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Vegetarischer Sternekoch: Gemüse ist sein Fleisch
Astrid Knie

Sternekoch und Vegetarier, das ist eine Seltenheit. Paul Ivic ist damit erfolgreich - in der Schnitzelhauptstadt Wien. Im Interview sagt er, warum er Kochen für politisch hält und wieso vegetarische Soßen teurer sind als Fleischprodukte.

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widower+2 10.11.2014, 18:47
30. Einfach zu vermeiden

Zitat von adbnd
Nette Frage, "Wie möchten Sie das ändern?" Die Presse kennt ebenfalls die Fakten. Wieso soll nur ein einzelner Koch helfen was zu ändern? Die Presse ist mitverantwortlich für die Aufklärung der Gesellschaft. Es ist vor allem auch Aufgabe der Presse hier denjenigen zu helfen, die Fakten zu verbreiten. Gute Beispiele mit dem Weizen und dem Salz - es gibt noch viel mehr! Was seitens der Lebensmittel- und Chemieindustrie mit dem Essen gemacht wird gleicht einer Verschwörung gegen die Gesellschaft. Am besten werden wir alle durch Zucker so fett und dumm gemacht, so dass wir nicht mehr auf die Straße demonstrieren gehen können.
Zucker lässt sich recht einfach vermeiden, indem man sich überwiegend von Fleisch und Fisch ernährt.

Obst wäre dann allerdings auch wegzulassen. Ebenso viele Gemüsesorten.

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Septic 10.11.2014, 19:06
31. Ohne Kunstdünger hätten wir weltweit Hungersnöte

Es wurden Kriege um Vogelscheisse - sorry, Guano - geführt so wertvoll und selten war guter Dünger. Es ist arrogant und kann nur aus dem Mund eines sehr reichen Menschen kommen der null Ahnung hat wieviele Menschen froh sind einfach nur satt zu werden und nicht ständig Hunger leiden müssen die Erfindung der Kunstdünger als Irrweg zu bezeichnen. Jedes Jahr würden Millionen Menschen verhungern ohne diese Segnung der Chemie. Das erinnert mich schon sehr an "Das Volk jammert, es hat kein Brot" "Soll es doch Kuchen essen".

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retterdernation 10.11.2014, 19:10
32. Soll doch jeder Essen was er will

doch sich dabei bewusst werden, wer sich ernährt - muss töten können. Denn alles organische Leben in dieser Welt hat eine Aufgabe in der Natur - zu ernähren oder sich fortzupflanzen. schon mal die grauenvollen Todesschreie von Millionen von Weizenhalmen gehört, wenn der Mähdrescher oder die Sense über sie hinwegfegt. Was ein Massaker! Wie - ihr habt diese Schreie noch nie wahrgenommen - euch fehlt wohl die Verbundenheit zur Natur, oder, grins.

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spiegelleser987 10.11.2014, 19:36
33.

Zitat von twister-at
War es denn je so einfach, 3mal am Tag Fleisch zu essen, aus artgerechter Haltung? Imho nein. Früher (TM) war Fleisch ja doch eher etwas, was langfristig herangezogen und dann eben auch konserviert wurde. Frisches Fleisch jeden Tag und dann noch 3mal war nun wirklich nicht drin, es wurde ja doch eher gestreckt mit Gemüse und Co.
Es ist immer ein Gerücht wenn behauptet wird, dass wir vor 100 Jahren oder davor weniger Fleisch gegessen hätten. Damals wurden Pferde von den Armeen benutzt. Und auf Bauernhöfen hatte man auch Kühe die den Pflug übers Feld ziehen mussten. Und wenn die alle keine Lust mehr hatten oder die Leistung nicht erbrachten, wurden sie gegessen. Da mussten schon die nächsten da sein.

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shooop 10.11.2014, 19:44
34. @septic

Es geht nicht darum, die Erfindung des Kunstdüngers als Irrweg zu bezeichnen. Es geht darum, im Jahr 2014 noch mal neu zu kucken, ob es für Boden, Bodenlebewesen und Pflanze langfristig nicht schädlich ist, immer nur Dünger raufzukippen und aus dem Boden rauszuholen was geht. Ich selbst habe dieses Jahr einen Kleingarten übernommen mit dem O-Ton des Vorpächters:"wenn sie nicht düngen, ernten sie nichts". Und es stimmt, der Boden ist so ausgelaugt, da wächst noch nicht mal Unkraut! Ich kippe jetzt aber nicht noch mehr Dünger hinterher sondern arbeite mit Gründüngung und Mulch und mache zwei-Felder Wirtschaft, damit sich der Boden erholen kann. Ich bin mir sicher, dass das ein gangbarer Weg ist und viel mehr zukunftsweisend. Der Kunstdünger ist gerade mal knappe hundert Jahre alt. Da wird man ja wohl mal fragen dürfen, ob es der richtige Weg ist. Kunstdünger ist kein Naturgesetz!

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antiheld 10.11.2014, 20:18
35.

Wer sich einen Stern erkocht hat, der hat die Schwelle des Wahnsinns schon überschritten. Liebe Journalisten, befragt diese Meister ihres Fachs über die hohe Kunst des Kochens. Nur sehr wenige sind so gut darin. Das Nachhaltigkeitsgedöns sollte man wiederum anderen überlassen. Diese Menschen leben für ihren Beruf und haben mit Sicherheit keine Zeit sich ernsthaft mit solchen Dingen zu beschäftigen. Das ist Marketing, wenn er über so etwas quatscht. Diese Menschen haben in der Regel keine Freizeit.

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Kein Gutmensch 10.11.2014, 20:33
36. Meine Meinung....

... als gelernter Koch/Küchenmeister: Wer sich als Koch beschränkt, ist beschränkt........

Beim Essen gehts um Genuss, nicht um Politik.

Der eine lernts früher, der andere später........

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darkmattenergy 10.11.2014, 20:55
37. Farblich versprüht das Restaurant den Charme eines Krankenhauses

Assoziiert man dies mit des Qualitätsfaktor "Gesundheit" der dort wie im Tian feilgebotenen Speisen mag das ja noch manch einen begeistern.

Aber bin ich der einzige, der befüchtet, daß damit die Ähnlichkeiten noch längst kein Ende finden, sondern daß die Schlicht- und Nüchternheit der blassen bis faden Restauranteinrichtung den Argwohn sättigend nährt, daß auch der Geschmack der Kost dem Vorbild "Krankenhaus" Plagiat-verdächtig ähneln könnte?

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taglöhner 10.11.2014, 20:56
38. Wasser sparen für den Sahel

Au Backe, Sie wollen hier die Nahrungsmittel anbauen und in die dritte Welt - ja was - verschenken, um dort dauerhaft die Hungernden zu Satten zu machen?

Wie naiv ist das denn?

Im Übrigen geschieht das bei Hungerkatastrophen regelmäßig, ohne die wirklichen Probleme dort zu lösen.

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Gottloser 10.11.2014, 21:57
39. Fleischloses, vegetarisches Essen

kann ganz toll sein. Es muss nicht immer Fleisch sein. Allerdings habe ich auch schon vegetarische Gerichte erlebt, die sich als regelrechte Kalorienbomben erwiesen haben. An Öl, Sahne ähnlichem wurde nicht gespart, um das Gemüse genussmäßig in Szene zu setzen. Hat echt gut geschmeckt, aber der Bauchumfang nahm danach leider zu. Mein eigenes Paprikagemüse (mit guter Butter) ist auch nicht zu verachten. Eine Eigenkreation, die alle bisher Betroffenen begeistert hat. Allerdings kann es dazu auch Fleisch geben. Aber das Gemüse dominiert.

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