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Volle Kassen, geschröpfte Bürger: Runter mit den Steuern!
A. Chudowski/WirtschaftsWoche

Der Staat erzielt im ersten Halbjahr 2016 stolze 18,5 Milliarden Euro Überschuss. Höchste Zeit, dass die Politik Bürger und Wirtschaft mit einer Steuerreform entlastet. Lesen Sie hier die umfassende SPIEGEL-Titelgeschichte zum Steuerstaat Deutschland. Von Christian Reiermann und Cornelia Schmergal

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joerg.braenner 24.08.2016, 13:01
10. Alternative

Wie wäre es denn zur Abwechslung mal, mit den Überschüssen die gigantische Staatsverschuldung abzubauen? Sicherlich sind 18 Milliarden ein Tropfen auf den heißen Stein bei einer Schuldenlast von knapp 2 Billionen, aber es wäre immerhin ein Anfang und ein Zeichen, dass man sich zumindest symbolisch um ein solides Haushalten bemüht. Einwände?

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muellerthomas 24.08.2016, 13:01
11.

Zitat von Freifrau von Hase
Trotzdem sollten auch Schulden abgebaut werden. Wir haben in den vergangenen Jahren die besten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aller Zeiten gehabt. Besser wird es nicht, im Gegenteil. Wenn wir jetzt keine Schulden tilgen, dann machen wir es niemals mehr.
Schuldenquote 2010: 81%
Schuldenquote 2015: 71,2%

Bereits jetzt liegt die Quote niedriger als 2009 und es ist absehbar, dass schon bald das Vor-Krisen-Niveau unterschritten wird.

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freekmason 24.08.2016, 13:02
12.

Zitat von Freifrau von Hase
Trotzdem sollten auch Schulden abgebaut werden. Wir haben in den vergangenen Jahren die besten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aller Zeiten gehabt. Besser wird es nicht, im Gegenteil. Wenn wir jetzt keine Schulden tilgen, dann machen wir es niemals mehr. Außerdem macht es durchaus Sinn, Geld für die Flüchtlingskrise und die Eurokrise zurückzustellen. Beides wird uns nämlich noch sehr viel Geld kosten.
gab es auf der erde schonmal einen fall, wo staatsschulden getilgt wurden? das schneeballsystem läuft doch immer bis zum crash, weil sonst müssten ja die steuern erhöht werden, oder?

http://www.heise.de/tp/artikel/33/33657/1.html

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Rechtschreibprüfer_der 24.08.2016, 13:03
13.

Zitat von Freifrau von Hase
Trotzdem sollten auch Schulden abgebaut werden. Wir haben in den vergangenen Jahren die besten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aller Zeiten gehabt. Besser wird es nicht, im Gegenteil. Wenn wir jetzt keine Schulden tilgen, dann machen wir es niemals mehr. Außerdem macht es durchaus Sinn, Geld für die Flüchtlingskrise und die Eurokrise zurückzustellen. Beides wird uns nämlich noch sehr viel Geld kosten.
Deutschland hat keine sprudelnden Erdölquellen. 2Billionen Dollar Schulden können wir nicht abbezahlen. Ein bissel Zinstilgung, ja. Aber keine 2Bio.

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bert.vari 24.08.2016, 13:05
14. Sie scheinen

Zitat von dr.u.
Höchste Zeit, die Verschuldung deutlich zu drücken. Hochzinsanleihen tilgen und nach Möglichkeit auf Niedrigzinsanleihen umschichten. Dieses ewige Leben auf Pump, zu Lasten der nachfolgenden Generation(en) muss begrenzt werden.
keine Kinder zu haben. Wenn, wüssten Sie, dass die Schulen in einem erbärmlichen Zustand sind. Schwimmbad geschlossen, weil Geld fehlt für die Sanierung, Klassenzimmer wg. Schwarzschimmel geschlossen und und und. Die Eltern haben die Nase voll. Aber Hauptsache, die Flüchtlinge können it dem Taxi zum Arzt fahren. Die Regierung verarscht die Deutschen nach Strich und Faden; und warum, weil sie es sich gefallen lassen. Das unterscheidet uns von allen anderen Völkern. Leute, wie Merkel und Schäuble nutzen das schamlos aus.

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checkitoutple 24.08.2016, 13:07
15. Der Artikel macht die falschen Schlussfolgerungen

Steuern für Bürger fairer! Nicht nur reduzieren die kalte Progression gehöht endgültig abgeschafft. Die Wirtschaft ist sowieso schon total entlastet, also für die Wirtschaft höhere Steuern.
Dazu eine Totalreform der Sozialabgaben wäre wichtiger. Endgültig sollten alle Bürger in die Sozialkassen einzahlen. Die Beitragsbemessungsgrenzen gehören abgeschafft.
Damit die Renten wieder auf ein ordentliches Niveau erhöht werden können.
Alles andere ist Verarschung der Bürger! Eine Steuersenkung für die Wirtschaft wäre nur ein weiteres Signal wie Asozial die Groko ist!

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treime 24.08.2016, 13:09
16. Bildung für alle...

... und mehr (gut ausgebildete) Polizeibeamte einstellen. Wichtig ist, gerade beim Stichwort Integration die Bildung extrem zu fördern. Wenn die halbe Klasse in der Realschule nur Ghettodeutsch spricht, leidet der Unterrichtsstoff enorm und es werden - um die Quoten zu erfüllen (!!!) - verdammt viele bis zum Abschluß durchgezogen (selbst erlebt, als meine Tochter vor 1 Jahr die 10. Klasse abgeschlossen hat, was da einen weiterführenden Abschluß bekommen hat, geht auf keine Kuhhaut!). Nicht mal jeder 10. (Real-)Schüler kann einem die Unterschiede von Dativ, Genitiv & Co. erklären, geschweige denn etwas über die deutsche Geschichte erzählen, das über die einstige Anwesenheit eines Hitlers und 1-2 Weltkriegen hinaus geht! (geschweige denn, warum diese ausgebrochen sind...)

Wir sparen uns zu Tode. Die Bildung geht den Bach runter, was interessieren mich Schulden!? Wenn in Deutschland in 10 Jahren 90% der Schulabgänger nicht mal flüssig Deutsch schreiben und Reden können, haben wir den Salat. Ist ja jetzt schon nicht mehr zu ertragen. Geld in die Kommunen, nehmt den Ländern die Hoheit über die Schulen weg und führt Lehrpläne ein, die durchgesetzt und wo Schüler unterstützt werden.

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Ontologix II 24.08.2016, 13:10
17. Quatsch

Niemand bei uns darbt wegen zu hoher Steuern. (Unsere Reichen zahlen ohnehin kaum welche.) Man nehme das Geld zum Schuldenabbau und investiere es für das Gemeinwohl: Schulen, Kinderbetreuung, Krankenhauser, Polizei, Infrastruktur, Orchester und Opernhäuser ...

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Tikal69 24.08.2016, 13:14
18. die Autoren

Vielleicht verkläre ich ja die Vergangenheit, aber konnte man früher einfach aus so von Focus und Wirtschaftswoche einfach zum Spiegel wechseln und dort sein neoliberales Gedankengut verbreiten?

Dieser Artikel hätte auch in jedem Blatt der Springer Presse stehen können.

Wo ist eigentlich das Alleinstellungsmerkmal des Spiegels?

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Tom63 24.08.2016, 13:18
19. Schulden

Zuerst sollten doch die Schulden beglichen werden, denn hierfür zahlen wir doch Zinsen. Sind die Schulden getilgt, so ist der Überschuß noch größer.

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