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Waffenrecht: Obama unterstützt Verbot von Sturmgewehren
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In den USA zeichnet sich nach dem Amoklauf von Newtown eine Verschärfung des Waffenrechts ab. Präsident Obama erklärte erstmals seine Unterstützung für ein Gesetz zum Verbot von Sturmgewehren. Waffenrecht: Obama für Verbot von Sturmgewehren - SPIEGEL ONLINE

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goggo64 18.12.2012, 21:05
20. Das waffenrecht der usa

Scheint doch nicht die Hauptursache für die vielen Amokläufe der Vergangenheit zu sein. Die Schweiz hat ein ähnlich liberales waffenrecht. Wann hat man aber dort von einer Tat ähnlichen Ausmaßes gehört?

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Greyjoy 18.12.2012, 21:07
21.

Es ist ja zuerst noch eine gute Idee aber in meinen Augen sind die USA in Sachen Waffen einfach ein hoffnungsloser Fall. Genau wie Südamerika und speziell Mexiko bei den Drogen.

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libertarian2012 18.12.2012, 21:13
22.

Zitat von sysop
In den USA zeichnet sich nach dem Amoklauf von Newtown eine Verschärfung des Waffenrechts ab. Präsident Obama erklärte erstmals seine Unterstützung für ein Gesetz zum Verbot von Sturmgewehren.

Was ein populistischer Bloedsinn, aber was war anders zu erwarten. Sowas ist leider auch mit Verboten nicht zu verhindern. Wenn jetzt die Waffengesetze noch strenger werden (ganz so einfach und liberal wie sich die Spiegelredaktion das offenbar vorstellt ist das ja hier gar nicht) nimmt schlicht die Menge der illegalen Waffen zu. Kriminelle und Durchgeknallte werden sich nicht abschrecken lassen. Im Gegenteil.

Und auch die Reduktion auf sog "assault weapons" und "Sturmgewehre" ist kompletter Bloedsinn. Leider eine typische Reaktion in einer Medien getriebenen Politik und oeffentlichen Meinung. Erst hat man ueberall den Erwerb von Glocks schwieriger gemacht (als ob Walthers etc nicht genauso funktionieren wuerden...) jetzt ist es eben das AR15, das es seit Jahrzehnten gibt.

Dabei waere es wichtig auch nochmal in die Diskussion mit einzubeziehen, warum es den 2. Verfassungszusatz ueberaupt gibt. Da steht nicht, dass Buerger Jagen gehen duefen oder sich vor Einbrechern mit Handfeuerwaffen schuetzen sollen (wo Pfefferspray besser angebracht ist..). Es geht schlicht darum, dass ein Volk die Moeglichkeit haben muss, sich vor seiner Regierung zu schuetzen. Und Herr Obama als Rechtsgelehrter und schlauer Mann weiss das ganz genau. Natuerlich wuerde er jetzt auch noch gerne in die Geschichte eingehen, als der Praesident, der das Volk entwaffnet und leichter zu kontrollieren gemacht hat. Bloss jetzt keine Krise ungenutzt lassen.

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fel|216 18.12.2012, 21:36
23.

Zitat von hokie
Wie jagen sie denn? Mit Pfeil und Bogen oder gar Steinschleuder? Man koennte Sie nun barbarisch und/oder Tierquaeler nennen ...

Das war dann wohl etwas falsch formuliert und dann auch noch missverstanden. Gemeint war, dass man keine Waffe mehr zur Jagd braucht, weil man (zumindest für die Nahrungsbeschaffung) nicht mehr jagen muss.

Ich bitte um Entschuldigung.

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micromiller 18.12.2012, 21:38
24. die usa gebrauchen kriege

damit das bloede volk wenigstens legal morden kann, taeglich wird den menschen im fernsehen vorgefuehrt, wie toll es ist fuer die freiheit zu morden , man kann das alles kaufen nur darf man nicht .. also ein krieg im jahr hilft mehr als ein waffengesetz...das ist wie eine schutzimpfung..natuerlich alles fuer die freiheit, der anderen und dem lieben gott.

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hador2 18.12.2012, 21:39
25.

Zitat von Demokratischer_Beobachter
"30.000 Tote durch Schußwaffen" - da mag es sich bei dem allergrößten Teil der Getöten um VÖLLIG ZU RECHT von Polizisten oder sich zur Wehr setzenden, ehrbaren Bürgern erschossenen VERBRECHERN handeln, um die es nicht schade ist.
Der allergrößte Teil wird zu Recht getötet? Selbst wenn wir mal von der Grundsatzdiskussion über "zu Recht töten" absehen, schauen wir uns doch mal die Zahlen an:

30,000 Tote durch Schusswaffen.
Davon sind:
~17,000 Selbstmorde (Quelle: CDC National Health statistic)
~11,600 Tötungsdelikte (Quelle: CDC National Health statistic)

Bleiben noch ~1.400 für die von ihnen als "zu Recht" bezeichneten Todesfälle. Der allergrößte Teil?

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goggo64 18.12.2012, 21:40
26. @ Heiko 1977

Zitat von Heiko 1977:Wofür brauchen Privatpersonen Sturmgewehre (AK47; M16; G36, Steyr AUG; HK G11; SIG 550 etc.)? Würde mich freuen wenn die Personen antworten die die Entscheidung des Präsidenten kritisieren. Zitat Ende

Gegenfrage: wozu braucht man alkoholische Getränke, Sportwagen, Zigaretten, Motorräder. ... Nicht alles, was du nicht gebrauchen kannst oder sogar unsinnig findest wird von anderen genauso eingeschätzt. Selbst wenn die meisten diese Gewehre nur aus purer Liebhaberei oder um ihrer selbst Willen besitzennist das grds. In Ordnung.

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bananas83 18.12.2012, 21:40
27. Ursache und Wirkung

Natürlich hilft ein Verbot von Kriegsgerät solche Massaker zu vermeiden oder zumindest zu entschärfen. Die Gesamtzahl der durch Schusswaffen getöteten wird sich freilich kaum ändern, denn dazu muss die Ursache beseitigt werden. Und das scheint hier der US-bürger zu sein. Als logische Konsequenz ist also ein Gesetz erforderlich, welches den US-Bürger verbietet zu existieren womit logischerweise auch keiner mehr erschossen werden kann. Eine andere Lösung des Problems sehe ich hier nicht.

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ines7 18.12.2012, 21:46
28. Vorschlag an die USA...

- sammelt alle im Privatbesitz befindlichen Schusswaffen ein.
- baut daraus eine Miniversion des Star-Wars-"Todessterns", über den jetzt durch eine Petition abgestimmt werden muss.
- stattet diesen so aus dass er endlich mal den ganzen Weltraumschrott entsorgen kann und sich im Notfall eventuell anfliegenden Unglücksmeteoriten entgegenstürzt.

Die Waffennarren hätten einen für sie einsichtigen Grund, sich von ihren "Schätzen" zu trennen, die Industrie weiterhin ordentlich zu tun und der Rest der Welt wäre Euch endlich mal wieder für etwas dankbar.

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lukbuk 18.12.2012, 21:48
29. Vernunft?

Ich lese hier immer wieder Aussagen in Richtung: "Es liegt am Amokläufer selbst, er würde sich die Waffe sowieso besorgen".
Das mag stimmen, aber man kann eben nicht davon ausgehen, dass jeder Mensch vernünftig ist. Sonst bräuchte man beispielsweise auch keine Geschwindigkeitsbegrenzungen, denn jeder würde ja vernünftigerweise angemessen fahren.

Leider gibt es genug Vollidioten, die mit ihrem Verhalten sich selbst oder ihre Mitmenschen bewusst oder unbewusst in Gefahr bringen/verletzen/töten. Und deshalb muss man den Zugang zu Waffen eben erschweren.

Es ist ja nicht so, dass in Deutschland niemand eine Waffe haben darf. Aber man braucht eben einen Waffenschein und unterliegt so einer gewissen Überwachung. Außerdem kann man davon ausgehen, dass die Person mit dem Waffenschein ausreichend geschult ist, was zum Beispiel die sichere Verwahrung solcher Waffen betrifft.

Klar, auch das klappt nicht immer, aber es ist zumindest der Versuch einer Kontrolle.

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