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Wahlkampf: Europas Liberale fordern Teilnahme an deutschen TV-Duellen

 

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hruprecht 19.03.2014, 23:11
10.

Also eher müssen Grüne und Linke eingeladen werden als die Liberalen, denn beide haben in Deutschland weit mehr Zuspruch als die sichende FDP. Die Liberalen mögen in Europa Kraft Nummer drei sein, in Deutschland sind sie weit abgeschlagen und werden von der AfD locker überholt. Und bei der Europawahl müssen die Prozente in Detuschland berücksichtigt werden, denn ZDF und ARD senden in Deutschland. Wie die Liberalen in Europa stehen, interessiert dagegen nicht so sehr.

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ElLobito01 19.03.2014, 23:23
11.

Jajaja, das Fernsehen müsste "auch die Spitzenkandidaten der Grünen und der Linken sowie möglicherweise weiterer Parteienfamilien berücksichtigen", wenn der schlimme Liberale käme... ja, warum denn nicht? Auch die stehen schließlich zur Wahl. Lasst also auch FREIE WÄHLER, Piraten und ödp auftreten. Wozu ist denn die 3%-Hürde verboten worden? Damit die machthabenden Parteien weiterhin alles unter sich aufteilen? #fail

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südtirol11 20.03.2014, 00:02
12.

Man will doch die Spitzenkandidaten der großen Parteien sehen, aber nicht etwa Repräsentanten von kleinen Splitterparteien! Sicher kann man diskutieren, ob man diese Kleinen auch hören will, aber dann bitte alle.

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stf_9888 20.03.2014, 00:10
13. Frage am Rande

Kurze Frage : Ist die Rubrik nicht ein wenig falsch? Hier geht es um den Europawahlkampf und das gehört m.E in die Rubrik Politik.

Zum Inhalt : Kann mich meinen Vorredner nur anschließen. Wenn so was durchgeführt wird dann müssen alle Parteien die Möglichkeit bekommen ihre Standpunkte darzulegen. Wem es nicht gefällt, muss sie ja nicht wählen.

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an european 20.03.2014, 00:49
14.

Einladen natürlich ! Jeder hat doch das Recht in einem freien Europa etwas zu sagen . Ob man zuhören will oder nicht, hat Jeder selbst zu entscheiden. Meine Bemerkung müsste damit neutral sein.

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kriki_muc 20.03.2014, 03:39
15.

das ist leider keine demokratische Veranstaltung, wie die die gesamte EU nicht: Wieviel Gewicht hat meine Stimme in Europa?
Das einwohnerstärkste Land der EU stellt zwar die meisten Abgeordneten im Straßburger Parlament. Doch die Bundesbürger haben dort eigentlich zu wenig Einfluss. In Luxemburg kommen 38.000 Wahlberechtigte auf einen Abgeordneten, in Deutschland 628.000. Das verschafft Luxemburgern das sechzehnfache Stimmgewicht.

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_j_o_e_ 20.03.2014, 07:37
16. Personalisierung

"Die schlechte Nachricht lautet, dass sich die meisten Bürger bislang kaum für dieses Europawahl interessieren. Jede Personalisierung kann daher nur nützen [...] "

Eine furchtbare Auffassung. Wir hängen uns bereits jetzt viel zu oft an Personen, statt an Themen auf. Würde sich die Bevölkerung auch nur im Ansatz so leidenschaftlich mit Inhalten auseinandersetzen, wie mit Personen, hätten wir eine andere politische Kultur. Die von Ihnen angedeutete Richtung deutet allerdings weiter weg von Inhalten, hin zu einem noch stärker personalisierten Wahlkampf. Ein Deutschland, ein Europa in denen sich die Bürger nach der Foto-und Bildschirmsympathie für die Wahl entscheiden: Nein, Danke. Echter, inhaltlicher politischer Diskurs ist anstrengend, kann langwierig und langweilig sein. Das gehört aber dazu. So wie ich von jedem Politiker eine ernsthafte Durchdringung der Themen erwarte, erwarte ich von jedem wahlberechtigten Bürger eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Positionen. Die von Ihnen angesprochene Personalisierung führt aber gerade weg davon.

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Andreas1979 20.03.2014, 07:58
17. Keine der beiden wählen und lieber

eine ganz unbekannte Partei wählen, denn AFD oder die Piraten Partei sind auch nicht wählbar. Am besten eine Partei ohne radikalen Grundgut, wie Nazis, Kommunisten, Öko oder Kapitalismus. Das wichtigste ist dabei einfach der Protest gegen die etablierten Parteien.

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gustavsche 20.03.2014, 22:37
18.

Zitat von hobbyleser
Ich bin tatsächlich hin und her gerissen. Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, das der Liberalismus und seine Auswüchse genug Schaden in Europa hinterlassen hat und deshalb nicht noch Air Time benötigt.
Dass staatliche Banken in den USA milliardenweise Geld verzocken, ist keine Schuld des Liberalismus. Der Liberalismus war der größte Kritiker dieser staatlichen Banken. WestLB hätte ich am liebsten schon vor 15 Jahren abgewrackt gesehen, aber die Politiker wollten ja nicht hören. Die letzte Wirtschaftskrise war Folge einer staatlich geschaffenen Immobilienkrise. Washington hat seine Privatkunden genötigt, jeder dahergelaufenen Pappnase eine Kredit für die Hausbau geben: Ninja-Kredite nannten die sich: No income, no job, no assets. Risiko aus Sicht des Kreditnehmers war gleich null, da es regressfreie Kredite waren. Die Banken konnte auch niemand ablehnen, denn dann hätte es irrwitzige Klagen wegen Diskriminierung gegeben.

Und bitte schauen Sie sich die Staatsquoten in den einzelnen Ländern an. Da kann man nicht sagen, dass da ein Turbokapitalismus herumvagabundiert ist. Deutschland hat über 50 %, Frankreich eine noch höhere. Neben zahlreichen Steuern und Abgaben gibt's auch immer mehr Bestimmungen, auf dessen Einhaltung die Staaten pochen.

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