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Urteil: Katholische Schule darf muslimischen Jungen ablehnen
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Über diesen Fall wurde heftig gestritten: Ein muslimischer Junge wollte eine katholische Grundschule besuchen - aber nicht am Religionsunterricht teilnehmen. Der Schulleiter weigerte sich, die Eltern reichten Klage ein. Nun hat das Oberverwaltungsgericht Münster ein Urteil gefällt. OVG Münster: Bekenntnisschule darf muslimischen Schüler ablehnen - SPIEGEL ONLINE

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nochmehrunsinn 05.09.2013, 08:06
110. Es ist nun mal so das die Kirchen in diese Schulen auch Geld

stecken und die Hardware (Gebäude etc.) stellen!
Nicht nur wegen der Ausstattung haben Konfessionelle/Bekenntnisschulen überwiegend ein sehr guten Ruf.
Da es wirklich so wie eine Kiezflucht gibt (Multikulti hört ja bekanntlich bei den eigenen Kindern auf) bieten solche Schulen für Eltern eine echte alternative da gerade dort guter Unterricht im Vordergrund steht.
Wer es nicht glaubt soll sich solche Schulen mal ansehen!;-) zudem wird er bemerken das diese Schulen überwiegend von Schüler aus Spanien, Italien, Polen, Russland, Gr. usw. besucht werden.
Anstatt Debatten über Gummibärchen, Schwimmunterricht, Schweinefleisch etc wird dort unterrichtet.

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avatar65 05.09.2013, 08:38
111. Nun ja

Geht doch zurück in Euer Heimatland, dort wird sich bestimmt die passende Schule finden. Unglaublich was sich diese Ethnie hier einbildet.

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Juro vom Koselbruch 05.09.2013, 08:40
112. Verletzungen des religiösen Verstandes

Zitat von horstu
Eine Bekenntnisschule lebt nun einmal vom Bekenntnis. Es ist gut, dass das Gericht diese Rosinenpickerei verbietet: Die Vorteile einer Bekenntnisschule wahrnehmen wollen, dabei aber das Bekenntnis ablehnen. Ironischerweise flüchten mittlerweile selbst Migranten vor den prekären Zuständen an "Normalschulen", ....
Mindestens 80 % der Kosten der Bekenntnisschulen trägt der Staat, zahlt übrigens auch der Moslem oder Atheist mit seinen Steuern. Die Bekenntnisschule lebt somit vom Geld anderer.

Wenn man sich schon weitgehend vom Geld auch der Un- oder Andersgläubigen aushalten lässt, sollte man auch den weit überwiegenden allgemeinen Lehrauftrag erfüllen, der Voraussetzung der staatlichen Anerkennung einer Bekenntnis- oder Privatschule ist!
Zur Rosinenpickerei konnte man gestern Abend einen Film zur "Koalition der Frommen" sehen. Insbesondere christliche Kirchen werden nicht nur m.E. entschieden bevorzugt behandelt. Es geht um enorme jährliche Summen. Beide Kirchenoberhäupter Deutschlands, evangelisch wie katholisch, waren seltsam unbegründet nicht bereit, vor der Kamera dazu Stellung zu nehmen. Sie werden wissen warum:

Es ist z.B. nicht nachzuvollziehen, dass in Krankenhäusern oder Schulen sich Leute als "Träger" gerieren dürfen, die nicht einmal 20 % der Kosten tragen. Dafür legen aber die Kirchen noch eins drauf und hier besonders die katholische Kirche, indem sie sich z. B. das Recht rausnimmt, etwa einer Krankenpflegerin zu kündigen, die sich hat scheiden lassen. In diesem Sinn gehört m.E. der Tendenzschutz abgeschafft.
Ironischerweise dürfte auch Ihre Argumentation bezüglich Kiezflucht auf Sie selbst zurückfallen. Im Grunde beweisen Sie, dass die genannte Problematik auch von den Bekenntnisschulen provoziert wird. Wer Andersgläubige nicht aufnimmt, ohne ihnen seinen Religionsunterricht aufzuzwingen, der leistet seinen eigenen Beitrag zu den Zuständen an den „Normalschulen“.

Und ob eine Pauschalkritik an den „Normalschulen“ angebracht ist? Die Bekenntnisschulen tragen einen besonderen moralischen Anspruch vor sich her, mit dem sie gerne andere pauschal kritisieren.

Und da kommt dann bezüglich Kindesmissbrauch auch schon mal der sehr seltsame „Verweis“: "Aber wir sind doch nicht schlimmer als die anderen!" oder andersrum „Bei den anderen 'passiert' das auch!“

Viel wichtiger aber ist mir als ehemaligem Katholiken, der auch lange Zeit Religion unterrichtete, der Ungeist, der m.E. sowohl im Verhalten des Schulrektors als auch im evtl. noch angefochten Urteil des Richters liegt:

In wie vielen Schulgottesdiensten habe ich gehört, dass wir alle Kinder dieser Welt und eines Schöpfers sein würden, dass wir den anderen achten sollten, umfassend in seiner Würde!

Und dann schafft man es nicht, ein muslimisches Kind aufzunehmen, ohne ihm die christliche Religion aufzuzwingen? Was für eine Intoleranz und was für ein Unsinn. Wie will man da für den Frieden in der Welt reden, als Papst zu Ostern Stadt und Erdenkreis segnen, wenn so was möglich ist ...?

Die religiösen Gefühle will man nicht verletzt sehen. Dagegen zieht man vor Gericht. Und was ist mit Verletzungen des religiösen Verstandes!

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izach 05.09.2013, 08:45
113.

Besorgniserregend ist eigentlich nur, dass Muslime in der Tat versuchen gegen die Teilnahme am Religionsunterricht in einer katholischen Schule zu Klagen. Der Untergang der abendländischen Kultur geht unvermindert weiter.
"Kommt ein Gast in Ihr Haus und schaltet als erstes den Fernseher um und wirft dann ihre Möbel aus dem Fenster weil sie ihm nicht gefallen ......"

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Methados 05.09.2013, 08:58
114.

Zitat von sysop
Über diesen Fall wurde heftig gestritten: Ein muslimischer Junge wollte eine katholische Grundschule besuchen - aber nicht am Religionsunterricht teilnehmen. Der Schulleiter weigerte sich, die Eltern reichten Klage ein. Nun hat das Oberverwaltungsgericht Münster ein Urteil gefällt.
endlich einmal ein urteil im sinne des VOLKES - und nicht im sinne von einem miliprozentanteil von linken&grünen/piratischen anti-christen.
endlich wird einmal den muslimen einhaltg geboten, die sich per klage in alles einmischen und somit zerstören wollen, was deutsch und christlich ist.
bravo !

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regelaltersrentner 05.09.2013, 09:06
115.

Zitat von Juro vom Koselbruch
Mindestens 80 % der Kosten der Bekenntnisschulen trägt der Staat, zahlt übrigens auch der Moslem oder Atheist mit seinen Steuern. Die Bekenntnisschule lebt somit vom Geld anderer.
Ihrem Beispiel nach, trägt der Kirchensteuerzahler die restlichen 20%, auch für Moslems und Atheisten. Also ein Teil Bildung, vom Geld anderer.

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Juro vom Koselbruch 05.09.2013, 09:20
116. Man sollte wissen, was Religionsunterricht ist

Zitat von sowasvonanderssein
Da hätte ich als Vater dem Junior mal ein bißchen Allgemeinbildung zukommen lassen und den Wisch unterschrieben! Die werden da doch nicht bekehrt! Mein eigener nahm die 4 Jahre Grundschule auf unseren Wunsch am katholischen Religionsunterricht teil und das war überhaupt kein Problem. Obwohl er einer anderen Konfession angehört. Wenn an besagte Schule die Schwester und die Freunde des Jungen gehen und sie auch noch direkt am Wohnort ist, kann ich die Entscheidung der Eltern noch weniger nachvollziehen. Was schadet es denn dem Jungen, wenn er etwas über eine andere Religion beigebracht bekommt?
Da dürfen Sie sich fragen lassen, wie viel Allgemeinbildung Sie haben, wenn Sie schon so m.E. unterschwellig unterstellend und auch überheblich fragen. Ich denke, dass der Junior auch ohne katholischen Religionsunterricht zum Erwerb von Allgemeinbildung fähig ist.
Im Kern: Worin soll die Allgemeinbildung eines Religionsunterrichtes liegen?

Als Lehrer und auch als ehemaliger Katholik wie auch als ehemaliger Religionslehrer darf ich Ihnen mitteilen, dass z.B. in der Grundschule die Wochenstundenzahl des Religionsunterrichtes bei zwei liegt. Sie können damit den Prozentanteil des Religionsunterrichtes am Wochenunterricht selbst ermitteln.

Ehrlicherweise sollte man auch als religiöser Mensch zugeben, dass z.B. die Menschenrechte auch von Andersgläubigen oder Atheisten als wertvoll und zu respektierend, als Grundlage des Zusammenlebens anerkannt und gelebt werden können. Die Fähigkeit zu einem so genannten anständigen Leben ist kein Alleinstellungsmerkmal von Gläubigen.

Die Menschenrechte sind im Übrigen auch gegen den erbitterten Widerstand der Kircheninstitutionen durchgesetzt worden. Der Umgang der Kirchen mit Anders- oder Nichtgläubigen ist geschichtlich belegt. Ein Beispiel aus Münster: Noch heute kann man dort die Käfige der Wiedertäufer am Lambertikirchturm aufgehängt sehen.
Dort ließ die Amtskirche damals Falschgläubige führende hingerichtete Wiedertäufer tatsächlich auch zur Abschreckung und Hebung der Moral im Käfig aufhängen. Die Leichen überließ man der langsamen Verwesung, die öffentlich besichtigt werden konnte.
Und schaut man sich z.B. das nach wie vor in der Bibel als christliche Basisliteratur verpflichtend auch zu glaubende AT an, können Sie darin Aussagen zur „Landnahme“, zum Krieg, zum Umgang mit Besiegten, Alten, Frauen und Kinder, „Hexen“ oder Homosexuellen“ lesen, die ein weltlicher Autor heute niemals mehr veröffentlichen dürfte. Sein Werk würde als jugendgefährdend eingestuft und auf den Index gesetzt.

Wichtig aber auch: Gerade als Religionslehrer würde ich mich pingeligst auch aus Gründen der Achtung der anderen Religion hüten, ein andersgläubiges Kind im Religionsunterricht ausgerechnet noch ein religionsgebundenes Gebet lernen und sprechen zu lassen.

Wissen sie nicht, dass beide Elemente Bestandteile eines christlichen Religionsunterrichtes sind?

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reuanmuc 05.09.2013, 09:22
117.

Zitat von Methados
endlich wird einmal den muslimen einhaltg geboten, die sich per klage in alles einmischen und somit zerstören wollen, was deutsch und christlich ist. bravo !
Leute wie Sie mit Ihrem unchristlichen, unzivilisierten, kruden Weltbild müssen und werden langsam aussterben, weil sie nicht mehr lernfähig sind; oder sie müssen zurück in ihr Reservat als Freilichtmuseum! In solchen geistigen Ruinen weht immer noch der Wind von Oradour! Dann erst kann die Welt friedlicher und freundlicher werden.

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dotti 05.09.2013, 09:33
118. Petition

Hier ist eine Petition an die Schule, Bülent doch mit seinen Freunden aus der Nachbarschaft und seiner Schwester zusammen lernen zu lassen:

https://www.openpetition.de/petition/online/buelent-soll-mit-seinen-freunden-auf-die-grundschule-in-seiner-nachbarschaft-gehen-duerfen

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jüttemann 05.09.2013, 09:34
119. Falsch

Zitat von Juro vom Koselbruch
Mindestens 80 % der Kosten der Bekenntnisschulen trägt der Staat, zahlt übrigens auch der Moslem oder Atheist mit seinen Steuern. Die Bekenntnisschule lebt somit vom Geld anderer. Wenn man sich schon weitgehend vom Geld auch der Un- oder Andersgläubigen aushalten lässt, sollte man auch den weit überwiegenden allgemeinen Lehrauftrag erfüllen, der Voraussetzung der staatlichen Anerkennung einer Bekenntnis- oder Privatschule ist!
Richtig!
Aber da so eine Schule dann immerhin noch zu 20 % von der Kirche finanziert wird, hat die ein wenig Mitspracherecht, was in dieser Schule geschehnen soll, oder etwa nicht?

Zitat von Juro vom Koselbruch
Es ist z.B. nicht nachzuvollziehen, dass in Krankenhäusern oder Schulen sich Leute als "Träger" gerieren dürfen, die nicht einmal 20 % der Kosten tragen.
Warum ist es nicht nachzuvollziehen, wenn z.B. katholische Krankenhäuser ärztliche Behandlungen mit den Krankenkassen abrechnen?
Ist ein Krankenhausträger neuerdings zur kostenlosen Unterbringung, Pflege und Behandlung von Patienten verpflichtet?
Ich verrate Ihnen was: Wenn die Kommune oder der Staat als Träger auftritt, lassen die sich die Kosten sogar zu 100 % von den Sozialkassen und den Patienten erstatten.

Zitat von Juro vom Koselbruch
Dafür legen aber die Kirchen noch eins drauf und hier besonders die katholische Kirche, indem sie sich z. B. das Recht rausnimmt, etwa einer Krankenpflegerin zu kündigen, die sich hat scheiden lassen. In diesem Sinn gehört m.E. der Tendenzschutz abgeschafft.
Sie können Kirchen aus Gründen der Gleichbehandlung wohl kaum schlechter stellen als z.B. Parteien, Vereine, Presse und Medien. Denn für diese Tendenzbetriebe gelten wesentliche Bestimmungen des Betriebsverfassungsgesetzes auch nicht.
Auch die dürfen Arbeitnehmern kündigen, wenn die nicht mehr die Philosophie der Institution vertreten..

Zitat von Juro vom Koselbruch
Und da kommt dann bezüglich Kindesmissbrauch auch schon mal der sehr seltsame „Verweis“: "Aber wir sind doch nicht schlimmer als die anderen!" oder andersrum „Bei den anderen 'passiert' das auch!“
Wenn jemand wie Sie meint, die katholische Kirche und ihre Einrichtung sofort mit Kinderschändern in Verbindung bringen zu müssen, der muss sich den Hinweis nun mal gefallen lassen,, dass es in den RKK-Einrichtungen eben keine signifikante Häufung solcher Fälle im Vergleich zu anderen Religionsgemeinschaften gibt und die Fallquote sogar noch deutlich unter den Vorkommnissen in öffentlichen Einrichtungen liegt.

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