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Wahlen in Israel: Wirtschaftskrise könnte Netanjahu den Sieg kosten
DPA

Die meisten Israelis sehen die anhaltende Wirtschaftskrise als größte Bedrohung ihres Landes an. Das könnte Ministerpräsident Netanjahu gar um die schon sicher geglaubte Wiederwahl bringen. Der Vorsprung seines rechtsnational-religiösen Blocks schmilzt rapide. Wahlen in Israel: Der Vorsprung von Netanjahu schmilzt - SPIEGEL ONLINE

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Artist.A 22.01.2013, 09:31
10. Die Israelis interessieren sich mehr

für den TV Dschungelcamp als für Politik, denn, alle Parteien handeln gleich in der Regierung. Die Palästinenser sind hartnäckig mit ihrer ewigen Ablehnung eines jüdischen Wesens im Nahen Osten, und die Wirtschaft in Israel entwickelt sich relativ besser als in allen anderen Industrieländern (Armut ist nur relativ).

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Dirk Ahlbrecht 22.01.2013, 09:32
11. ...

Zitat von shakyamuni
Dieser Kriegshetzer sollte abgewählt werden, er gehört zum selben Kaliber wie der Cowboy G.W.Bush jun.
Was Sie, skakyamuni, als "Kriegshetze" bezeichnen, ist in meinen Augen vernünftige Politik. Denn es gibt für Israel nun einmal eine iranische Bedrohung - und Netanjahu lässt keinen Zweifel daran, wie er bzw. Israel auf diese Bedrohung notfalls reagieren wird.

Solches nennt man verantwortungsvolle Politik. Das dies den hiesigen "Israelkritikern" nicht gefällt, muß der israelischen Politik egal sein. Denn wenn die israelische Regierung eine Politik machen würde, die den besagten Kritikern hierzulande gefällt, dann wäre Israel recht bald am Ende.

Was ja auch der Wunsch der meisten "Israelkritiker" ist.

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wibo2 22.01.2013, 09:55
12. It's the economy, stupid

Zitat von shakyamuni
Dieser Kriegshetzer sollte abgewählt werden, er gehört zum selben Kaliber wie der Cowboy G.W.Bush jun.
In Israel wird die Sicherheitspolitik als genauso wichtig angesehen
wie die Wirtschaft oder der Lebensstandard der Leute.
Möglicherweise wird die Kriegsfrage Ja/Nein von den Bürgern
unterschiedlich beurteilt.
Von außen betrachtet können wir das alles nicht richtig beurteilen.
Und als Deutsche sollten wir bei Bewertungen zurückhaltend sein.

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Emil Peisker 22.01.2013, 10:16
13. Der wirkliche Feind Israels...

Zitat von Dirk Ahlbrecht
Solches nennt man verantwortungsvolle Politik. Das dies den hiesigen "Israelkritikern" nicht gefällt, muß der israelischen Politik egal sein. Denn wenn die israelische Regierung eine Politik machen würde, die den besagten Kritikern hierzulande gefällt, dann wäre Israel recht bald am Ende.
Man hat ja gesehen, aus welchen Kreisen den vernünftigen israelischen Politikern Gefahr droht.

Yitzak Rabin, Ministerpräsident Israels bis zu seiner Ermordung am 4. November 1995 in Tel Aviv, wurde von den Kräften eliminiert, die wie Netanyahu und Bennett die Zweistaatenlösung ablehnen und die immer den Keil in alle Freidensgespräche treiben werden, der Siedlerbewegung.

Die Geister, die sie riefen, übernehmen jetzt die politische Strategie des Landes. Besiedlung der besetzten Gebiete, bis aus den letzten Enklaven der Palästinenser, durch Zäune und Grenzposten, durch Straßen nur für Israelis und konfiszierte Böden, ein gesprenkeltes Freiluftgefängnis übrig bleibt.

Werter Ahlbrecht, was ist aus den Beteuerungen aus der Oslo-Zeit geworden. Da haben alle, die heute hier den Netanjahu-Kurs vertreten, noch die Zweistaatenlösung hochgehalten.

Auch damals hat man schon erkannt, dass die Siedlerbewegung sich immer jedem aussichtsreichen Gespräch widersetzte. Rabins Tod war der Beweis.

Hilfsbereite Siedlerrabbiner erklärten Rabin zum Verräter an Israel und so werden sie jeden behandeln, der einer Aussöhnung mit den Palästinensern nahe kommt.

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statussymbol 22.01.2013, 10:41
14.

Zitat von Dirk Ahlbrecht
Solches nennt man verantwortungsvolle Politik. Das dies den hiesigen "Israelkritikern" nicht gefällt, muß der israelischen Politik egal sein. Denn wenn die israelische Regierung eine Politik machen würde, die den besagten Kritikern hierzulande gefällt, dann wäre Israel recht bald am Ende.
Nö Israel ist am Ende gerade WEIL man sich nicht um UN-Resolutionen und den Rest der Welt schert. Dass Israelische Waren in weiten Teilen der Welt daher gemieden werden, kommt nicht von ungefähr.

Abgesehen davon ist Ihr Posting lächerlich - der Iran ist militärisch viel zu schwach um selbst gegen Israel allein eine Chance zu haben und JEDEM dürfte klar sein dass sofern Israel tatsächlich angegriffen würde die internationalen Bündnispartner, allen voran die USA, sofort zur Stelle wären.

Über die illegal besetzten Palästinensergebiete entgegen der UN-Resolutionen und der öffentlichen Ankündigung weiterhin und mit vermehrtem Engagement die [nach internationalem Völkerrecht] illegalen Siedlungen verlieren Sie komischerweise kein Wort.
Das finden Sie aber sicherlich auch sehr "verantwortungsvoll".

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Chris_SSS 22.01.2013, 10:53
15. @wibo2

Zitat von wibo2
Und als Deutsche sollten wir bei Bewertungen zurückhaltend sein.
Könnten Sie mir bitte erläutern, warum ich als Deutscher keine Bewertung für diesen Sachverhalt abgeben sollte?

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ein anderer 22.01.2013, 10:58
16. ...

Zitat von sysop
Die meisten Israelis sehen die anhaltende Wirtschaftskrise als größte Bedrohung ihres Landes an. Das könnte Ministerpräsident Netanjahu gar um die schon sicher geglaubte Wiederwahl bringen. Der Vorsprung seines rechtsnational-religiösen Blocks schmilzt rapide.
Am Anfang dachte man noch Israel würde eine Ausnahme bleiben, wo doch junge Staaten vielfach eine rechtsnationalistische und expansive Phase durchmachten. Aber jetzt wo die Generation nicht mehr lebt welche unter den europäischen Rechtsnationalisten gelitten hatten, scheint Israel das nachholen zu wollen.

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HäretikerX 22.01.2013, 10:59
17. Es gibt sicher auch andere Methoden und Wege..

Zitat von Dirk Ahlbrecht
Was Sie, skakyamuni, als "Kriegshetze" bezeichnen, ist in meinen Augen vernünftige Politik. Denn es gibt für Israel nun einmal eine iranische Bedrohung - und Netanjahu lässt keinen Zweifel daran, wie er bzw. Israel auf diese Bedrohung notfalls reagieren .....
..das Land zu sichern.. ;-) ..und Ihre Unterstellung in Richtung der Kritiker ist pauschal und infam!

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