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Von der Leyens Bundeswehr: Kitas und Knarren
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Ursula von der Leyen ist die erste Frau an der Spitze des Verteidigungsministeriums - und was tut sie? Sie sprich von der familienfreundlichen Armee. Schade, dass Dieter Hildebrandt tot ist und das nicht mehr kommentieren kann. Jakob Augstein über von der Leyen und die Bundeswehr - SPIEGEL ONLINE

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Spiegelkritikus 13.01.2014, 17:29
150. Bundeswehr als vorbildlicher Arbeitgeber

Zitat von sysop
Ursula von der Leyen ist die erste Frau an der Spitze des Verteidigungsministeriums - und was tut sie? Sie sprich von der familienfreundlichen Armee. Schade, dass Dieter Hildebrandt tot ist und das nicht mehr kommentieren kann.
Die Bundeswehr hat innerhalb Deutschhlands kaum etwas zu tun, sieht man von seltenen Katastropheneinsätzen mal ab. Hier ist sie zudem so sicher wie unsere Renten, von daher besteht auch für Kitas in Kasernen keine Gefahr. Bei Auslandseinsätzen sollte man aber vorsichtshalber darauf verzichten, so wie auf Teilzeitarbeit.

Leyen hat erkannt, dass es hier in Deutschland frischen Wind bei der BW braucht und Kinder bringen Leben und Fröhlichkeit in das triste Einerlei. Bald ist die BW ein vorbildlicher, sicherer Arbeitgeber mit Teilzeit, Zeitkonten, Kitas usw., so dass ein reger Bewerberandrang zu erwarten ist.

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Ty Coon 13.01.2014, 17:32
151.

Na, endlich mal ein J. Augstein, dem auch ich zustimmen kann.

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udo1949 13.01.2014, 17:34
152.

Die zweitbeste "Lügnerin nach unserer Bundesmutti" hat wieder zugeschlagen, aber zumindest ist und bleibt sie hartnäckig bei ihrem "Lebensthema": "Wie werde ich schnell die Kinder los, wie ziehen sie mir andere Leute gross, was kümmern sich Erziehung und andere lapidare Kindersachen, ich möchte nur eins : Karriere machen.

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a.m.g. 13.01.2014, 17:35
153.

Zitat von herr wal
Ein weiteres wichtiges Problemfeld, das ganz bestimmt Meinungsverschiedenheiten erwarten läßt, hat Augstein aber übersehen: die spielzeugmäßige Ausrüstung der BW-Kitas. Kann, darf, soll oder muß dort Kriegsspielzeug, das ja sonst eher verpönt ist, zum Einsatz kommen? Welche Waffengattungen, welche Größe, welche Detailgenauigkeit? Und last not least: Welche Bewaffnung; wie werden Treffer simuliert? Weniger Probleme sehe ich bei den Krabbelgruppen: Die können sich ja einfach bei der Rekrutenausbildung programmatische Anregungen abgucken. Und ein hübsches Kinderlied zum gemeinsamen Singen wüßte ich auch: Das Schießgewehr schießt, und das Spießmesser spießt Sagte das Weib zum Soldaten. Hinab nach dem Süden, nach dem Norden hinauf Und das Messer fängt er mit den Händen auf! Sagten zum Weib die Soldaten.
Auch schön von Reinhard Mey aus dem Lied "Abscheuliches Lied für abscheuliche Leute":

Seht! Am Tischleindeckdich dort
Verkauft ein ausgedienter Legionär, –
Zeigt Vater-Mutter-Kindermord
Mit Katapult und Schießgewehr;
Starkstromtod, Elektrofalle
Aus dem Baukasten für alle.
Schreibt, wollt ihr noch mehr davon,
Der Warenhausdirektion, –
Eierchen mit Napalmgas
Legt euch dann der Osterhas!

Alle Vöglein sind schon da:
Supersabre und Starfighter,
Mig, Mirage, juchheirassa,
Zeigt stolz der Abteilungsleiter:
Kleine Bomben und Granaten
Wirft er auf die Zinnsoldaten
Raus: Aladins Wunderlampe!
Rein: Raketenabschußrampe!
Panzerfaust und Zimmerflak
Trägt der Nikolaus in seinem Sack!

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Ty Coon 13.01.2014, 17:35
154.

Zitat von Traffical
wieso? Die BW ist ein Arbeitgeber. Ob eine Berufsarmee nun gut ist oder nicht ist hier nicht das Thema. (Ich bin strikt dagen - denn dann gehen nur die armen Deppen dahin). Siehe Vietnam.
Dem stimme ich als Zivildienstleistender ausdrücklich zu. Ich bin für eine allgemeine Wehrpflicht mit dem Recht auf Verweigerung und nicht für eine Berufsarmee.

Schade. Aber der Zug ist wohl inzwischen abgefahren.

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mebschmw 13.01.2014, 17:36
155. Unsinnige Ideen

Ich bin kein Soldat und habe nie gedient. Aber was ich mitbekomme, zeichnet ein anders Bild der deutschen Armee. Die Angehörigen und Mitarbeiter leiden vor allem an unsicher Zukunft in Bezug auf existenzielle Fragen: Wo werde ich wohnen, wo und wie gefährlich wird der Einsatz sein. Für ein Familienleben ist so ein gefährlicher Job eh schon die Hölle. Wenn dann aber noch ständige Umzüge, unendliche "Reformen" und sinnlose Auslandseinsätze ohne Verständnis beim Volk hinzukommt, kann so ein Leben trotz guter Gehälter kaum befriedigend sein. Wenn ein harter und unsicherer Job, dann aber wenigestens ein stablies Sozialgefüge. Aber das kann man als Soldat und erst recht als Familie kaum aufbauen. Für jeden mit schulpflichtigen Kindern ist ein Umzug in ein anderes Bundesland dank unseres BESCHEUERTEN Föderalismus schon die Hölle. Aber alle 1-2 Jahre umziehen ist die Hölle zum Quadrat. Und das müssen viele Bundeswehrangehörigen ertragen. Vielleicht sollte die neue Ministerin zuerst mal daran denken!

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Spiegelkritikus 13.01.2014, 17:36
156. Multitalente

Zitat von ludwig49
Beim Wechsel der Ministerien ist der Bedarf wohl groß, einiges von früher mitzunehmen und zu verwirklichen. Ehrlich gesagt: wenn ich heute Arzt wäre und morgen Architekt, beides nicht gelernt, dann wäre ich schon irgendwie verwirrt.
Kein Problem in der Merkelregierung: Da sie nur aus hochqualifizierten Generalisten besteht, kann theoretisch jeder jedes Amt übernehmen. Das gilt besonders für das Supertalent Leyen. Sie kann sich in wenigen Tagen auch ins Verteidigungsresort einarbeiten und wie man sieht, hat sie die Prioritäten schon erkannt.

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fuenfringe 13.01.2014, 17:37
157. Ist doch Wurst

Zitat von Stabhalter
Hat die Merkel vergessen,dass von der Leyen die Oberbefehlshaberin der Armee ist,ohne je gedient zu haben.
Dobrindt ist kein Informatiker. So what? Ob die von der Leyen bei der Bundeswehr war oder nicht ist doch total egal. Ex-Verkehrsminister Ramsauer ist Müller. Wen kehrt's?

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schwarzsauer 13.01.2014, 17:38
158. Kitas und Knarren

Die BILD-Zeitung hätte nicht 'besser' titeln können.

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Morrison 13.01.2014, 17:40
159. Den nächsten Feldzug gegen den Erbfeind gewinnen wir auch nicht.

Aufgrund der ständigen Diskriminierung von Sinti und Roma, sowie der Billigung der Prostitution und der Frauen missachtenden Liebesaffären des Präsidenten Hollande
hat heute morgen um 5:45 Uhr die Verteidigungsministerin und Trägerin des deutschen Mutterordens, Frau Von der Leyen, den Franzosen den Krieg erklärt und dem deutschen Heer den Einmarsch in Frankreich befohlen.
Daraufhin kam es zu einer Reihe von Vorfällen im Umfeld der Invasion.
So hat die Gleichstellungsbeauftragte des Heeres den Deutschen Soldaten verboten, im Stechschritt voran zu marschieren, da die weiblichen Soldaten kleinere Füße haben und so das Tempo nicht halten können.
An der Grenze haben sich etliche Nackt-Femen am Schlagbaum fest gekettet und schreien „Nur männliche Soldaten sind Mörder!“
Die in Mutterschutz befindlichen weiblichen Soldaten werden nach Befehl von Frau von der Leyen erst nach regulärem Ablauf der Mutterzeit in die Schlacht eingreifen.
Darüberhinaus gibt noch Unstimmigkeiten im OK, ob für Väter in Teilzeit eine gleiche Regelung eingehalten wird. Wichtig war nach der deutschen Kriegserklärung die Feststellung von Frau von der Leyen, dass Krieg zwar die Fortsetzung der Politik mit militärischen Waffen ist, aber dieses Mal auf jeden Fall die Political Correctness eingehalten wird. Handelt es sich beim Gegner um heterosexuelle Männer so ist auf ausdrücklichen Befehl der Verteidigungsministerin kein Pardon zu gewähren! Dies gilt ausdrücklich nicht für gegnerische weibliche Soldaten sowie Homosexuelle männliche Soldaten und Transgender Angehörige der feindlichen Truppen. Diesen ist sofort Pardon zu gewähren und danach hat umgehend der Austausch gegen entsprechende deutsche Gefangene Minderheitengruppen auf französischer Seite zu erfolgen.
Aufgrund der aufgelaufenen Zeitkonten können nach neuesten Meldungen auch große Teile der Hetero-Soldaten nicht in den Kampf eingreifen. Allerdings soll die drei Tagewoche für die Dauer des Krieges um einen Tag, auf eine vier Tage Woche erweitert werden. Die Wehrbeauftragte hat allerdings schon eine scharfe Protestnote formuliert.
Darin führt sie u.a. aus, dass auch Soldaten, die in den letzten 3 Jahren bereits einen Standortwechsel ertragen mussten, nicht auf französischem Gebiet einzusetzen sind, da dies als weitere Standortverlegung anzusehen wäre. Was verboten ist.

Nach aktuellen Meldungen des Spiegel, ist das deutsche Heer gleich an der Grenze eingekesselt worden. Die vier Soldaten sollen sich mittlerweile ergeben haben, da sie mit ihren MG wegen Materialmangel nicht gerade aus schießen konnten und so der Feind nicht zu treffen war.
Die Franzosen sind unter lauten „Vive la france“ Rufen ins Saarland einmarschiert und haben dort sämtlichen Lyoner geklaut und das vor Jahren geschlossene Luxusbordell wieder eröffnet.
Frau von der Leyen hat sich kurzfristig aus der Politik verabschiedet und einen Job bei der Deutschen Bank als Mutterbeauftragte angenommen.

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