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Vegetarischer Sternekoch: Gemüse ist sein Fleisch
Astrid Knie

Sternekoch und Vegetarier, das ist eine Seltenheit. Paul Ivic ist damit erfolgreich - in der Schnitzelhauptstadt Wien. Im Interview sagt er, warum er Kochen für politisch hält und wieso vegetarische Soßen teurer sind als Fleischprodukte.

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SchneiderG 10.11.2014, 22:26
40.

Zitat von twister-at
... Zum Fond: Nun, man kann auch ohne Pilze Power kreieren. Z.B. indem Suppengemüse entsaftet und dann schonend geröstet wird, danach gemahlen, mit Sojasauce und Salz vermengt - die Sauce daraus ist durchaus auch wohlschmeckend. Ebenso sind getrocknete und geröstete Zwiebeln eine gute Grundlage oder auch länger marinierte Gemüsesorten oder Fruchtsorten. Eine Sauce aus süß-salzig eingelegten Pflaumen, mit Riesling und Austernsauce verfeinert beispielsweise.
""Im Interview sagt er, .... wieso vegetarische Soßen teurer sind als Fleischprodukte.""

Ich hatte den gleichen Gedanken wie Sie und den Hintergedanken, daß es bei der Aussage des Koches darum ging, zu begründen warum das Essen so teuer sein muß = "Geldschneiderei".

PS: Ich bin Fleischesser.

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akronymus 10.11.2014, 22:35
41.

Zitat von shooop
...muss man fleischloses Essen immer gleich als vegetarisch bezeichnen? Der Begriff trägt ein negatives Image mit sich ...
Bei »vegetarisch« denkt jeder an Sektierer, mit denen man nichts zu tun haben will. »Pizza verdura« klingt auf jedenfall besser als »pizza vegetariana«. Aber »fleischlos« klingt auch negativ. Ich selbst esse kein Fleisch, ich mag es einfach nicht (so wie andere keinen Spinat oder keinen Fenchel mögen) -- aber wenn ich »vegetarisch« oder »fleischlos« lese, vergeht mir der Appetit. Oder wenn Parmesan plötzlich als »laktosefrei« deklariert wird (das war er schon immer). Schweinebraten steht schließlich auch nicht in der Rubrik »tofulos« oder Risotto unter »pommeslos« ... Fazit: einfallslos.

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RogerRabit1962 10.11.2014, 22:36
42. So etwas dürfen Sie hier nicht posten.

Zitat von realpress
wenn es ab sofort heisst "Fleischlos" statt Vegan / Vegetarisch. Nebenbei, wenn man ein Leben lang keine Milch, Eier, Fisch u.ä. essen kann, auf Fleisch nahezu verzichtet und dabei 66 Jahre alt wird, fit wie ein Turnschuh ist und keinerlei wehwechen hat, dann fragt man sich weshalb dies so gut fuktioniert. Milch ?, quatsch ! Fleisch ?, quatsch ! Fisch ?, wenn man es essen kann bestimmt sehr wertvoll ! Eier ?, quatsch ! Gemüse, Früchte usw ? , hervorragend ! Alkohol ? , eigentlich scheisse, aber hin und wieder ein guter Wein ok ! Sport solange es geht ! Last but not least : "Esse nichts was deine (Ur)Grossmutter nicht sofort als Nahrung erkannt hätte" !
Missionieren Sie nicht.

So etwas könnte dazu führen, dass Menschen denken.

Sie können das aber jedem sagen, aber wenn ich Beinamputierte im Rollstuhl vor der Fleischtheke sehe, Keuchende Menschen, die sich kaum in der Diabetes Praxis bewegen können, kaum auf der Strasse die Mettsemmel rausholen, dann weiss ich genau, dass diese Beiträge, weder der Ihre, noch der meine von diesen Menschen gelesen werden.

Mein BMI ist zwar hoch, aber bei 117:75 und 5.0 BZ spielt das eher keine Rolle. Insbesondere wenn ich merke, wie empfindlich fleischernährte Menschen sind, schon bei kleinen Dauerbelastungen übersäuern und an Belastungsgrenzen kommen, wie schnell sie ermüden und frieren, wie infektanfällig sie sind.

Ich bin früher auch - aufgrund der Sozialisation - Fleischjunky gewesen, esse auch heute manchmal noch ein Stück, aber sehr selten, habe sogar Atkins mal gemacht. Immer Hypertonie, Reflux, anfangende Diabetes, mangelnde Stressresistenz, bipolare Störung.
Nach jeder Messe Erkältungen teilweise Grippen. Schnell frierend und wenig ausdauernd.

Alles seit vielen Jahren wie weggeblasen. Wie?

Wozu das hier ausbreiten, das Netz steht jedem frei und die Informationen sind frei verfügbar.
Wer sie nicht sehen will, dem hilft missionieren auch nicht.

Vegetarische Restaurants sind mit Vorsicht zu geniessen, dort werden auch viele sehr süsse Dinge eingesetzt, die zwar sehr die Geschmacksnerven erfreuen, aber in Massen genossen werden sollten.

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klugredner 10.11.2014, 22:43
43. Pathos beiseite lassen? Dann aber auch richtig!

Zitat von twister-at
Mal den Pathos beiseite gelassen. wann wäre das jemals anders gewesen? Die Welt ist nicht so simpel, dass einfach alle Vegetarier werden und gut ist - das ist ein heiles Weltbild, das vieles ausblendet, z.B. die Frage, wie viele Menschen, die jetzt von Viehzucht, Viehverwetung leben sollen. Die Ernährung vieler, auch von Veganern und Vegetariern so bedauerten Tierchen ist z.B. in Bezug auf Carnivore nur bedingt vegan möglich, da fehlt z.B. schlichtweg dann die Frage, inwiefern die Zähne auch gefordert werden etc. Mit reiner Emotionsduselei kommt man also nicht weiter.
Wenn man ihren pathetischen Aussagen folgt, dann gäbe es z.B. auch heute in den USA noch die Sklaverei. Mit dem Abschaffen derselben wurden nicht alle Probleme dieser Welt gelöst. Und diejenigen, die ihre ökonomische Grundlage auf Basis der Sklaverei zogen, führten seinerzeit ähnliche Argumente heran, wie sie es tun.
Ich meine, dass es schon damals....naja...geschmacklos war, das Leiden anderer mit dem eigenen Geldbeutel zu rechtfertigen. Und für mich macht es bei Leiden keinen Unterschied, ob es Menschen sind, die versklavt werden, oder Tiere, die versklavt und verramscht werden.
Und nein, wenn ein Löwe sich sein Gnu reißt, oder ein Wolf sein Reh, dann habe ich damit kein Problem.
Und kommen Sie nun bitte nicht mit dem "Problem" der Bakterien, Hefen usw, dass ja auch alle Veganer beträfe. Ich spreche von leidensfähigen Wesen, die einen eigenen Willen haben; dieser besteht, sowohl bei Menschen und Tieren u.a. darin, Leiden zu vermeiden.
Und die Finanzen, oder unser derzeitiges Gesellschaftsmodell können einfach nicht länger die Ausrede dafür sein, Tiere mörderisch und vollkommen inhuman weiterhin auszubeuten.
Für mich nur eine Frage der Zeit, bis sich diese Erkenntnis weltweit durchsetzt...(naja, die Sklavenhalter haben sich auch schwer und lange gegen die "neue Zeit" gewehrt...und leider zogen sie zum Durchsetzen ihres veralteten Weltbildes sogar in den Krieg...hoffentlich bleibt uns das erspart.

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Untergangsprophet 10.11.2014, 22:56
44. 84 Grundnährstoffe?

Da ist doch wieder mal ein armer Irrer auf Himalayasalz reingefallen. Nur weil etwas hübsch ausschaut, muss es nicht so gut tun wie behauptet. Zumal selbst wenn die Anzahl an in Verbindungen vorliegenden Elementen (Vorsicht, Chemie!) 84 betragen würde, lägen diese unter jeder Schwelle für Spurenelemente. Wer dennoch rosa Salz mag, kann ja ein wenig Rost in sein Salz raspeln. Gleicher Effekt, weniger ungenießbare Nebenverbindungen wie Gips aus Pakistan.

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HighFrequency 10.11.2014, 23:34
45.

Zitat von twister-at
Z.B. gibt es Veganer, die auch ihre Haustiere vegan ernähren, was dann durch Supplemente möglich gemacht wird.
Da fängt allerdings der offene Schwachsinn an.
Ich frage mich, ob das als Tierquälerei bereits ein Straftatbestand ist.

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spiegelleser987 11.11.2014, 00:02
46. McDonalds

Zitat von Gottloser
kann ganz toll sein. Es muss nicht immer Fleisch sein. Allerdings habe ich auch schon vegetarische Gerichte erlebt, die sich als regelrechte Kalorienbomben erwiesen haben. An Öl, Sahne ähnlichem wurde nicht gespart,...
das finde ich auch immer wieder lustug, wenn über die Übergewichtigen geredet wird und dann Verursacher McDonalds genannt wird. Hier inBerlin gibt es jetzt einen Stadtbezirk mit massenhaft Gaststätten. Da sind viele vegetarische Anbieter dabei. Und dann sieht man im Sommer vor den Gaststätten welche sitzen, die eine Platte von der Größe zweier großer Teller haben. Da ist eine Menge Gemüse drauf und dann ein Stapel in Öl gebratener Kugeln. Das ist nicht für mehrere Personen gedacht. Den Teller hat nur ein Gast vor sich. Und auch bei anderen asiatischen Gaststätten sind die Menegen beachtlich. Wenn ich das manchmal so sehe, denke ich, dass mir das 2 bis 3 Tage als Mittagessen reicht. Bei McDonalds gibt es solche Mengen nicht und es ist bei denen viel teurer.

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spon-facebook-1409748772 11.11.2014, 02:20
47. endlich

das ein koch ueber die kueche schaut und dinge sagt die endlich gesagt werden muessen...ja der verdammte kunstduenger haber-bosch ist beim besten willen nicht fuer die welternaehrung geschaffen worden, sondern fuer die unabhaengigkeit stickstoffe fuer die kriegsindustrie zu erhalten denn der guano stickstoff war bis dorthinaus die einzige moeglichkeit und der weg fuer die deutschen wurde abgeschnitten und wie so fast alles in der modernen agrochemischen landwirtschaft wurde zuerst fuer den krieg erfunden und dann ihn fortzufahren im krieg gegen die natur um weiter satte gewinne einzufahren. Nur durch kunstduenger wird der ionen haushalt einer gesunden erde komplett veraendert, dadurch bekommen pflanzen keine gesunde naehrstoffaufnahme mehr werden krank und werden dann mit der lieben agrokeule behandelt und der negativ kreislauf fuer die hersteller schliesst sich.
die gesunde landwirtschaft arbeitet mit leguminosen und totaler kreislaufwirtschaft und der verbraucher bekommt hochwertige naehrstoffe und schreit nicht nach mehr und mehr und leidet an hunger wegen totalem naehrstoffmangel und wird dabei krank was wieder die gleichen todeshersteller erfreuen wird da sie auch dafuer vorgesorgt haben....pharmaindustrie!

wird dies langsam mal den deutschen klar fuer wen sie sich da so wehemend einsetzen?

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shooop 11.11.2014, 09:31
48. Wieso...das machen doch viele?

Zitat von spon-facebook-1409748772
das ein koch ueber die kueche schaut und dinge sagt die endlich gesagt werden muessen...ja der verdammte kunstduenger haber-bosch ist beim besten willen nicht fuer die welternaehrung geschaffen worden, sondern fuer die unabhaengigkeit stickstoffe fuer die kriegsindustrie zu erhalten denn der guano stickstoff war bis dorthinaus die einzige moeglichkeit und der ......
Das machen doch viele Köche. Immer wieder hört man von Köchen, die sogar zum Landwirt fahren und sehr viel Wert darauf legen, dass sie nur wertige Sachen verarbeiten.

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twister-at 11.11.2014, 10:31
49.

Zitat von Kein Gutmensch
... als gelernter Koch/Küchenmeister: Wer sich als Koch beschränkt, ist beschränkt........ Beim Essen gehts um Genuss, nicht um Politik.
Genuss und vegetarisch oder vegan schließt sich ja keineswegs aus. Ein Nussbraten mit einer scharfen Tomatensauce, als Vorspeise ein knackiger Salat mit in frischen Kräutern gewälzten Frischkäsekugeln, danach eine feine Kürbiscremesuppe mit sonnenblumenkernen (gehackt) und als Dessert in Minzlikör getränkte, kurz mit Lavendelzucker karamelisierte Birnen finde ich durchaus lecker ohne dass Fleisch dabei ist (nur als Beispiel).

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