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US-Geheimdienst: NSA gibt Rohdaten an Israel weiter
DPA

Der US-Geheimdienst NSA teilt die Ergebnisse seiner Spähprogramme offenbar mit Israel. Neue Dokumente aus dem Fundus von Edward Snowden zeigen, welche Auflagen dabei gelten - und dass die USA selbst Spionage durch Israel fürchten. NSA gibt Überwachungs-Rohdaten an Israel weiter - SPIEGEL ONLINE

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MvM_NHI 11.09.2013, 20:24
1. optional

Eigentlich widerlegt diese Erkenntnis die Verschwörungstheorie um "USreael", wenn man den Text aufmerksam liest...aber es wird hier bestimmt wieder Leute geben die ihre VTs damit befeuern.... "das Überleben Israels ein vordringliches Ziel der US-Politik im Nahen Osten" Dies sollte eigentlich vorrangig im Interesse von DEUTSCHLAND sein, da eine nicht allzu ferne Vergangenheit mit den Juden haben.

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det70 11.09.2013, 20:27
2. optional

Gibt es irgendeine Schweinerei welche diese Brüder nicht verzapfen? Das ist nicht nur Überwachung pur, sondern auch Wirtschaftsspionage als Rundum-Sorglospaket.

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elhelw 11.09.2013, 20:29
3. Gauner unter sich

Mit dieser Aktion entlarvt sich die USA als unbrauchbarer Makler im Friedensprozess im nahen Osten. Beide vereint als Big Brother gegen die Persönlichkeitsrechte der restlichen Welt. Das Misstrauen wird noch weiter wachsen.

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kuac 11.09.2013, 21:35
4.

So so. Big Brother and small brother are watching you together !

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raphaela45 11.09.2013, 21:36
5. Im Klartext

heißt das: Es werden nicht nur umfassende Rohdaten nicht-privilegierter US-Bürger, sondern auch die von Europäern "robust" an isrtaelische Geheimdienste eitergereicht...Das erklärt für mich einiges.

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Ariwer 11.09.2013, 21:39
6. Die Frage ist

WARUM wird gerade Israel mit NSA-Rohdaten beliefert? Jerusalem bekommt diesem Bericht zufolge intimste Daten aus aller Welt und auch aus Deutschland. Mir vermittelt diese Konstellation kein gutes Gefühl. Frau Merkel sollte Zusagen bezüglich der israelischen Sicherheit als BRD-Staatsraison etwas differenzierter formulieren.

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Gaztelupe 11.09.2013, 21:40
7.

Skandal!

Wenn ich mit irgendetwas nicht gerechnet habe, dann doch wohl damit, dass Geheimdienste befreundeter Nationen Daten austauschen zwecks Informationsgewinnung. Ich dachte immer, Geheimdienstler seien so Typen in blassen Trenchcoats, die mit Schlapphüten an Ecken herumstehen, dann und wann rätselhafte, dunkelhaarige, geschlechtsreife Frauen flachlegen und ansonsten an ihren Wummen herumpolieren.

Und nun das ...

Was soll's. Eigentlich vorhersehbar und alles andere als überraschend, wenn die Dienste im digitalen Zeitalter von der Informationsflut und der einhergehenden Rechenkapazität profitieren wollen. Ebenso selbstverständlich, dass Geheimdienste nicht transparent arbeiten. Nichts anderes ist ja ihr Geschäft. Sie brechen auch die Gesetze der Länder, in denen sie operieren. Das ist kein Kriegsgrund, nicht einmal einer für größere diplomatische Verstimmungen, denn jeder Staat vertritt seine Interessen in dieser Grauzone, absolut jeder. Es gibt keinen altruistischen, offenen Nachrichtendienst, das war auch schon vor dem Auftreten von Wichtigtuern wie Snowden arschklar.

Und warum sollte die NSA nicht mit israelischen Diensten zusammenarbeiten? Noch unsicherer wird diese Welt dadurch nicht. Wenn sich beim nächsten großen Anschlag hinterher herausstellen sollte, dass die Dienste zweier befreundeter Staaten keine Daten ausgetauscht haben, wird sich das Geschrei darüber umso lauter ausnehmen: Man hätte doch wissen können, wenn man vorher miteinander etc.

Also: Geschmeidig bleiben ...

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catweezle 11.09.2013, 22:23
8. Was für ein Spiel?!

Zitat von sysop
Der US-Geheimdienst NSA teilt die Ergebnisse seiner Spähprogramme offenbar mit Israel. Neue Dokumente aus dem Fundus von Edward Snowden zeigen, welche Auflagen dabei gelten - und dass die USA selbst Spionage durch Israel fürchten.
Da tauscht der Staat, der Guantanamo betreibt, gestohlene Daten mit einem Staat aus, der eine Apartheidspolitik mit F-16 Kampf-Jets gegen Palästinenser betreibt.

Freiheit, Menschenwürde und Demokratie sind damit Makulatur, ein "moralischer Anspruch" der westlichen Welteinfach lächerlich.
Nur - was würden die ganzen hoch bezahlten Schnüffler im Namen der Terrorabwehr denn dann tun? Die wollen auch nicht arbeitslos werden.

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bauklotzstauner 11.09.2013, 22:29
9.

Muß ich jetzt wirklich jedes Mal mit einer Beschwerde beim Redakteur drohen, damit diese unwürdige Zensur endlich mal aufhört?

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