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Volksentscheide zu Marihuana: Legalize it!
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Die US-Bundesstaaten Colorado und Washington wollen Anbau und Besitz von Marihuana legalisieren - eine Mehrheit stimmte für entsprechende Gesetzesänderungen. Beide Staaten hoffen auf neue Einkünfte aus Marihuana-Steuern, werden aber mit Bundesgesetzen in Konflikt geraten. Colorado und Washington legalisieren Marihuana - SPIEGEL ONLINE

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Layer_8 07.11.2012, 14:09
180. Nicht absurd!

Zitat von quengelbengel
...aber der Forist, der die legalisierung "harter Drogen" fordert (muss ja nicht heißen, dass man Drogen beio Aldi kriegen muss), liegt gar nicht so falsch: Abgabe medizinischer Qualitäten in der Apotheke (ggf. auch Rezeptpflichtig) würde wiederum die Mafia treffen, und die Konsumenten vor dem Abrutschen in das Millieue schützen... eigentlich unproblematisch, denn ich denke wenige Menschen finden es per se reizvoll Drogenabhängig zu werden...
Aber auch hier ist die Pharmalobby davor. Ungepanschtes Heroin, Kokain, etc. gegen Rezept könnten durchaus auch therapeutische Aspekte haben, die Dosis macht das Gift (Früher waren diese "Mittelchen" ja auch durchaus legal). OK, dies wären dann wohl trotzdem die absoluten Hämmer, würden aber viel teure Pharmaforschung obsolet machen. Ich sehe das mal so.

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SirLurchi 07.11.2012, 14:11
181. Immer wieder

Zitat von zodiacmindwarp
zu lesen wie die Kiffergemeinde ihre begeisterte Zustimmung für die Legalisierung dieser blöde machenden Substanz Ausdruck verleiht. Ist man doch eventuell in Zukunft mit der lallenden Alkigemeinde rechtlich gesehen auf Augenhöhe. Ich freue mich auf die mit Sicherheit kommenden .......
Immer wieder schön, wie Moralisten wie Sie, die zum Lachen in den Keller gehen, sich über Dinge ereifern, von denen sie entweder keine Ahnung haben oder sie doch tatsächlicher hinter verschlossener Tür betreiben. - Sie armer Moralfanatiker, für Ihre Parties würde ich ein gesetzliches Verbot erlassen.

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alafesh 07.11.2012, 14:20
182. Wieso Nachteil?

Zitat von NikolaiNikolaewitsch
bin ich ja gegen jede Form von Drogen, allerdings hab ich in den letzten paar Jahren umgedacht. Verbot hat nachweislich recht wenig gebracht, also sollte man es mal mit der Legalisierung versuchen - Durch Abgabe in Apotheken kann der Konsum überwacht werden. Der Nachteil ist, dass es dann vermutlich deutlich mehr Konsumenten geben wird als heute.
Ich kann mir gut vorstellen, daß so mancher seinen Alk-Konsum reduziert, wennn er nebenbei Cannabis zu sich nehmen dürfte.
Als Passant habe ich z.T. regelrecht Angst, in eine Gruppe betrunkener Fußballfans zu geraten. Kiffen macht nicht aggressiv, sondern eher lahm und locker.

Ich glaube nicht, daß die Zahl der Konsumenten ansteigt. Alle Gesellschaftsschichten kiffen, aber nicht jeder von ihnen. Warum sollte sich das denn ändern?
Auf dem Land saufen sich schon die 13-jährigen einen an, zur Belustigung der Alten. Ein Bengel verlangte von mir (im Ausschank beschäftigt) ein Bier, worauf ich ihm einen Vogel zeigte. Da sagte er: "Dann hol ich meinen Papa!" Ich:"Bitte, nur zu!" Und was passiert?- Der Papa kommt und fordert ein Bier für seinen Kleinen. Mein Chef nickte mir zu. Man kennt sich eben....
Auf eben diesem "Land" wurde ich Zeuge folgender Begebenheit: 16-18-jährige haben im Wäldchen hinter den Feldern heimlich "einen durchgezogen". Das kam raus und in der Folge legte sich ein Polizeibeamter im Wald auf die Lauer. Das Dorf war aufgewühlt über die Drogen, es war DAS Thema!

Und an alle, die hier von Steuereinnahmen träumen: Das Problem für den Staat dürfte sein, daß er das Cannabis nicht einfach als GENUSSMITTEL freigeben kann. Denn dann könnte ja jeder in seinem Garten oder auf dem Balkon selbst anbauen.

Erst kürzlich ist ein Gerichtsurteil ergangen, wonach ein Vermieter seinem Mieter fristlos kündigen kann, wenn dieser eine Pflanze bei sich zieht.

Es gab mal vor Urzeiten (Anfang 90er) einen ausführlichen Artikel in der "Zeit" darüber, wie der Staat an der Illegalität weicher Drogen verdient. Leider habe ich die Mechanismen nicht mehr im Kopf. Es war jedenfalls deutlich, warum der Staat kein Interesse an der Legalisierung hat. Und das war nicht, weil dann alle Bürger bekifft durch Gegend wanken würden.

Ist in den Niederlanden auch nicht passiert, soviel ich weiß. Aber ich habe mal darüber gelesen, daß dort lange nicht soviel gesoffen wird wie bei uns. Weiß da jemand genaueres?

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kdshp 07.11.2012, 14:25
183. Moralisten

Zitat von SirLurchi
Immer wieder schön, wie Moralisten wie Sie, die zum Lachen in den Keller gehen, sich über Dinge ereifern, von denen sie entweder keine Ahnung haben oder sie doch tatsächlicher hinter verschlossener Tür betreiben. - Sie armer Moralfanatiker, für Ihre Parties würde ich ein gesetzliches Verbot erlassen.
Sind wir nicht alle ein bißchen BLUNA und müßten mal auf die couch?

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friedi234 07.11.2012, 14:29
184. Immer wieder interessant ist es

Zitat von linx
Natürlich ist das in Ordnung, wo sollte das Problem sein? Kiffen ist eine Forum der Entspannung und hat nichts einem Vollrausch zu tun, was aber anscheinend viele denken, wenn man die Komentare liest. Aber wer gerne andere in den Knast sperren möchte, weil diejenigen andere Mittel zur Entspannung wählen, muss halt so denken. Da wird ein Popanz aufgebaut der nichts mit der Realität zu tun hat und büßen müssen wir dafür. Hoffentlich darf ich noch erleben, dass sich diese Form der Unterdrückung noch ändert.
mit welchen Mitteln die Kifferfraktion ihr Recht auf rosa Wolken verteidigt und wo überall Unterdrückung vermutet wird und hat schon was Psyschotisches. In der Realität mögen Kiffer weniger Probleme machen als die Alkoholiker, liegt aber einfach an der Menge der Kiffer im Vergleich zu den Alkis. Die nicht kiffende Mehrheit muss dann für Einzelfälle aufkommen - für Folgen von Drogenfahrten, für Psyschosen, Entzug,...
Niemand will wen in den Knast sperren. Droge gehört als Medikament jedoch, wie im Blog geschrieben, in staatliche Hände und raus aus dem freien Markt.
Jeder der meint dass Kiffen kein Problem darstellt, möge einfach mal einen Streetworker in Frankfurt begleiten oder einen Ausflug nach Kiedrich in die Klinik machen und sich die Karrieren der Menschen ansehen.
Aber die Akzeptanz des Staates als Institution ist ja auch kein Schwerpunkt ihrer Argumentationskette.

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clayton24 07.11.2012, 14:30
185. Schadstoffe gibt es immer und überall...

Zitat von kning1204
Ich habe Kiffer immer als sehr unpolitische Menschen wahrgenommen. Wer Drogen zur "Entspannung" konsumiert, ist wahrscheinlich weniger schnell aufgeregt angesichts sozialer Misstände. Nicht protestieren um die Welt zu verändern, sondern kiffen, um alles besser zu ertragen. Sehr schön. Zudem ist es fast schon witzig, Tabakrauch zu verteufeln, die Verbrennung von Dope aber gleichzeitig als ungefährlich zu bezeichnen. Ich würde mal gerne wissen, welche Schadstoffe beim Verbrennen von Dope (organisches Material) an die Umwelt abgegeben werden. Allein wegen Dritter, die den Cannabisdampf abbekommen würden.
Sie wissen schon das Verbrennen von organischen Materialen in der Natur schon immer ein ganz normaler Prozeß war und ist - das geht soweit das bestimmte Pflanzen erst nach einem Brand ihre Samenkapseln öffnen bzw. einige Planzen sich auf natürliches Feuer bestens eingestellt haben und das Feuer nutzen. Wollen wir jetzt wirklich natürlichen Wald- und Steppenbrand per Gesetz verbieten weil schädlich? Mal abgesehen davon das man Canabis auch oral zu sich nehmen kann wenn man will ;)

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watermen 07.11.2012, 14:33
186. optional

Ein erfreulicher Schritt in die richtige Richtung, auch bei uns wird die Aufklärung voranschreiten.
Ich bin klar für eine Besteuerung von Cannabis, die Verfolgung muss endlich ein Ende haben.

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Dragonborn 07.11.2012, 14:34
187. Hauptsache Alkohol ist legal

Die Volksdroge Alkohol stellt ja offensichtlich kein Problem dar im deutschen Gesetzbuch. Im Gegensatz zu Marijuana ist Ethanol ja auch brandgefaehrlich und zum Glueck kann man sich damit auch schwere koerperliche Schaeden oder sogar den Tod holen, warum sonst sollte Ethanol legal sein? Wenn man unter dem Einfluss von Marijuana jeden Funken Verstand verlieren wuerde und gerne mal Schlaegereien und Koerperverletzungen anzetteln wuerde, und wenn man unter dem Einfluss von Marijuana gerne mal die Gegend vollkotzen wuerde waehrend man einen Polizisten anpoebelt, ja, dann waere Marijuana legal. Aber so nicht, Sportsfreunde.

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a.maniac 07.11.2012, 14:36
188.

Zitat von muxonarization
muss ich den nächstes Jahr wählen, damit sich auch hierzulande langsam was ändert? Die Grünen skandieren ja schon länger keine Freigabe mehr, ist das wahlkampftechnisch nicht (mehr) gesellschaftsfähig? In meinen Augen dient die Prohibition nur der organisierten Kriminalität einschl. der Pharma- und Rohstoffbranche.
Die Linke selbstverständlich... Deren Parteiprogramm sieht eine Entkriminalisierung von Drogen vor.

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gracie 07.11.2012, 14:37
189. Ich wandere aus !

Zitat von sysop
Die US-Bundesstaaten Colorado und Washington wollen Anbau und Besitz von Marihuana legalisieren - eine Mehrheit stimmte für entsprechende Gesetzesänderungen. Beide Staaten hoffen auf neue Einkünfte aus Marihuana-Steuern, werden aber mit Bundesgesetzen in Konflikt geraten.
Jetzt warte ich noch auf Californien und dann bin ich weg. Colorado und Washington sind mir zu kalt..............

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