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Wallfahrtsort in Brasilien: "Vergängliche Götzen" erzürnen den Papst
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xx Brasilien: Papst wettert gegen "vergängliche Götzen" - SPIEGEL ONLINE

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wurzelbär 24.07.2013, 20:27
10. #9 Heute 18:10 von snickerman

Zitat von snickerman
Ich bin zwar aus dem Verein ausgetreten, als Menschen jedoch finde ich den neuen Papst sehr überzeugend- gerade er bemüht sich um Demut und Bescheidenheit, was viele Kirchenoberen ziemlich erschrecken dürfte... Die evangelikalen Sekten, die in Brasilien auf dem Vormarsch sind, wollen nur das Beste- nämlich das Geld ihrer Gläubigen! Das sind riesige Unternehmen, die prächtig von den reichlichen Spenden leben und damit Geschäfte machen. HELFEN tun sie den Menschen nicht... Franz I. ist im Gegensatz zu seinen beiden Vorgängern ein Unterstützer der Befreiungstheologie.
Politik und Kirche stehen sich an den Kriegen, Morden, Vergewaltigungen, Kinderschändungen, Enteignungen und sonstige Mißtaten in nichts nach, was die Geschichte belegen kann.
Nur weil das Volk GLAUBEN mit selbstständig Denken verwechselt, können doch diese Gruppen heute noch existieren!
Alle Lobpreisungen - von Kirche und Politik sind Augenwischerei für den geistig unbedarften Bürger !

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Modest 24.07.2013, 20:29
11. Oh, je Franziskus,

weißt Du wie lange ein Prozess der Erneuerung dauert? Du drehst die Drehscheibe zum Beginn des Anfangs, viel Jubel und Sympathie fliegt Dir entgegen, doch die Judasküsse werden nicht weniger werden, denn Heuchler gabs schon in der Antike. Sollten die Kritiker es überhört haben, dann sagte Franziskus: Ich komme nicht mit Gold und Silber, sondern mit der Botschaft der Wahrheit. Diesen Satz hat noch kein Bischof der Deutschen Staatskirchen so Glaubwürdig verkündet!

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raber 24.07.2013, 21:18
12. RKK-Ernüchterungen durchboxen

Gut geschrieben und gut vom Papst gesagt und bestimt auch gemeint. Nur muss er es auch im Vatikan und den Ländern durchbringen. Der Vatikan ist voller Lusxus sowie in den Ländern Bischofstüme, usw und die Nuntiaturen. Dann gibt es noch die Opus Deis und andere Elite-Katholiken die auch in Saus und Braus leben und sich oft die Kirche mit Spenden und Sachschenkungen erkaufen. Hoffentlich kriegt er dies alles durch. Weiter so!

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Broeselbub 24.07.2013, 22:40
13. unsere Regierung

lebt uns doch das Christentum vor. Lügen, Betrügen und den Armen das Geld aus der Tasche ziehen. Steht bestimmt so in der Bibel. Schafft dieses mittelalterliche Relikt endlich ab. Man glaubt diesen Schwachsinn eh nicht mehr. Wenn man die Bilder in Brasilien gesehen hat mag man nicht glauben das wir das Jahr 2013 schreiben. Sie trugen seltsame Gewänder und irrten umher. Und die Massen jubeln. Warum eigentlich? Geht es denen nach dem Besuch des Popen besser? Bekommen sie Arbeit oder was zum Essen oder sonst etwas.

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udo46 25.07.2013, 02:49
14. xxx

Zitat von sysop
xx
Aber Herr Bergoglio,
wenn Geld, Macht und Vergnügen die Götzen unserer Zeit sind, dann sind Sie und ihr Klerus die grössten Götzendiener auf diesem Globus.
Nur mit dem vierten inkriminierten Terminus, dem Erfolg, ist es bei Ihnen und Ihrer Kirche nicht mehr soweit her.
Da zehren Sie nur noch von alten Tagen und verbrauchen langsam Ihr Renomme von gestern.

Wenn Sie pauschalisieren, dann kann ich das auch.

Nur wenn Sie das tun, hat es immer etwas Denunziatorisches und Bigottes, mit dem Ziel, Ihre aufgesetzte Askese als neues Erfolgsrezept zu verkaufen, und alle, die dem nicht bedingungslos folgen, des gottlosen Hedonismus zu bezichtigen.
Das sind Schreckgespenster aus dem 19. Jahrhundert, deren Anachronismus Sie aber gar nicht bemerken. Hat schon Ratzinger nicht begriffen.

Und Brüderlichkeit, Gerechtigkeit und Solidarität sind nicht auf Ihrem Mist gewachsen, das sind Begriffe aus der Aufklärung und dem Humanismus.

Und das Ganze krönen Sie dann noch mit Gott als Überraschungskasper vor der Hintergrund einer "Schokoladen"figur, die angeblich vor 300 Jahren eine wundersame Fischvermehrung bewirkt hat.

Wenn Sie so weitermachen, Herr Bergoglio, dann werden Sie im Vergleich zu den famosen Fischern vom Paraiba-Fluss Ihr ausgeworfenens Netz garantiert nicht voll kriegen.

Das sagt Ihnen einer,
- für den Geld ein Tauschmittel ist,
- für den Erfolg auch darin besteht, nicht nur für sich, sondern auch für seine Familie, für sein Gemeinwesen oder sogar für die Menscheit etwas geleistet zu haben,
- für den Macht sich nicht in Willkür oder Diktatur erschöpft,
- für den Vergnügen nicht mit Völlerei, Pornographie, Komasaufen oder dergleichen assoziiert wird.

Bin mal gespannt, was Ihnen sonst noch so einfällt auf Ihrem lateinamerikanischen Fischzug.

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pykomat 25.07.2013, 06:41
15. Vergängliche Götzen

Haha selten so gelacht. Diese Statue, also diese "Mutter Gottes" ist dann also kein. Götze? "Augen haben sie, aber sie können. nicht sehen, einen Mund, aber sie können. nicht sprechen...die sie anbeten, werden. ihnen gleich werden" so oder so ähnlich. formuliert das schon Jesaja. Götzendienst hat viele Gesichter. "Du sollst dir kein geschnitztes Bild machen" und "Du sollst dich nicht Vater nennen, denn nur einer ist unser Vater", Franziskus.

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Milkboy 25.07.2013, 07:33
16. Sie bekommt noch alles zurück

Offenbarung Kapitel 17 und 18 sind ganz der Kirche gewidmet. Wer beim lesen an sie denkt wird keinen Zweifel haben wer damit gemeint ist!

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jubelbube 25.07.2013, 09:23
17. Gott=Götze

Wenn man bedenkt, dass genau der Gott, den der Papst anbetet, auch nur die vorläufige evolutionäre Endstufe eines Götzen ist (nämlich der Stammesgott JAHU des Stammes der SCHASU, die ihn vom Gebiet des heutigen Saudi-Arabien vor ein paar Tausend Jahren mitgebracht haben und zuständig war für u.a. das Wetter), dann sollte er nicht mit Steinen werfen. Er sitzt im Grunde ja auch im Glashaus.

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Elvenpath 25.07.2013, 10:00
18. Auch das Christentum ist vergänglich

Auch das Christentum ist vergänglich. Es ist gerade mal lächerliche 2000 Jahre alt.
Und irgendwann wird keiner mehr wissen, was das war und genau so auf dem großen Müllhaufen der Geschichte landen, wie jede andere Religion. Geschichtliche Epochen dauern ca, 3000 Jahre. 2000 hat das Christentum schon hinter sich.

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shi 25.07.2013, 10:37
19. Götzen

Der Papst mag Recht haben, aber es ist auch höchst unchristlich, eine Statue zu verehren. Das ist Götzendienst, wie er in der Bibel beschrieben wird. Und mit den Toten (Maria) soll man auch keinen Kontakt aufnehmen (beten).
Ich verstehe nicht ganz, wie die Katholiken das mit der Bibel in Einklang bringen...

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