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Wahlen in Israel: Wirtschaftskrise könnte Netanjahu den Sieg kosten
DPA

Die meisten Israelis sehen die anhaltende Wirtschaftskrise als größte Bedrohung ihres Landes an. Das könnte Ministerpräsident Netanjahu gar um die schon sicher geglaubte Wiederwahl bringen. Der Vorsprung seines rechtsnational-religiösen Blocks schmilzt rapide. Wahlen in Israel: Der Vorsprung von Netanjahu schmilzt - SPIEGEL ONLINE

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shakyamuni 22.01.2013, 06:37
1. Kriegstreiber

Dieser Kriegshetzer sollte abgewählt werden, er gehört zum selben Kaliber wie der Cowboy G.W.Bush jun.

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tonybkk 22.01.2013, 07:43
2. Na das ware ein Grund zum feiern!

Zitat von sysop
Die meisten Israelis sehen die anhaltende Wirtschaftskrise als größte Bedrohung ihres Landes an. Das könnte Ministerpräsident Netanjahu gar um die schon sicher geglaubte Wiederwahl bringen. Der Vorsprung seines rechtsnational-religiösen Blocks schmilzt rapide.
Das waere ein Tag zum feiern sollte Bibi endlich wieder abtreten und seine Regierung aus religioesen Extremisten und rechtsradikalen Nationalisten wieder indie Opposition ruecken. Haette ein anderes "westliches" Land als Israel diese Regierung haetten wir sie eh schon laengst mit dem Sanktionsbannstrahl belegt ;-)

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hansdampf01 22.01.2013, 08:06
3.

Zitat von
kamen die Konservativen nur noch auf 63 der 120 Sitze in der Knesset[/url]
Konservative? So kann man es natürlich auch ausdrücken. Klingt so nett...

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obenunten 22.01.2013, 08:19
4. abgekartetes Spiel

Die Vermutung, Netanjahu könne von rechts außen gefährdet sein, erscheint wenig plausibel. Netanjahu ist ein im politischen Kampf im Inneren wie auch international zu erfahrener und taktisch zu intelligenter Politiker, als daß er sich noch "überraschen" lassen könnte. Und seine langfristigen politischen Ziele weisen ihn - das hat seine Auseinandersetzung mit Obama gezeigt - als so weit rechtsstehend aus, daß sich eine ganz andere Interpretation aufdrängt: Bennet, der früher engste Mitarbeiter des Premierministers, sagt, was Netanjahu wirklich denkt. Im schönsten Einvernehmen haben sie abgesprochen, wie verhindert werden kann, daß sich rechts von Ihnen eine weitere Partei etablieren könnte. Sie haben den Platz in vorgetäuschter Konkurrenz schlicht gemeinsam besetzt und sich schon jetzt darauf geeinigt, anschließend eine "Koalition" zu bilden, in der Bennet den Posten des Ministers für die Siedlungen übernehmen soll. So kommen sie beide dem gemeinsamen Ziel näher, die Zwei-Staaten- Lösung unmöglich zu machen. Und Netanjahu macht sich international eine weiße Pfote, indem er um Verständnis bittet, er müsse aus zwingenden innenpolitischen Gründen diesen radikaleren Vorstellungen seiner Regierungspartner nachgeben, um die vom Westen doch so sehr geschätzte innere Stabilität Israels gewährleisten zu können.
Wer dieses Spiel nicht durchschauen will, befördert eine Politik der völkerrechtswidrigen Annexion ganz Palästinas.

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ratem 22.01.2013, 08:26
5. Netanjahu verliert?

Netanjahu verliert? ... Das wäre ja mal eine gute Nachricht.
Andererseits ist, was die israelische Politik betrift, nur eines konstant: Es kommt nichts besseres nach!
Insofern ist es eigentlich egal!

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fritzlothar 22.01.2013, 08:48
6. Für den Frieden...

...in der Region und darüber hinaus wäre es wirklich eine gute Sache, wenn diese Scharfmacher endlich von der Macht genommen würde. Es fragt sich nur, wie kraftvoll eine eher kompromissbereite Regierung sein kann. Im Zusammenspiel mit -hoffentlich- Initiativen von Obama könnte so nach Jahren des Stillstandes, des Rückschrittes so eine Bewegung entstehen, die die Provokationen gegen die palästinensiche Bevölkerung beendet und durch Respekt und Fairneß ersetzt. Allein mir fehlt der Glaube...

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wg2310 22.01.2013, 08:51
7. Nette Quote

bei knapp über 7 Mio Einwohnern 39 Minister/Vizeminister...herrlich!
14 Koalitionspartner!
Da wundert mich nix mehr...

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Duzend 22.01.2013, 09:05
8. Die mittelfristige Zukunft der Industrienationen...

Zitat von sysop
Die meisten Israelis sehen die anhaltende Wirtschaftskrise als größte Bedrohung ihres Landes an. Das könnte Ministerpräsident Netanjahu gar um die schon sicher geglaubte Wiederwahl bringen. Der Vorsprung seines rechtsnational-religiösen Blocks schmilzt rapide.
...ist vorgezeichnet: Abrücken von Auslandseinsätzen und sonstigen weltmachtpolitischen Mätzchen und dabei volle Konzentration auf den sozialen Frieden im Innern unter Wahrung der humanistischen Grundsätze für alle Bewohner. Glücklich, wer darin ist. Pech für alle da draussen. Das wird so noch für alle bitter genug.

Das bisher grosse Gefälle zwischen Reich und Arm in Israel ist möglicherweise Teil seiner Funktionsweise. Unten müssen die vielen unter erniedrigenden Bedingungen werkeln und hausen, damit sich der Reichtum auf die wenigen oben konzentrieren kann (ganz wie bei uns), die dann ihrerseits ihr Geld solchen eigenartigen Staatsgästen wie Mitt Romney andienen, so als hätten sie eh zuviel davon und suchten verzweifelt einen Abnehmer (nicht wie bei uns).

Das Abrücken von Netanyahu ist eigentlich ein Abrücken der Gemässigteren von Naftali Bennett, mit dem Bibi sonst unweigerlich eine Koalition wie aus einen Guss bilden könnte. Manch einem Wähler wird vielleicht im Gedanken daran, was dann kommen wird, mulmig genug, jetzt nach Alternativen Ausschau zu halten. Aber in einer politischen Landschaft, in der eine Zipi Livni und ein Jair Lapid schon als liberal gelten, dürfte das nicht einfach werden.

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_Sunlight_ 22.01.2013, 09:28
9. Rechts überholt

Mal so zur Information. Nethanjau wird RECHTS von noch radialeren Politikern überholt. Er verliert Plätze an Rechtsradikale Annexionisten. Kein Grund zum feiern!

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