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Ursula von der Leyen: Ministerin für Amtsverteidigung
Hermann Bredehorst

Ursula von der Leyens Beziehung zu ihrer Truppe ist zerrüttet. In der Bundeswehr hoffen viele auf den Abgang der Befehlshaberin. Doch die Ministerin kämpft um ihren Job. Hat sie eine Chance?

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darkwukong 15.08.2017, 07:47
1. Das Traurige...

... daran ist doch, dass sie in Wahrheit sich nicht an den Posten klammert, weil sie glaubt einen guten und wichtigen Job zu machen, sondern eben nur aus reinem Machterhalt.

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ein_verbraucher 15.08.2017, 08:40
2. Wer einen guten Job als

Verteidungsminister/in macht, wird danach Bundeskanzler. Ich glaube so was in der Art hat Sie sich ausgemalt. Aber, und ich bin sicherlich kein Frauenhasser oder Gegner davon das Frauen gleichberechtigt sein sollen! Ich persönlich bin der Ansicht das nur ein Soldat einen Soldaten verstehen kann. Deshalb bin ich dafür das Ranghohe Offiziere den Dienst des Verteidigungsministers einnehmen sollten. Als letzte Instanz ist doch sowieso das Parlament noch vorhanden bevor ein "durchgeknallter" General was machen könnte (bevor wieder alle gleich hier loschreien)

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Listkaefer 15.08.2017, 11:15
3. Von der Leyen ist eine hervorragende...

... Politikerin der ersten Reihe. Ihre Selbstdisziplin ist sagenhaft. Sie spricht klug und besonnen und hat ein enormes Durchhaltevermögen. Nur, das Verteidigungsministerium ist nicht die beste Aufgabe für sie. Sie wäre sicher eine erstklassige Außenministerin, aber mit dieser Bundeswehr, die sich so etwa wie eine "Bruderschaft" versteht, kommt sie nicht klar. Das Militär ist eindeutig an Männern orientiert. Soldaten sind rauhbeinig, sie müssen es sein. Das ist nicht die Welt einer eleganten Dame. Das weiß die Ministerin und deshalb tritt sie der Truppe immer mit dem Rücken zur Wand gegenüber. Sie meint, sie müsste sich stets als starke Macherin beweisen, um den Respekt der Soldaten zu erhalten. Das ist nicht authentisch und es funktioniert deshalb nicht. Ich wünschte mir von der Leyen an anderer Stelle in der ersten Reihe. Das wäre gut für sie, und auch gut für dir Bundeswehr.

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hmueller0 15.08.2017, 12:00
4. Ursula von der Leyens Ministerposten

Ursula von der Leyen hat bisher bei keinem ihrer Ministerposten einen guten Job gemacht. Ja, nicht mal zu gut hat es gereicht - obwohl sie sich selbst sicher ein "hervorragend" geben würde. Mag sein dass es auch daran liegt, dass sie von Anfang an schon den großen nächsten Schritt - Kanzlerin - im Auge hatte, und so keine Zeit und Sinn, sich mit dem Hier und Jetzt zu befassen. Ich kann nur hoffen, dass uns diese Frau künftig erspart bleibt - egal in welchem Amt. Zu befürchten ist aber, dass sie einfach weiter im Karriererad reist.

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B. Hoffrich 15.08.2017, 13:53
5. Gewollte Fehlbesetzung

Die Bundeskanzlerin wollte die interne Konkurrentin loswerden. Und hat der einen Job verpasst, wo die sich nur lächerlich machen kann.

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Spiegelsicher 15.08.2017, 15:47
6. Gut auf den Punkt gebracht mit ...

Zitat von hmueller0
Ursula von der Leyen hat bisher bei keinem ihrer Ministerposten einen guten Job gemacht. Ja, nicht mal zu gut hat es gereicht - obwohl.....
... "dass sie von Anfang an schon den großen nächsten Schritt im Auge hatte". Ich habe vdL oftmals erlebt. Spätestens nach dem Abgang des Freiherrn, sah sie sich ganz offenbar nur noch als Kanzlerin im Wartestand. Auch in den Talkshows kann man beobachten, wie Ihre Statements immer weihevoll, sakraler und absoluter wurden. Kritische Rückfragen ernten nur noch einen Blick des Unverständisses, dass man offenbar einfach nicht begreift, mit wem man es hier zu tun hat.

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brille000 15.08.2017, 17:29
7. Ursula von der Leyen ist eine gute

Zitat von Listkaefer
... Politikerin der ersten Reihe. Ihre Selbstdisziplin ist sagenhaft. Sie spricht klug und besonnen und hat ein enormes Durchhaltevermögen. Nur, das Verteidigungsministerium ist nicht die beste Aufgabe für sie. Sie wäre sicher eine erstklassige Außenministerin, aber mit dieser Bundeswehr, die sich so etwa wie eine "Bruderschaft" versteht, kommt sie nicht klar. Das Militär ist eindeutig an Männern orientiert. Soldaten sind rauhbeinig, sie müssen es sein. Das ist nicht die Welt einer eleganten Dame. Das weiß die Ministerin und deshalb tritt sie der Truppe immer mit dem Rücken zur Wand gegenüber. Sie meint, sie müsste sich stets als starke Macherin beweisen, um den Respekt der Soldaten zu erhalten. Das ist nicht authentisch und es funktioniert deshalb nicht. Ich wünschte mir von der Leyen an anderer Stelle in der ersten Reihe. Das wäre gut für sie, und auch gut für dir Bundeswehr.
... Schauspielerin. Haben Sie diese Frau schon mal im Original erlebt? Die hat ein untrügliches Gespür dafür, wo eine Kamera steht und genau vor dieser macht sie dann ihre Wichtigkeitstänze. Furchtbar diese Frau weil erfolgsgeil und verlogen.

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caliper 15.08.2017, 21:23
8. Schwieriger Fall !!

Das Problem sehe ich darin, dass es eigentlich kein unwichtiges Ministeramt gibt, das man ihr unbesorgt anvertrauen könnte. Alternativ käme noch das Amt des Bundespräsidenten in Frage. Das ist aber gerade erst neu besetzt worden.

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capote 16.08.2017, 02:32
9. Fehlbesetzung ?

Zitat von B. Hoffrich
Die Bundeskanzlerin wollte die interne Konkurrentin loswerden. Und hat der einen Job verpasst, wo die sich nur lächerlich machen kann.
Merkel hat alle Konkurrenten ud mögliche Nachfolger kaltgestellt, Frau v-d.L will und ird Sie loswerden, indem Sie sie gezwungen hat, Verteidugungsministerin zu werden. Der Einzige, der das Amt politisch "überlebt" hat, was Helmut Schmidt, der hat sich Liebkind gemacht, indem er eine Berförderungswelle auslöste, die dann zum "Verwendungsstau" führte und mit Milliarden wieder ausgebügelt werden musste.

VdL's Ansatz, den Laden endlich aufzuräumen und den Augiasstall auszumisten, ist voll in die Hose gegangen. Die da Beschäftigten wollen keine Verteidigungsbereitschaft, sondern ein angenehmes Leben ohne viel Arbeit und mit möglichst viel Geld, woher auch immer. Die kann man nicht "umpolen" oder "umerziehen", die kann man nur rausschmeissen. Wie schon geschrieben wurde, Frau VdL verbreitet "Terror", aber ganz offensichtlich noch bei weitem nicht genug, dass die endlich anfangen zu arbeiten.

Beispiel, wenn mir als Verteidugungsminister einer vortragen würde, die Entwicklung eines Nachfolgemodells für den Kampfhubschrauber "Apache" würde nun mal 20 Jahre dauern, erübrigt sich jede Diskussion, da hilft nur noch die fristlose Entlassung und den Chef, der den Mann auf den Posten gebracht hat, gleich mit (der Schritt fehlt immer und überall). Die Mondrakete hat man in 7 Jahren gebaut......

Wenn das Geld so knapp ist, dass das theoretisch 20 Jahre braucht, wird das nie was, weil man in 20 Jahren feststellt, dass die Arbeiten, die man zu Anfang gemacht hat, total veraltet sind und überarbeitet werden müssen. Der A 400 scheint so ein Projekt zu sein. Lieber nur 1/4 der Projekte, aber dafür in 5 Jahren fertig.

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