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Von wegen nicht autorisiert: Antwort auf Marina Weisband

 

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nutellaberliner 05.11.2012, 16:55
1.

Dann ist es ja sicher ein leichtes, die Frau Weisband zugesandten Zitate mitsamt Autorisierung hier zu veröffentlichen.

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che1 05.11.2012, 17:07
2.

Warum veröffentlichen Sie die Mail mit den Zitaten nicht einfach?

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flukus 05.11.2012, 17:13
3.

Ich finde den Blogartikel von Frau Weisband auch als etwas überzogen. Allerdings ist beim SPON-Artikel schon sehr zugespitzt worden, Titel: "Piraten rufen nach Comeback von Marina Weisband", das klingt schon anders als das zurückhaltendere "Die Rufe nach ihrem Comeback werden lauter" im Printartikel. Klar, Zeitungen müssen zuspitzen, um Aufmerksamkeit und Klicks zu generieren, aber dann darf man sich auch nicht wundern wenn der Shit stürmt. Dass sie nun "tatsächlich ihr Comeback erwägt" ist offensichtlich ebenfalls sehr zugespitzt.

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sponner_hoch2 05.11.2012, 17:14
4.

Zitat von nutellaberliner
Dann ist es ja sicher ein leichtes, die Frau Weisband zugesandten Zitate mitsamt Autorisierung hier zu veröffentlichen.
Ich verstehe bis heute nicht das in Deutschland übliche Prozedere mit der Autorisierung von Interviews (oder auch nur Zitaten). Das hat mit Journalismus (vor allem unabhängigem) doch nichts mehr zu tun.

An den Journalistenschulen sollte stattdessen gelehrt werden, dass Interviews oder Gespräche zur "Gedächstnisstütze" und zum Beweis des Gesagten halt immer aufgezeichnet werden.
Natürlich immer mit vorheriger Einwilligung des Gegenüber (und ohne gibts halt kein Gespräch, da muß man als Journalist dann standhaft sein) und der (schriftlichen) Zusage, dass die Aufnahme als solches nicht veröffentlicht wird, mit der Aussanhme von Passagen die öffentlich strittig sind.

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Boesor 05.11.2012, 17:14
5. -

Zitat von che1
Warum veröffentlichen Sie die Mail mit den Zitaten nicht einfach?
was würde das bringen? Zielführender dürfte da wohl das folgende Telefonat sein, welches aber kaum veröffentlicht werden kann.

So wird es bei "Aussage gegen Aussage" bleiben und jeder kann glauben was seine politische Richtung ihm vorgibt.
Ist doch auch was schönes.

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olicrom 05.11.2012, 17:15
6.

Das ist nun mal die perfideste Art der Politkerlügen: Zu behaupten, die Presse würde lügen und betrügen. Weil es schnell mal dahergesagt ist. Weil Aussage gegen Aussage steht. Auch in diesem Fall. Eine(r) lügt. Gefühlt ist das Frau Weißband. Weil ein Journalist es wesentlich schwerer hat, sich öffentlich zu rechtfertigen als ein Politiker. Die Chancen, dass ein Politiker damit durchkommt, stehen in der Regel gut. Das die Piraten jetzt schon mit so was anfangen, spricht Bände über deren Befindlichkeit. Aufpassen und nicht klein beigeben, liebe Kollegen. Angeschossen und gefährlich.

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sponner_hoch2 05.11.2012, 17:15
7.

Eine Lehre, die hoffentlich jeder Journalist daraus zieht: Mit Frau Weisband nur noch schriftlich kommunizieren, damit alles schön beweisbar ist.

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spon-facebook-10000051328 05.11.2012, 17:15
8.

´´Seit ihrem Rückzug im April habe ich mit Frau Weisband immer wieder über ihre mögliche Rückkehr in die Bundespolitik gesprochen. In der Partei ist Weisband ungemein populär, und angesichts der Krise des Bundesvorstands wurden die Rufe nach Weisbands Comeback nach meinem Eindruck zuletzt lauter. Dieses Stimmungsbild in der Partei war Anlass für meinen jüngsten Artikel über Frau Weisband.

Am Freitag vor zwei Wochen rief ich sie an und fragte, ob wir uns in der folgenden Woche in ihrem Wohnort Münster treffen könnten. Frau Weisband willigte ein. Wir trafen uns am folgenden Mittwoch in einem Café. Zu solchen Gesprächen wird kein Politiker gezwungen. Hätte Frau Weisband nicht mit mir reden wollen, hätte das Gespräch nicht stattgefunden.´´
Möglicherweise war der ´´eigene´´ eindruck schlichtweg falsch und von ´´ich würde mir gerne einen beachteten Piratenartikel über M. Weissbrand gönnen weil damit lässt es sich gut Quote machen und angeben..´´ motiviert?

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iffel1 05.11.2012, 17:17
9.

Alles, was mit den politischen "Piraten" zu tun hat, ist überflüssig in den Medien. Und ob nun Frau Weisband dieses oder jenes gesagt hat, interessiert auch keinen mehr. Nach der nächsten Wahl ist wieder Ruhe, das haben sich alle Bundesbürger verdient. Und 2/3 der Piraten müssen nun wieder auf HARTZ IV zurückgreifen.

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