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Vatileaks-Skandal: Papst Benedikt kritisiert die Medien
REUTERS

Benedikt XVI. hat sich erstmals persönlich zum Skandal um Geheimnisverrat im Vatikan geäußert - und die Medien kritisiert. Das Bild, das in der Öffentlichkeit vom Heiligen Stuhl verbreitet werde, habe "nichts mit der Realität zu tun", sagte der Papst in Rom. Er selbst sei tief traurig. Papst Benedikt XVI. äußert sich zum VatiLeaks-Skandal - SPIEGEL ONLINE

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udo46 31.05.2012, 20:10
100. xxx

Zitat von neeanders
Ich nehme einmal an, dass es sich bei dem vielzitierten Katechismus in Ihrem Bücherregal um ein vorkonziliarisches Exemplar handelt, denn Ihre Vorstellungen, wie es in der katholischen Kirche so abgeht, sind derart antiqiert, dass es sich überhaupt nicht lohnt, auf den Käse näher einzugehen, den Sie hier behaupten. Wenn Religionskritik tatsächlich ein Hobby von Ihnen ist, wie Sie stolz von sich behaupten, sollte man sich nicht mit solchem veralteten Halbwissen blamieren. Aber um Argumente scheint es Ihnen ja ohnehin nicht zu gehen, Sie wollen bei Ihren eifernden Rundumschlägen lediglich Ihre platten Vorurteile anbringen und von Gleichgesinnten bestätigt haben. Ich gebe es auf, mit jemanden weiter diskutieren zu wollen, der mir nur aufgrund meiner Religionszugehörigkeit jegliche intellektuelle Fähigkeiten abspricht.
Ich nehme mal an, dass Sie sich der liberalen, reformorientierten Fraktion des deutschen Katholizismus zugehörig fühlen.

Nur müssen Sie da jetzt aufpassen, denn der Wind in der RKK weht von rechts aussen.
Die Parole lautet nämlich neuerdings: Klein, aber fein. Will heissen, wer sich nicht gehorsam der papistisch-vatikanischen Lehre und Doktrin unterwirft, fliegt raus. Und Pius-Brüder rein.
Vorkonziliar, guter Mann, ist die neue Strömung.
Also bleibt Ihnen nur die Wahl, mit einer Betonsekte unterzugehen oder mitzuhelfen, eine neue Kirche zu gründen und damit ein Schisma heraufzubeschwören. Wäre ja nicht das erstemal.

Jedenfalls ist dieser Papst keinesfalls willens und in der Lage, Ihre liberale Interpretation des Evangeliums zu akzeptieren.
Kritisch-historische Bibel-Exegese ade.

Heisst es nicht von Ihren Glaubensgenossen immer wieder: Das ketzerische, modernistisch angekränkelte Deutschland oder von mir aus auch Mitteleuropa ist doch irrelevant für die Weltkirche?
Wenn dem so wäre, sollten Sie sich schleunigst über die Auffassungen der Katholischen Brüder und Schwestern im Herrn in Afrika, Lateinamerika, den Phillipinen etc. schlau machen.
Tiefstes Dämonenmittelalter.

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udo46 31.05.2012, 20:33
101.

Zitat von aubrac
... (Am Rande: Was ist an der christlichen Lehre der Nächstenliebe eigentlich so schlimm? Hätten Sie es lieber, wenn man dem Kind vom Säuglingsalter eintrichtert, jeden zu vernichten, der einem nicht passt?)
So sind sie, die hard-boiled catholics.
Durch die permanente Indoktrination gestählt, kennen sie nur zwei Welten, die gute und die schlechte.
Wenn man also die für sich reklamierte, katholische Nächstenliebe nicht spätestens mit der Taufe übergegossen bekommen hat, wird man automatisch ein unmoralischer Mensch. Diese Bahauptung ist ja nicht nur lächerlich, sondern angesichts der tausendfachen Gräuel, die katholische Menschen allein im Namen des katholischen Glaubens begangen haben, nahzu pathologisch.

Im Übrigen ist an der Nächstenliebe nichts Christliches. Die gibt es, solange es Menschen gibt.
Sie wurde von den Bibelschreibern nur in eine zugegeben griffige Formel verpackt.
Nächstenliebe ist nichts anderes als Empathie, ausgelöst durch die Urerfahrung des Angewiesenseins auf Mitmenschen, anderenfalls man in kürzester Zeit verhungern oder verdursten würde.
Nein, Nächstenliebe ist etwas Menschliches, hat nichts mit Gott oder Glauben zu tun.
Was den christlichen Glauben ausmacht ist das, was im Credo in gepackter Form steht, sonst nichts.
Das allein unterscheidet ihn von anderen transzendenten Ideologien.
Und da steht nix von Nächstenliebe drin.

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marcshit 31.05.2012, 21:10
102.

Zitat von neeanders
Allgemeinplätze. Wenn Sie auch nur eine Spur Ahnung von christlicher Theologie hätten, dann wüssten Sie, dass weder die Schreiber des Neuen Testaments noch irgendein späterer Theologe jemals bezweifelt hat, dass die neue Lehre auf der älteren Lehre aufbaut.
Einige RKK-Fanatics schon.


Zitat von neeanders
Jetzt sind wir aber alle ganz mächtig beeindruckt! Ohne Ihnen nahetreten zu wollen, aber wer die Mutter von Jesus als religiöse Fanatikerin kennengelernt haben will, KANN keine Ahnung von christlicher Theologie haben.
Naja, zum einen hat natürlich Jesusforschung nicht unbedingt was mit Theologie zu tun. Da gibs auch historische Schriften die nicht in die Bibel einflossen. Jesus liebte Wein und gutes Essen und seine Mutter war eine fantisch religiöse Frau. Meinen sie das mit dem "Gottessohn" ist ihm einfach so in den Kopf gekommen.






Zitat von neeanders
Auf den Nachweis, dass der christliche Glaube "eindeutig unwahr" ist, bin ich und der Rest der Welt sehr gespannt. Behaupten Sie nicht dauernd etwas, das Sie nicht beweisen können.
Wie wäre es damit:

Ich habe blaue Haut, die abends mehr ins Magenta geht. Schweben kann ich auch! Allerdings alles nur, wenn niemand hinsieht!

So sie Schnacker, beweisen sie mal das Gegenteil!

(Oh, jetzt wissen sie wie Glaube geht!)

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udo46 01.06.2012, 00:11
103. xxx

Zitat von neeanders
Auf den Nachweis, dass der christliche Glaube "eindeutig unwahr" ist, bin ich und der Rest der Welt sehr gespannt. Behaupten Sie nicht dauernd etwas, das Sie nicht beweisen können.
Sie fordern sicher mit Recht von Ihren Kontrahenden, bei Diskussionen die Regeln der Logik, die Denkgesetze, Wahrhaftigkeit und Redlichkeit zu beachten.
Dazu gehört, dass Behauptungen solange als falsch oder zumindest hypothetisch gelten, bis deren Inhalt anhand anerkannter Wissenschaftsmethoden bewiesen und widerspruchsfrei ist.

Bewiesen ist z. B., dass die Erde sich um die Sonne dreht. Es wurde aus einem Glaubenssatz eine Gewissheit. Kein Mensch käme heutzutage auf die Idee zu behaupten, es sei umgekehrt, nicht einmal Ratzinger. Es gibt keine dieser Theorie widersprechende Tatsachen.
So funktioniert das mit dem ganzen gesicherten Wissen unserer Zeit.

Warum sollte da die Religion eine Ausnahme machen dürfen?
Nur weil ihre Verfechter die Macht haben bzw. hatten, ihre Behauptungen als Wahrheit zu erklären?
In einer Diktatur geht sowas. Da hat der recht, der die Macht hat.
Da werden Menschen sogar zu Göttern erklärt, und wehe es zweifelt jemand daran.

Ein freier Mensch lässt sich von unbewiesenen Behauptungen nicht überzeugen. Und Gott ist eine solche unbewiesene Behauptung.

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neeanders 01.06.2012, 09:27
104.

Zitat von udo46
Sie fordern sicher mit Recht von Ihren Kontrahenden, bei Diskussionen die Regeln der Logik, die Denkgesetze, Wahrhaftigkeit und Redlichkeit zu beachten. Dazu gehört, dass Behauptungen solange als falsch oder zumindest hypothetisch gelten, bis deren Inhalt anhand anerkannter Wissenschaftsmethoden bewiesen und widerspruchsfrei ist....
Nochmals: Zu den Beiträgen eines Foristen, der Religiösen pauschal jeden Intellekt abspricht, werde ich mich nicht mehr äußern.
Von Ihnen geforderte Belege für Ihre Behauptungen können Sie nicht liefern, ernsthaft diskutieren wollen Sie nicht, sondern nur hetzen, persönlich niedermachen und Ihre Stammtischparolen loswerden
Suchen Sie sich dafür bitte einen anderen Foristen als Aufhänger, danke.

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