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Verkehr: Blitzende Mülleimer

Mit der Jagd auf Temposünder verdienen deutsche Kommunen Millionen. Doch die Autofahrer rüsten auf: Zehntausende lassen sich schon mit Smartphone-Apps vor Radarfallen warnen.

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olm 29.09.2011, 16:38
1. Wozu die Aufregung?

Einfach an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten und keine roten Ampeln überfahren. Dann kostets keine Cent mehr

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NeZ 29.09.2011, 16:45
2. "weiterleiten"

Habe lange nicht mehr einen so interessanten Artikel gelesen, werde den Link hierzu umgehend an Kollegen weiterleiten.

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jitori 29.09.2011, 16:46
3. Wo ist das Problem?

Bei der immer noch geringen Blitzerdichte, den technischen Möglichkeiten zur Umgehung und den lächerlich niedrigen Bußgeldern ... alles halb so wild. Der Mann vom Ordnungsamt hat schon recht: niemand muß rasen. (Meine letzten "Blitze" waren stets nur Kosmetik, denn bei gerade mal 60 in einem Tempo-50-Bereich scheint noch niemand einen Strafzettel ausstellen zu wollen. Wer in der Stadt schneller fährt, hat die Strafe auch verdient.)

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Mangu 29.09.2011, 16:50
4. titellos

"Das Gerät ist zu einer unverzichtbaren Einnahmequelle für die Stadt geworden."

Wenn man sowas liest, dann kann es der Stadt nicht wirklich darum gehen, dass die Leute langsamer fahren. Strafzahlungen sollten nicht als Einnahmequelle betrachtet werden, sondern als Abschreckung dienen oder wenn das Gesetz schon übertreten wurde ein erneutes übertreten unwahrscheinlicher machen.

Sollte dies nicht gewährleistet werden können und der Blitzer bringt immernoch genausoviele Einnahmen (also keine ausreichende Reduzierung der Raser, die ja nur vorgenommen werden sollte, weil eine bestimmte Gefahrensituation vorherrscht), sollte besser über alternative Möglichkeiten nachgedacht werden, die Autofahrer zu zügeln, z.B. bessere Hinweisschilder, Bodenschwellen, Tafeln, die die momentane Geschwindigkeit anzeigen etc...

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JaguarCat 29.09.2011, 16:51
5. Und die Bearbeitung der ganzen Fotos kostet nichts?

Vom 08/15-Bußgeld von 15 Euro für 5 bis 9 km/h zu schnell werden die Städte nicht reich, wenn man den Verwaltungsaufwand gegenrechnet: Blitzer aufstellen und eichen, später dann Fotos prüfen, Nummern identifizieren, Bußgeldbescheide rausschicken, Geldeingang prüfen usw. usf. Erst bei mehr als 20 km/h zu schnell heißt es richtig "Zahlemann und Söhne", ist dann aber auch richtig gerechtfertigt, zumal, wenn man innerorts so schnell fährt.

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waldemar.l. 29.09.2011, 16:51
6. Also doch...

Zitat von sysop
Mit der Jagd auf Temposünder verdienen deutsche Kommunen Millionen. Doch die Autofahrer rüsten auf: Zehntausende lassen sich schon mit Smartphone-Apps vor Radarfallen warnen.
...Beutelschneiderei, hinterfotiges Bürokartenverhalten.

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Joe67 29.09.2011, 16:55
7. Geschwindigkeitsübertretung zum Schnäppchenpreis

In kaum einen europäischen Land werden Geschwindigkeitsüberschreitungen so lasch geahndet wie in Deutschland. In der Schweiz, Frankreich oder Skandinavien sind ganz andere Summen üblich.
Stattdessen verharmlost SPON die Verkehrsdelikte, konstruiert ein "Recht auf zu schnelles Fahren" und beklagt dann ein "Abkassieren".
Das ist so als ob sich SPON darüber aufregen würde, dass die Kontrolleure in der U-Bahn zu häufig kontrollieren würden und mehr Geld einnehmen würden, als die Kontrollen kosten. Allerdings gefährdet Schwarzfahren im Gegensatz zum Rasen keine Menschenleben.
Ist das verhältnismässig? Warum regt sich SPON nicht lieber darüber auf, dass Privatleute tausende Euros an Strafe (offiziell Anwaltsgebühren) an private Abzocker zahlen müssen, wenn sie auch nur einen falschen Link auf ihre Homepage nehmen.

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imation 29.09.2011, 16:55
8. Antwort

Falschparken und zu schnell fahren macht man ja immer noch freiwillig.
Und zum Risiko gehört da halt ein Bußgeld.
Wer das nicht will muss sich halt an die Regeln halten.
Wo da jetzt die "Abzocke" sein soll erschliesst sich mir nicht.

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herrschmeisshirn 29.09.2011, 16:57
9. .

Ich habe mal einen Bericht im Fernsehen beim Zappen erwischt. Kontrolle an einem "Unfallschwerpunkt" - fast alle gurken mit den erlaubten 50 auf der Ausfallstraße. Niemand wird geblitzt. Das Resultat: die Beamten sind enttäuscht daß niemand zu schnell fährt.
Verkehrte Welt :-)

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