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Volle Kassen, geschröpfte Bürger: Runter mit den Steuern!
A. Chudowski/WirtschaftsWoche

Der Staat erzielt im ersten Halbjahr 2016 stolze 18,5 Milliarden Euro Überschuss. Höchste Zeit, dass die Politik Bürger und Wirtschaft mit einer Steuerreform entlastet. Lesen Sie hier die umfassende SPIEGEL-Titelgeschichte zum Steuerstaat Deutschland. Von Christian Reiermann und Cornelia Schmergal

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sag-geschwind 24.08.2016, 13:34
30. Steuersenkungen sind hahnebüchnener Quatsch

So dreht man doch nur die nächste Runde (Soziallabbau muss sein, leider leider, wegen leerer Kassen) auf der offensichtlich gewollten marktkonformen Staatszerstörungs-Spirale.
Das Geld gehört für die Bürger in Vorsorge und die Realwirtschaft investiert - denen wurde es nämlich genau dafür weggenommen. Kapitaleinkünfte gehören besteuert wie Arbeitseinkünfte, die Lohnsenkungsmaßnahmen der Agenda gehören mitsamt ihren Protagonisten abgewickelt. Mit höheren Löhnen entsteht Nachfrage, entstehen Investitionsmöglichkeiten, sinkt der deutsche Leistungsbilanzüberschuss, sinken die Defizite der anderen EU-Länder, erhält die EU vielleicht am Ende sogar doch noch ihre verächtlich beiseitegeworfenen Zukunftsversprechen zurück.
Aber nicht mit Schäuble und Merkel und Konsorten.

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Grummelchen321 24.08.2016, 13:41
31. Warum senken

gerechter verteilen wäre richtig.Steuersündern das privileg der Selbstanzeige nehemen und härter bestrafen.

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muellerthomas 24.08.2016, 13:43
32.

Zitat von Freifrau von Hase
Ganz auf Null kommen wir sicherlich nie. Aber Schuldenquote von nicht mehr als 50% sollte man sich schon vornehmen. Unsere Kinder und Enkel werden es uns danken.
Wwas haben unsere Kinder und Enkel damit zu tun? Aktuell zahlen die Steuerzahler die Zinsen für die Staatsanleihen an die Halter dieser Staatsanleihen, wobei beide Gruppen augenscheinlich der gleichen Generation entstammen, und in den Folgegenerationen wird es genauso sein. Über Schulden werden netto keine Verpflichtungen in die Zukunft verschoben.

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Freifrau von Hase 24.08.2016, 13:43
33.

Zitat von tpro
Der Beitrag steigt, weil die Länder pro Flüchtling 90 Euro/Monat an die Kassen überweisen, aber die tatsächlichen Kosten pro Flüchtling bei 190 Euro/Monat liegen.
Logischerweise kostet auch der Arztbesuch eines Flüchtlings Geld. Ändert aber nichts daran, dass die GKV-Beiträge vor allem deswegen steigen, weil wir alle 85+ werden. Und alte Menschen gehen nun mal häufiger zum Arzt als Junge.

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Duracellhase 24.08.2016, 13:45
34. Eben!

Zitat von Freifrau von Hase
Trotzdem sollten auch Schulden abgebaut werden. Wir haben in den vergangenen Jahren die besten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aller Zeiten gehabt. Besser wird es nicht, im Gegenteil. Wenn wir jetzt keine Schulden tilgen, dann machen wir es niemals mehr. Außerdem macht es durchaus Sinn, Geld für die Flüchtlingskrise und die Eurokrise zurückzustellen. Beides wird uns nämlich noch sehr viel Geld kosten.
Das ganze Geschwätz von wegen Bürger entlasten und hier oder dorthin geben ist vollkommen an der Realität vorbei.
Schulden zurück zahlen verschafft dem Schuldner Freiräume und Gestaltungsspielraum. Die Probleme werden massiv auf uns zukommen, wenn irgendwann die Niedrigzinsphase wieder vorbei ist (und das wird kommen, die Frage ist nur wann) und uns die Zinsen für die Kredite um die Ohren fliegen.

Wer vorausschauend und verantwortungsvoll wirtschaftet, wird in Zeiten in denen er Überschüsse hat, auf jeden Fall immer auch Schulden reduzieren.

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Duracellhase 24.08.2016, 13:49
35. Alternativ...

Zitat von Duracellhase
Das ganze Geschwätz von wegen Bürger entlasten und hier oder dorthin geben ist vollkommen an der Realität vorbei. Schulden zurück zahlen verschafft dem Schuldner Freiräume und Gestaltungsspielraum. Die Probleme werden massiv auf uns zukommen, wenn irgendwann die Niedrigzinsphase wieder vorbei ist (und das wird kommen, die Frage ist nur wann) und uns die Zinsen für die Kredite um die Ohren fliegen. Wer vorausschauend und verantwortungsvoll wirtschaftet, wird in Zeiten in denen er Überschüsse hat, auf jeden Fall immer auch Schulden reduzieren.
...könnte man auch anfangen, Überschüsse anzulegen, z.B. in dem man Staatsfonds auflegt, die in Unternehmen, Rohstoffe, Schuldtitel o.ä. investieren. Das brächte auch in Zukunft Rendite.

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frietz 24.08.2016, 13:49
36.

Zitat von tpro
Der Beitrag steigt, weil die Länder pro Flüchtling 90 Euro/Monat an die Kassen überweisen, aber die tatsächlichen Kosten pro Flüchtling bei 190 Euro/Monat liegen. http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/deckungsluecke-bei-krankenkassen-milliardenloch-wer-zahlt-eigentlich-fuer-die-arztkosten-von-fluechtlingen_id_5290826.html
es war JEDEM mit gesunden Menschenverstand klar, dass bei der Absenkung der Beiträge bei gleichzeitiger Festschreibung der Arbeitgeberbeiträge auf 7,3 % Erhöhungen in großem Stil kommen werden, die nur die Arbeitnehmer zu tragen haben. Ob Flüchtlinge oder nicht, die Erhöhungen kommen so oder so. Mit den Flüchtlingen hat man eine Ausrede mehr.

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mamas.duemmster 24.08.2016, 13:50
37. Unter Merkels

Regentschaft stiegen die Strompreise auf das Dreifache. Schuld ist ihre völlig vermurkste Energiewende.
Aber wie immer schafft sie es, es auszusitzen und den "Schwarzen Peter" anderen zuzuschieben.
Der Mittelstand zahlt die meisten Steuern, das wollte die CDU ausbügeln.
Nix geschah...
Nun werden die linksgrünen Schreihälse, allen voran Schwesig, wieder neu Projekte anleiern, um das Geld zu verbuddeln..
Man denke an BER, Hamburg und den Nürburgring.
Die Steuern werden weiter steigen...

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bert.vari 24.08.2016, 13:51
38. Deutschland hat

Zitat von muellerthomas
:-) nein. Sie könnenn ja mal ausrechnen, wieviel Zinsen der deutsche Staat nun sparen würde, wenn der Überschuss von EUR 18,5 Mrd. nun zur Tilgung eingesetzt würde.
so hohe Schulden, dass eine Rückzahlung gar nicht möglich ist. Warum also dem totgerittenen Pferd Geld hinterherschmeißen. Macht doch sonst ach keiner. In solchen Zeiten sollte konsumiert werden, was das Zeug hält; wie in den 20ern. Wir sind nämlich wieder an diesem Punkt.

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zynik 24.08.2016, 13:51
39.

Zitat von sag-geschwind
So dreht man doch nur die nächste Runde (Soziallabbau muss sein, leider leider, wegen leerer Kassen) auf der offensichtlich gewollten marktkonformen Staatszerstörungs-Spirale.
Genau darum geht es ja. Mit ideologischer Verblendung kann man diese ewig gleichen Forderungen nicht mehr erklären.

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