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Urteil: Katholische Schule darf muslimischen Jungen ablehnen
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Über diesen Fall wurde heftig gestritten: Ein muslimischer Junge wollte eine katholische Grundschule besuchen - aber nicht am Religionsunterricht teilnehmen. Der Schulleiter weigerte sich, die Eltern reichten Klage ein. Nun hat das Oberverwaltungsgericht Münster ein Urteil gefällt. OVG Münster: Bekenntnisschule darf muslimischen Schüler ablehnen - SPIEGEL ONLINE

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fatma 04.09.2013, 18:02
1. siehste...

man kann nicht alles unter einen Hut bringen.

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knowit 04.09.2013, 18:10
2. Aber er darf

zum Christentum konvertieren.

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Will Burroughs 04.09.2013, 18:13
3. Unglaublich

Dass Menschen aufgrund ihrer Religion vom Schulunterricht ausgegrenzt werden. Dann bitte auch die oeffentlichen Mittel fuer die Schule streichen.

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bolzenbrecher 04.09.2013, 18:17
4. Unrechtsstaat Deutschland!

Nicht nur unmenschlich, sonder schlicht und ergreifend falsch ist dieses Urteil "im Namen des Volkes" ergangen. In einem Land, in dem eiserne Schulpflicht herrscht, muss jede Schule, jeden Schüler annehmen. Egal, welche Begleitumstände herrschen. Ausser natürlich, dass die Schule beweisen kann, dass von dem Schüler/Schülerin eine Gefahr, ohne Aussicht auf Besserung, ausgeht. Für die Verweigerung der Schulpflicht hat der Staat maximale Strafen vorgesehen - sogar schwere Haftstrafen! Mit der Zwangsteilnahme am Religionsunterrricht, herrscht de facto keine Religionsfreiheit in Deutschland. Ein Fall für den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.

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dondor 04.09.2013, 18:17
5. optional

Tja ich wäre dafür wenn der Religionsunterricht vollständig aus den Deutschenschulen verschwindet dann gibt es auch keine Probleme mehr ob Moslem oder Christ oder sonst was... sollen die Kirchen selber Ihren kram verbreiten aber nicht kleine Mitbürger versauen...

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jetlag chinaski 04.09.2013, 18:17
6. wie in jeder guten religion

werden die leute lieber voneinander getrennt als vereint... naja.... religion halt, wird ja keiner zu gezwungen...

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ambulans 04.09.2013, 18:17
7. unverständliche

entscheidung des OVG münster: da der junge jetzt, zum zeitpunkt seiner einschulung, 6, max. 7 jahre alt sein dürfte, also altersmäßig noch vor der kommunion (wenn er katholisch wäre) liegt, ist diese entscheidung für ihn diskriminierend (er wird schlechter gestellt wie ein katholischer mitschüler) und daher unangemessen. seine eltern sollten, so sie sich eine solche klage leisten können, den weg einer verfassungsklage beschreiten - ansonsten: z.b. per crowdfunding sind schon viele sinnvolle dinge finanziert worden ...

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efka526 04.09.2013, 18:21
8. Bitte...

dann die Schule zu 100% aus Kirchensteuern finanzieren...

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Lesender01 04.09.2013, 18:22
9. Das es überhaupt ...

noch kirchliche Schulen gibt, ist der Skandal an sich. Nach sexuellen Übergriffen, Hitler-Pakt, den brutalen Akten der Inqiusition und Kreuzzügen, verschrobenen Dogmen aller Art, dem angehäuften Prunk an Gold, Grundbesitz etc. und rassistischer Aussagen ihrer zukünftigen Prediger sowie der Tatsache, dass die meisten kirchlichen Dokumente - sofern sie kirchliche Vergünstigungen enthalten -schlicht gefälscht sind, sollte doch bereits in der Grundlage ausreichen, um alle Schüler auf staatliche Schulen zu bringen. Auch private Schulen anderer Art widersprechen dem Grundgedanken des Grundgesetzes de facto.

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