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USA: Wider die Barrieren
REUTERS

Facebook-Chefin Sheryl Sandberg hat ein Buch geschrieben, in dem sie Frauen auffordert, die Führungsetagen zu stürmen. Sie entfachte damit eine neue Feminismusdebatte.

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vevi 07.03.2013, 17:09
10.

Zitat von berndscherdel
1. Muss ich als Mann wirklich wissen, wo die Damentoilette ist?.
Ja, als Gastgeber bei Verhandlungen sollte man derlei Informationen parat haben.
Zitat von berndscherdel
2. Bemisst sich das Leben wirklich nach Gehalt oder "verliere" ich als Frau vielleicht 20% Einkommen, gewinne aber 100% mehr Lebensqualität, wenn ich die Kinder, die ich (hoffentlich) gewollt habe, auch betreuen und aufwachsen sehen darf?.
Sie "verlieren" auch als Mann vielleicht 20% Einkommen, gewinnen aber 100% mehr Lebensqualität, wenn Sie die Kinder, die Sie (hoffentlich) gewollt haben, auch betreuen und aufwachsen sehen dürfen. Bloß, warum tun Männer das nicht? Sind die 20% Einkommen vielleicht doch der größere Reiz?
Zitat von berndscherdel
3. Ist der Haushalt wirklich so schlimm? Manchmal sehne ich mich nach Hausarbeit. Dort sieht man wenigstens gleich den Erfolg :-).
Dann versuchen Sie es doch einmal. Nichts und niemand hindert Sie, die ersehnte Befriedigung in der Abarbeitung von Bergen von Bügelwäsche oder im täglichen Bodenwischen zu finden.
Zitat von berndscherdel
Wenn Frauen immer sagen, die Männer tun zu Hause zu wenig, dann sind sie mindestens zu 50% selber Schuld.
Natürlich. Wer auch sonst, wenn nicht die Frauen? Zitat von berndscherdel
4. Gibt es beim Marathon auch gläserne Decken/Wände oder warum sind Männer (im Durchschnitt) schneller? Oder gibt es gar einen (kleinen) Unterschied?
Sie werden lachen: Managementpositionen verlangen nur äußerst selten eine Klasse-Zeit im Marathonlauf. Und genau darum geht es.

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Dopamin 07.03.2013, 17:17
11. Wo denn?

Zitat von david_2010
Fällt da niemandem etwas auf ?!
Ich kann nichts erkennen. Wir haben einen SPON-Artikel, in dem das Wort "Frauen" - vorzugsweise bereits im Titel - auftaucht. Auch beliebt: Männer und Frauen. Innerhalb kürzester Zeit dann 30 Seiten Kommentare überwiegend männlicher SPON-Leser, die sich verbal erleichtern, aber zu dem Thema mit dem Stichwort "Frauen" künftig nichts mehr lesen möchten. Ein ganz normaler Tag bei SPON.

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prisma-4d 07.03.2013, 17:20
12. Früher war ich auch der Meinung...

dass es vernünftig ist, Frauen zu fördern und auch in Spitzenpositionen zu bringen... der sozialen Kompetenz wegen. Dann kam die "Führerinen" Thatcher bis Merkel. Es hat uns Menschen nicht weiter gebracht. Sie haben zwar nichts schlecher gemacht als die Männer, aber auch nichts besser. Daher ist eine Quote unbegründet.

In der westlichen aufgeklärten Welt haben die Frauen mindestens die gleichen (in der Schule sogar die besseren..) Chancen als die Männer. Nur nutzen sie diese nicht im gleichen Maße für ihre Karriere... so wie Männer die ihrigen Chancen in der Familie weniger nutzen.

Also Mädls... mein Tipp überlegen was ihr wollt und dann machen. Kein Mann wird euch Steine in den Weg legen (können). Das Emma-gegackere ist blos Selbstmitleit auf akademischen Niveau.

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prisma-4d 07.03.2013, 17:29
13. Die Suche nach oben...

Zitat von vevi
Ja, als Gastgeber bei Verhandlungen sollte man derlei Informationen parat haben. Sie "verlieren" auch als Mann vielleicht 20% Einkommen, gewinnen aber 100% mehr Lebensqualität, wenn Sie die Kinder, die Sie (hoffentlich) gewollt haben, auch betreuen und aufwachsen sehen dürfen. Bloß, warum tun Männer das nicht? Sind die 20% Einkommen vielleicht doch der größere Reiz? Dann versuchen Sie es doch einmal. Nichts und niemand hindert Sie, die ersehnte Befriedigung in der Abarbeitung von Bergen von Bügelwäsche oder im täglichen Bodenwischen zu finden. Natürlich. Wer auch sonst, wenn nicht die Frauen? Sie werden lachen: Managementpositionen verlangen nur äußerst selten eine Klasse-Zeit im Marathonlauf. Und genau darum geht es.
Frauen suchen ihre Partner "Oben" oder zumindest oberhalb ihrer eigenen Position. Daher ist das männliche Einkommen vor allem für die Frauen wichtig. Meine Frau war wenig begeistert als ich ihr ernsthaft die Alternative vorgeschlagen habe, mich um Haushalt und Kinder zu kümmern damit sie dann Vollzeit arbeiten kann. Ein Drittel weniger Einkommen hätte ich verkraften können, meine Frau nicht!

Ich postuliere: meine Frau ist keine Ausnahme, und damit ist die Frau genauso wie der Mann an der praktizierten Geschlechterrolle schuld.

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berndscherdel 07.03.2013, 17:32
14.

Zitat von vevi
Ja, als Gastgeber bei Verhandlungen sollte man derlei Informationen parat haben.
OK - das ist aber geschlechterunabhängig. Es gibt auch schlechte Gastgeberinnen.
Zitat von vevi
Sie "verlieren" auch als Mann vielleicht 20% Einkommen, gewinnen aber 100% mehr Lebensqualität, wenn Sie die Kinder, die Sie (hoffentlich) gewollt haben, auch betreuen und aufwachsen sehen dürfen. Bloß, warum tun Männer das nicht? Sind die 20% Einkommen vielleicht doch der größere Reiz? .
Ja vielleicht. Könnte es sein, dass es hier einen Unterschied gibt? Nönönönönönö, kann gar nicht sein.
Zitat von vevi
Dann versuchen Sie es doch einmal. Nichts und niemand hindert Sie, die ersehnte Befriedigung in der Abarbeitung von Bergen von Bügelwäsche oder im täglichen Bodenwischen zu finden. .
Danke - das tue ich ja schon vor und nach meiner Arbeit. Ob das jetzt Befriedigung ist oder einfach getan werden muss, sei mal dahingestellt. Ich gehe ja auch nicht zur "Befriedigung" in die Arbeit, sondern, um Geld zu verdienen.

Zitat von vevi
Natürlich. Wer auch sonst, wenn nicht die Frauen? Sie werden lachen: Managementpositionen verlangen nur äußerst selten eine Klasse-Zeit im Marathonlauf. Und genau darum geht es.
Nein - es ging darum, dass nicht alles gleich sein kann, wenn die Ausgangslage nicht gleich ist. Jeder muss alles dürfen - aber man sollte nicht alle dazu zwingen wollen.

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sunhaq 07.03.2013, 17:37
15.

Zitat von rkinfo
Frauen haben nun mal Nachteile weil sie Familie - auch noch Kinder oder Pflegebedürftige - deutlich stärker mit versorgen müssen und oft wollen. Auch gibt es zwar viel mehr Männer in Führungspositionen aber 99% aller Männer sind in Arbeitswelten die recht problemlos beider Geschlechter ausfüllen können. Und wenn vielfach heute fast alle Erzieher und Grundschullehrer weiblich sind aber Ingenieure eher männlich prägt dies auch die Spitze von Unternehmen. Ob es sinnvoll ist Männer und Frauen auf Jagd nach Spitzenjobs zu schicken und 99% bleiben eh auf der Strecke sollte man wirklich hinterfragen.
Es ist also eine "Benachteiligung", wenn man sich bewusst entscheidet, sein Sozial- und Familienleben zu stärken, weil einem das wichtiger ist als Karriere/Geld? Wäre es denn auch eine Benachteiligung, wenn ich mich entschliesse, nur 3/4 zu arbeiten, damit ich mehr Sport treiben kann, um fit zu bleiben und an Wettbewerben teilzunehmen?

Und in wiefern beeinflussen Ings. oder Erzieher die Spitze des Unternehmens? Ich würde behaupten, dass weder die einen noch die anderen viel mitzureden haben bei der Besetzung dieser posten.

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PTerGun 07.03.2013, 17:41
16. Die Feigheit der Frauen

Das hat doch Bascha Mika schon in ihrem Buch "Die Feigheit der Frauen" ausführlich thematisiert. Aber die ist natürlich nicht Chefin von Facebook, sondern nur Chefredakteurin einer überregionalen Tageszeitung.

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gullveig 07.03.2013, 17:44
17. Automatisches Rollenverhalten?

Es ist immer wieder interessant zu beobachten, wenn männliche Kollegen, sobald sie Vater werden und die Frau sich in den ersten Wochen um das Baby kümmert, umfangreiche Projektverpflichtungen eingeht, die er schwer wieder zurückschrauben kann, wenn die Frau wieder in den Beruf zurück möchte.

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statussymbol 07.03.2013, 17:44
18.

Zitat von vevi
Sie "verlieren" auch als Mann vielleicht 20% Einkommen, gewinnen aber 100% mehr Lebensqualität, wenn Sie die Kinder, die Sie (hoffentlich) gewollt haben, auch betreuen und aufwachsen sehen dürfen. Bloß, warum tun Männer das nicht? Sind die 20% Einkommen vielleicht doch der größere Reiz?
Erstens geht der Trend ganz klar da hin - im Bekannten und Kollegenkreis geht der Trend dahin dass beide Partner berufstätig sind sich die Elternzeit gleichmäßig aufgeteilt wird.

Auch Fälle in denen der Mann Hausmann ist und die Frau arbeiten geht sind mir persönlich bekannt.

Wobei zweiteres eben sowohl gesellschaftlich als auch von den Frauen nicht akzeptiert ist.

Die meisten Frauen erwarten ja dass der Mann arbeiten geht.

Gibt da diverse Studien zu:
Geschlechter-Umfrage : Männer wollen Liebe

Das zeigt übrigens wie sexistisch Frauen tatsächlich sind - auch die Geschlechter und Quotendiskussion zeigt wie hinterfotzig und verlogen Frauen sich Vorteile erschleichen.

Vorteile abgreifen wo es nur geht, aber Nachteile? Bitte nicht...

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mem79 07.03.2013, 17:47
19. also:

Zitat von sok1950
Wer als Man nicht weiß, wo die ist, na der ist aber sexistisch.
wenn ich in meiner Firma Gaeste habe, dann habe ich gefaelligst zu wissen wo diese Gaeste auf's Klo gehen koennen. Das ist nicht unbedingt sexistisch, eher daemlich. Der Punkt war auch mit sicherheit nicht, dass die Investoren sexistisch sind, sondern wie wenige Frauen es in den oberen Etagen der Geschaeftswelt gibt.

Dass sich die Frauen darueber aufregen, dass sie aus den Fuehrungsetagen ausgeschlossen werden ist berechtigt, das weiss ich als Mann aus eigener Erfahrung. Ich hab zum Beispiel Zugang zu Meetings und Veranstaltungen ausserhalb der Arbeit, zu denen NIE Frauen eingeladen werden. Ich geh da so gut wie nie hin weil ich keine Lust hab mit dem Vorstand abzuhaengen - aber ich hab wenigstens die Moeglichkein, wenn ich Karriere machen wollte. Frauen sind bei sowas unerwuenscht, und das sind die "glass ceilings".

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