als Wetterexperten?

Warum kommt die Idee mit dem 2-Grad-Ziel von einem Ökonomen? Warum haben das 20 jahre später die Politik und dann die Klimaforscher übernommen? Sind Ökonomen die absoluten experten für alles?

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