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US-Studie: Republikaner werden zur Anti-Wissens-Partei

Religion gewinnt, Bildung verliert - in den USA wird das naturwissenschaftliche Weltbild zurückgedrängt. Eine aktuelle Studie lässt den Hauptgrund erahnen: Die politische Rechte driftet in eine vormoderne Gedankenwelt ab. Pew-Studie: Republikaner in USA lehnen Wissenschaft ab - SPIEGEL ONLINE

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dr.h.lecter 04.01.2014, 10:01
40. Wen wundert's...

das so viele Amerikaner ihrem Irrglauben bezüglich der Evolution anhängen und lieber an das Bibelwort glauben. Dieses Volk ist durchsetzt und leider grossteils auch geführt von bibelfesten Spinnern a la George Bush jun, Tea Party, Republikaner im allgemeinen usw. Das erklärt auch ihre affinität überall mit Feuer und Schwert ihre Lebensweise verkünden zu müssen, selbstverständlich nur im Namen der Demokratie. Nicht ernstzunehmende Lachnummern.......

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Luna-lucia 04.01.2014, 10:03
41. der Meinung sind wir auch

Zitat von dreckswerbung73
Ich konnte nie verstehen, wie ein so ungebildetes Volk eine Weltmacht werden konnte. Offenbar waren einige weltoffene Pioniere genug, um dies zu erreichen. Aber man muss kein Prophet sein, um zu sehen, dass Amerika in hundert Jahren keine entscheidende Rolle mehr in der Welt spielen wird.
besonders, weil wir absolut sicher sind, dass er NSA nicht gelingen wird, im "Jenseits" mit ihren Schnüffelprogrammen, fuß zu fassen hahahahaha! Egal, wie gläubig die Oberschnüffler auch sein mögen.

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chuwie 04.01.2014, 10:04
42.

Ich verstehe die Fragestellung dieser Studie im Zusammenhang mit der "Bildung" der Befragten nicht! Bei der Darstellung der Ergebnisse lese ich überall das Wörtchen "glauben"!
Was sagt es über die "Bildung" der Befragten aus, wenn ich lese 33% "glauben" an die Schöpfungsgeschichte?
Diese 33% könnten die Evolutionstheorie doch bis ins kleinste Detail kennen und dennoch ablehenen! Sind Sie deshalb ungebildeter als die 60% die der Evolutionstheorie "glauben"? Gefährlich wäre m.E. die Situation nur würden 33% der Amis die Evolutionstheorie nicht kennen. Es sei denn das religiöser Fundamentalismus als fortschreitende Gefährdung hieraus erkannt werden soll!

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missing_link 04.01.2014, 10:04
43. Ohne Wissenschaft

keine Technologie. Eine fortgesetzte Wissenschaftsfeindlichkeit würde die USA aus ihrer technologisch führenden Position in die Steinzeit der Amish zurückfallen lassen.

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Garp 04.01.2014, 10:07
44. Tendenziöser Artikel

Kann AdrianZenz Beitrag Nur zustimmen. Es fällt aber auf, dass über Gläubige nur dann abfällig gesprochen wird, wenn sie nicht ins eigene politische Weltbild passen.
Und zum Thema wie es eine so "dämliche" Nation geschafft hat Weltmacht zu werden: Sehen sie sich doch bitte mal die zwei großen säkularen Mächte an und wie die den Bach runtergegangen sind. Anscheinend bringt Gottvertrauen doch was.

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koala1909 04.01.2014, 10:08
45. Nur mal ne Frage!

Zitat von andreas.spohr
aber hier wird wieder so getan, als seien die "Gottgläubigen" grundsätzlich die Dummen und gefährlichen Fundamentalen. Dabei gibt es gerade unter den Anhängern der Naturwissenschaften und wegen ihrer Grundüberzeugung, alleine das Wissen und die Weisheit zu besitzen, nicht weniger gefährliche "Fundamentalisten". Exzesse in beide Richtungen sind bedenklich.
Wer kann beweisen, dass es Gott nicht gibt, dass Gott nicht seine Finger im Spiel hatte bei der Schöpfung/Evolution? Der Kreationismus wird verteufelt und als unwissenschaftlich abgelehnt. Doch beweisen Sie mir, dass er nicht Recht hat. Das geht nicht? Schade! Es gibt Dinge in diesem Universum, die mit unseren Mitteln nicht begreifbar sind, auch nicht wissenschaftlich. Menschen, die angeblich genau wissen, was richtig und was falsch ist, gibt es auf beiden Seiten des Konflikts. Also geht der Konflikt nicht nur von Gläubigen Menschen sondern auch von Wissenschaftlern aus, die ihre Arbeit zu einer Art Religion machen.

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Alternator 04.01.2014, 10:13
46. Schriften

die Leute mit dem Ziel sie unter Kontrolle zu kriegen verblöden, fangen mit "Bi" an:
Bild, Bibel..

Wie gut, dass es die NSA gibt. Dann reden die betenden nicht mehr nur mit dem Schatten an der Wand, sondern irgendwo sitzt auch ein guter Christ, und hört seinem Glaubensbruder beim abendlichen Bettgebet zu. Näher wird ein Christ an Gott nicht dran kommen.

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AuchNurEinNick 04.01.2014, 10:13
47.

Zitat von kabian
Ganz im Gegenteil. Gerade die Bildung zeigt unsere Grenzen auf. Von nichts kommt nichts. Wenn sie nicht bei der Bildung irgendwo stehen bleiben werden sie erkennen, das Wissenschaft und Bildung den Glauben unterstützt und ein wesentliches Fundament gibt. Sie können ja gerne mal shen was die katohlische Kirche über die Evolution und außerirdisches Leben sagt. ...
Mich interessier da mehr, was die RKK über Marienerscheinungen, Söhne von ausserhalb von Raum und Zeit stehenden Entitäten und Crackern, die zu Fleisch werden sagt. Wie heisst es so schön? Wenn Sie Glauben, dass das Toastbrot am Morgen in Ihnen zu Elvis Presley wird, dann sind Sie irre. Wenn Sie glauben, dass ein Cracker zum Heiland wird, dann sind Sie römisch-katholisch …

Wie auch immer. Im Moment ist die RKK (zumindest bei uns) nicht mächtig genug um gefährlich zu sein aber da steckt der gleiche Irrsinn drinnen wie bei den Evangelikalen. Da wird ein "Heiliges Buch" genommen, verdreht und gewendet, vieles weggelassen und gerade passendes betont. Dann wird sich ein spitzer Hut aufgesetzt und irgendwer weiss dann angeblich was der Schöpfer des Universums will. Vor allem was der will wenn wir Menschen nackig sind … Ohne Worte!

Wissen steht und stand schon immer im Gegensatz zur Religion. Schliesslich ist die Religion ein selbstreferentielles System was sich ganz bewusst dem Wissen entziehen will. Nicht umsonst heisst es Glauben und wenn Sie mit einem Gläubigen diskutieren, dann kommt irgendwann IMMER: Ja, aber ich glaube ...

Zitat von kabian
... Hier wird aber gar nicht über die katholische Kirche gesprochen sondern über esotherisch veranlagte Gläubige. Und die gibt es in den USA ja zahlreich. ...
Nein, hier wird über Christen geredet, die ausnahmsweise mal ihr "Heiliges Buch" ernst nehmen und es lesen ohne ständig die Augen zuzumachen.

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fuenfringe 04.01.2014, 10:15
48. Gute Frage

Zitat von rgw_ch
Eine analoge Befragung in Europa fände ich sehr interessant und möglicherweise auch aufschlussreich - könnte ein paar oft gehörte Vorurteile entweder bestätigen oder widerlegen.
Das ist zwar für das Ergebnis der Studie nicht relevant (weil es da eben um Erkenntnisse über die USA geht); aber es lehnen sich hier so viele aus dem Fenster, dass ein Vergleich schon mal gut wäre. Wir haben ja genug über 12 Stämme gelesen hier auf SpOn. Und um eine persönliche Anekdote einzustreuen: einer meiner Brüder (Deutscher) samt seiner Familie ist christlicher Fundamentalist und selbstverständlich lehnen sie alle evolutionäre Gedanken ab. Ich selber bin beinharter Evolutionär :)

Aber im Ernst: wohin hat uns gesellschaftlich und moralisch Naturwissenschaft gebracht? Wir basteln "intelligente" Drohnen, überwachen uns und spionieren uns aus, zerstören mit Fracking die Umwelt. Das können wir billiger und besser haben: Kreuzzüge und Scheiterhaufen.

Ok - das war nur provokant.

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jan.lolling 04.01.2014, 10:16
49. Der Kern des Übels ist die Religion

die europäischen Spielarten der Religionen sind nur deshalb eher gemäßigt da ihnen sonst der Grundstoff Mensch ausgeht. Wenn die katholische Kirche könnte wie sie wollre hätten wir auch in Europa wieder ein finsteres Mittelalter in dem Bildung nur aus der Rezitation von Bibelstellen besteht. Übrigens hatte sich Kardinal Meissner sehr positiv zu der Idee geäußert den Kreationisusin Gestalt von Intelligent Design auch in Deutschland zu unterrichten. Soweit zur Abgrenzung der Katholiken gegenüber den Evangikalen. So groß ist der Unterschied dann doch nicht, im Kern alles das selbe.

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