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Warnung vor staatlicher Regulierung: Bundespräsident Gauck verteidigt Neoliberalismus
DPA

Es ist ein eindringlicher Appell für mehr Wettbewerb und gegen einen zu stark regulierenden Staat: Bundespräsident Joachim Gauck hat in einer Festrede den Neoliberalismus verteidigt. Er nannte es "merkwürdig", dass der Begriff so negativ besetzt sei. Gaucks neoliberales Plädoyer: Er fordert mehr Mut zum Wettbewerb - SPIEGEL ONLINE

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akkronym 16.01.2014, 13:53
1. Merkwürdig

auch ein Präsi, der sich so eindeutig als Christ hinter eine Menschenverachtenden Idee stellt.

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ManuC 16.01.2014, 13:55
2. optional

Mehr Freiheit und Verantwortung den Banken? Aha.

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kdshp 16.01.2014, 13:56
3.

Zitat von sysop
Es ist ein eindringlicher Appell für mehr Wettbewerb und gegen einen zu stark regulierenden Staat: Bundespräsident Joachim Gauck hat in einer Festrede den Neoliberalismus verteidigt. Er nannte es "merkwürdig", dass der Begriff so negativ besetzt sei.
Er nannte es "merkwürdig", dass der Begriff so negativ besetzt sei.

DAS kann ich gute verstehen herr gauck das die das nicht nachvollziehen können. SIE haben davon auch KEINE ahnung und wissen garnicht was dieser Neoliberalismus für viele bedeutet die nicht davon profitieren. Her gauck zeigt mal wieder das die da "oben" vom realen leben wirklich nichts wissen und in ihrer LEGO weltleben.

WAS denkt er denn über sein üppiges gehalt und seine üppige versorgung nach diesem?

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mistermister 16.01.2014, 13:56
4. Wenn alte Männer...

reden und ihre Gedanken von vorgestern kundtun, dann kann dabei nichts Gutes dabei raus kommen. Anstatt der Wirtschaft immer mehr Freiheiten zu geben, sollte man lieber den Menschen mehr Freiheiten zugestehen und den Wildwüchsen des Neoliberalismus Einhalt gebieten. Die Haltung von Herrn Gauck ist ebenso sinnbefreit wie überflüssig.

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nemesis_01 16.01.2014, 13:56
5. Und ich würde

es an seiner Stelle merkwürdig finden, wenn der Begriff Bundespräsident als so negativ besetzt gilt. Wundern muss er sich allerdings nicht, wenn er solche Reden schwingt. Ein Drittel der Gesellschaft ist bereits abgehängt, wieviele sollen es denn nach Meinung von Herrn Gauck noch werden? Die Hälfte? Zwei Drittel. Aber was verlangt man auch von jemanden aus dem Arbeiter und Bauernstaat. Kein Plan von nichts, da ist er ganz Linientreu mit seiner Kanzlerin.

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eryx 16.01.2014, 14:05
6.

"Auch gut gemeinte Reden des Bundespräsidenten können dazu führen, dass Menschen aus- statt eingeschlossen werden". Zugegeben fehlerhaft zitiert ;) Aber es passt.

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theresarain 16.01.2014, 14:06
7. Schade

Ich dachte, Gauck wäre evangelischer Pastor. Wenn Gauck nun aber dem harten Wettbewerb das Wort redet, kann da nichts mehr vom Kern des Christentums erkennen. Christlich leben bedeutet etwas gänzlich anderes. Da geht es um Gemeinschaft, sich umeinander kümmern, den anderen nicht fallen lassen. Peinlich für Herrn Gauck.

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women_1900 16.01.2014, 14:06
8.

und ich finde es mehr als merkwürdig, daß all diejenigen die die Völkerwanderungen verursacht durch den Neoliberalismus hinterfragen und als inhuman betrachten, gleich in die rechte Ecke gestellt werden. Besonders gerne auch von Politikern.
Hmm, Gauck mausert sich: erst war er bei Frau Merkel nicht sonderlich erwünscht und jetzt? Auch ihn hat sie gut diszipliniert.

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plumley 16.01.2014, 14:06
9. Falscher Bezug

Ich finde es enttäuschend, dass der Bundespräsident Intellektuelle Redlichkeit anmahnt und dann die Auswüchse der Marktwirtschaft von heute mit Begründern der sozialen Marktwirtschaft in einen Topf wirft. Nicht wir Bürger liegen falsch in unserer Interpretation sondern die Umsetzung von Liberalismus pervertiert zunehmend Herr Bundespräsident! Und das macht den Liberalismus kaputt. Gut gemeint aber falsch her geleitet. Schade her Bundespräsident!

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