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Urteil: Bundeswehr muss für künstliche Befruchtung zahlen

Kann eine Zeitsoldatin nur durch künstliche Befruchtung ein Kind empfangen, ist die Bundeswehr zur Übernahme der Kosten verpflichtet. Dies entschied ein Gericht in Mannheim. Die Behandlung zählt demnach zur truppenärztlichen Versorgung - und die ist Aufgabe des Dienstherren. Urteil: Bundeswehr muss für künstliche Befruchtung zahlen - SPIEGEL ONLINE

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MeineMeinungist... 07.09.2012, 12:46
10. dass ist doch eine Krankenkassenleistung

Zitat von !!!Fovea!!!
Ich habe auch 2 Kinder, kann ich die meinem Arbeitgeber aufdrücken?
bei dieser Diagnose?

Zitat von
Wegen eines beiderseitigen Verschlusses der Eileiter kann sie auf normalem Weg kein Kind empfangen.
Ich würde mich allerdings nicht lustig über diese Soldatin und ihrem Anliegen machen. Es ist mit Sicherheit auch eine psychische Belastung für diese Frau.

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bleifuß 07.09.2012, 12:47
11.

Wann gehts bei den Beamten, in anderen Behörden weiter?

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eduardschulz 07.09.2012, 12:49
12.

Zitat von dongerdo
Ein Unding - warum soll für Soldaten etwas anderes gelten als für alle Krankenversicherten in diesem Land. Otto-Normalverbraucher muss zuzahlen, dann sollte eine Soldatin das auch müssen....
Das kann evtl. für künftige vergleichbare Fälle so geregelt werden. Die derzeitige Gesetzeslage ist aber nun mal so wie sie ist.

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DCH 07.09.2012, 12:54
13.

Zitat von wiseguyno1
Wieder mal so ein halbaugegorener SPON-Artikel, um für einen (künstlichen ;-) Aufreger zu sorgen. Gesetzliche Krankenkassen zahlen auch für eine künstliche Befruchtung ... soll eine Soldatin deswegen schlechter gestellt werden?
Besteht nicht der Unterschied darin, dass gesetzliche Kassen nur einen Teil und unter bestimmten Bedingungen zahlen, während bei der Bundeswehr alles übernommen werden soll?

Gerade in einer anderen Richtung habe ich mal eine Geschichte gehört, von der besten Freundin meiner Freundin, welche bei der Bundeswehr war. Angeblich ist diese ungewollt schwanger geworden und die Bundeswehr hat dann die vollen Kosten (unabhängig vom Einkommen, also nicht so wie im zivilen Leben) für die Abtreibung übernommen. Ist das da wirklich so? Habe mich gewundert, dachte dass so etwas nicht sein kann (und habe die Geschichte als Märchen taxiert).

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Atomkrafteimer 07.09.2012, 12:56
14. Nicht blödsinnig!

Zitat von Stompf
Das blödsinnigste Urteil, das ich kenne. Demnach müßte im Zivildienst das auch gelten und alle weiblichen Buftis könnten das in Anspruch nehmen. Was für eine Grütze. Übernimmt die Budneswehr auch den Unterhalt ? ;)
Soldaten sind etwas anders versichert und haben eine "andere" ärztliche Betreuung, bedingt dadurch, dass die Bundeswehr einen eigenen Sanitätsdienst mit Krankenhäusern, Ärzten etc. unterhält und Soldaten keine Beamte sind. Sie arbeiten zwar für den Staat, jedoch ist die Art des Anstellungsverhältnisses eine völlig andere.

Während z.B. der Normalbürger seinen Zahnarztbesucht über seine eigene gesetzliche oder private Krankenkasse abrechnet bzw. abrechnen lässt, läuft es bei Soldaten etwas anders, da diese sich z.B. von einem Bundeswehrzahnarzt behandeln lassen. In sofern hat die Bundeswehr als "Versicherer" bzw. Fürsorgeverantwortlicher auch für die Kosten der Behandlung zu tragen.

Da die regulären Kassen die Kosten für Befruchtungen teilweise oder ganz tragen bzw. tragen müssen (aus offensichtlichen Gründen, Stichwort: Kindermangel), ist es nur logisch, dass die Bundeswehr selbiges auch tun muss.

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LeToubib 07.09.2012, 13:03
15.

Zitat von wiseguyno1
[...] Gesetzliche Krankenkassen zahlen auch für eine künstliche Befruchtung ... soll eine Soldatin deswegen schlechter gestellt werden?
Ja, aber nur 50% ...

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TomRohwer 07.09.2012, 13:06
16.

Zitat von !!!Fovea!!!
Ich habe auch 2 Kinder, kann ich die meinem Arbeitgeber aufdrücken?
...

Nein, aber Sie können die Behandlung Ihrer Unfruchtbarkeit von Ihrer Krankenversicherung bezahlen lassen.

Und bei Soldaten ist nun einmal die Bundesrepublik Deutschland die Krankenversicherung...

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Hans58 07.09.2012, 13:07
17.

Zitat von bleifuß
Wann gehts bei den Beamten, in anderen Behörden weiter?
Solange das Urteil nichts rechtskräftig ist,
- muss die Bundeswehr, anders als die Titelüberschrift suggeriert, nichts zahlen,
- kann eine Vergleichbarkeit mit Beamten nicht hergestellt werden.

Übrigens, eine direkte Vergleichbarkeit mit Beamten wäre auch nur dann zulässig, wenn auch dieser Personenkreis einen Anspruch auf unentgeltliche truppenärztliche Versorgung hätte: (SG - Einzelnorm)

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servius 07.09.2012, 13:07
18. Dieses urteil:::

ist sehr positiv. Keine Frage der Prozess wirkt skuril. Aber ich finde es sehr richtig, daß hier der Krankenversicherer , oder der Heilfürsorgepflichtige dqann eben für diese kosten aufkommen muss.

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Megg 07.09.2012, 13:09
19.

Künstliche Befruchtung als Truppenärztliche Versorgung... irgendwie komisch :-))

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