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Wegen Fotos auf Instagram: Wie eine Jägerin zur Gejagten wurde

Sinah Marie hat eine Leidenschaft, die nicht jedem gefällt: Sie geht auf die Jagd. Als sie im Netz Fotos davon postet, drohen ihr Fremde mit dem Tod. Doch die Studentin will sich nicht einschüchtern lassen.

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Vidarr 26.01.2019, 21:03
40. ...

Zitat von ttvtt
Nun ja, gegen das Totschießen von Rehen kann man schwer diskutieren, wenn man selbst Fleisch ist. Aber ein Fuchs, den man nicht essen will, totzuschießen ist eben doch etwas anderes. Vielleicht sollte sie nicht so stolz auf Instagram posieren mit einem toten Tier, da kann sie angefahrenen Rehen noch so viele Gnadenschüsse geben (ich dachte, das Machen immer die Revierförster). Vielleicht sollte man nicht so stolz auf Instagram posieren mit einem toten Tier.
es gibt gründe ... dafür müsste man sich aber auch ein klitzeklein wenig mit dem thema auseinandersetzen.
ich werde ihnen die arbeit aber nicht abnehmen ... google oder wikipedia kann ihen aber helfen, es ist nicht so schwer.

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lapje 26.01.2019, 21:11
41.

Zitat von teilzeitberliner
Erschreckend ist, dass die Mehrzahl der Kommentare sich mit dem Jäger - Sein beschäftigt. Selbst wenn die Dame ihre Kinder misshandeln würde, hat niemand, absolut niemand, das Recht, sie zu bedrohen. Weder online noch physisch oder sonst irgendwie. Wem ihr Handeln nicht passt, kann es gerne kritisieren, wenn er/sie eingeladen ist, sogar persönlich auf ihrem Grundstück. Das nennt sich das Gewaltmonopol des Staates, und wir sind alle gut beraten, dieses offensiv zu verteidigen.
Blödsinniges Beispiel. Wenn sie ihre Kinder misshandeln würden, dann ginge das der Allgememeinheit sehr wohl etwas an - denn dann sollte es gemeldet werden. Und dann wären schnellstens das Jungendamt und andere Stellen da.

Tiere darf man eben mal so abschießen, da braucht man, wir sind ja in Deutschland, "einfach" einen Schein.

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lapje 26.01.2019, 21:13
42.

Zitat von Grünspahn
Finden Sie den Fehler: Taiga und Amazonas im Vergleich zu Deutschland .... wieviele Prozent der Taiga bzw. des noch bestehenden Amazonas sind Kulturlandschaft vom Menschen geprägt? - Und wie steht es im Vergleich dazu in Deutschland aus? - Wo sind denn die natürlichen Ketten von Beutetieren und Beutegreifern noch in Ordnung
Sie sagen, glaube ich, mit Ihrem Post mehr aus, als Sie vielleicht eigentlich wollen: Würde der Mensch nicht so massiv in die Natur eingreifen, bräuchte es keine Jäger. Wie Sie es drehen und wenden: Der Mensch ist das Übel.

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fsteinha 26.01.2019, 21:17
43. Intoleranz, Fantatismus, Boshaftigkeit

ist eben nicht nur im rechten Lager zu Hause. Ich verstehe absolut nicht, wie jemand straffrei jemanden Vergewaltigung und Mord wünschen kann. Früher war das Verfluchen ein ernste Angelegenheit, heute glaubt jeder damit ungeschoren davon zu kommen.

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Vidarr 26.01.2019, 21:18
44. ...

Zitat von lapje
Sie sagen, glaube ich, mit Ihrem Post mehr aus, als Sie vielleicht eigentlich wollen: Würde der Mensch nicht so massiv in die Natur eingreifen, bräuchte es keine Jäger. Wie Sie es drehen und wenden: Der Mensch ist das Übel.
und ihre lösung wäre? ... alle menchen töten, oder nur so viele wie nötig. 2-3mrd vielleicht. liege ich richtig?

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pikolomini 26.01.2019, 21:19
45. Respekt vor Lebewesen

Als Jäger(in) zu töten ist eine Sache, sich aber mit dem getöteten Lebewesen abzulichten und das Bild dann noch mit süßlichen Unterschriften versehen um es anderen Menschen pralerisch zu zeigen zeugt von Mißachtung der getöteten Kreatur und ist für mich unerträglich.
Das Verhalten dieser Dame zeugt von Unreifheit und Geltungssucht auf Kosten der getöteten Kreatur.
Wer sich öffentlich so darstellt, sollte sich nicht wundern, wenn Menschen sich darüber - zu Recht - empören
und sie sollten sich empören und das der Dame auch klarmachen, damit der Dame bewußt wird, was sie gemacht hat.

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wortgewalt87 26.01.2019, 21:23
46. @Grünspahn

Zitat von Grünspahn
Und nein ich bin weder Jäger noch Bauer, nur lebe ich auf dem Land und kenne beide Gruppen.Aber was versteht schon ein Stadtmensch von natürlichen Kreisläufen ausserhalb seiner ideologischen Beschränkung?
Ich lebe direkt am Jagdgebiet (deswegen trage ich auch immer eine rote Jacke, wenn ich in den Wald gehe) und erlebe mit, wie die Jäger durch fortgesetzte Fütterung das Wild quasi handzahm machen und dann reinballern. Fütterung einstellen, standortgerechte Bäume pflanzen, und der Tierüberschuss (und somit der Schaden an den Feldern) regelt sich ganz von selbst. Ist aber nicht gewollt, denn wo sonst kann man seinen Spaß am Töten ausleben?
Ich halte mich selbst übrigens nicht für ideologisch beschränkt, aber es steht Ihnen natürlich frei, diese Meinung über mich zu haben.

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River Poet 26.01.2019, 21:29
47.

Zitat: "Stehe er auch fünfmal die Woche um drei Uhr nachts auf, um verletzte Rehe aus Drähten zu befreien? Lasse er sich auch nachts wachklingeln, um einem Tier den Gnadenschuss zu geben, das bei einem Autounfall verletzt wurde?"

Ich denke wir sind uns einig, dass Nachstellen, Auflauern, Bedrohen etc. nicht gehen. Das ist keine Art der Debatte. Aber ihre rührselige oben zitierte Darstellung ihrer Naturschutzaufgaben klingen ganz anders als ihre hämischen, herablassenden und zynischen Kommentare unter ihren Fotos, auf denen sie stolz mit dem erlegten Wild posiert. Die Wahrheit liegt meist in der Mitte. Ihre Motivation zur Jagd wird nicht primär Naturschutz sein, da kann man sich sonst auch anders engagieren. Natürlich gibt es "gute" und "schlechte" Jäger, genau so wie es gute und schlechte "Aktivisten" gibt.

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d.u.s 26.01.2019, 21:29
48. Der alte Lümmel..

In unserer Kulturlandschaft ist eine verantwortungsvolle Jagd notwendig, damit werden wir leben müssen. Und es darf auch angenommen werden, dass es unter Jägern einen beträchtlichen Anteil von, naja, Menschen des weniger feinbesaiteten, anteilnehmenden, wie auch immer dezenten Typus gibt. Irgendwie bezeichnend ist, dass die Waidmännin ganz selbstverständlich annimmt, dass der Lümmel IHRE Pfauen holen will.. da wär ich als Fuchs, zu recht, anderer Meinung.. und müsste sterben, logisch!

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Grünspahn 26.01.2019, 21:32
49.

Zitat von lapje
Sie sagen, glaube ich, mit Ihrem Post mehr aus, als Sie vielleicht eigentlich wollen: Würde der Mensch nicht so massiv in die Natur eingreifen, bräuchte es keine Jäger. Wie Sie es drehen und wenden: Der Mensch ist das Übel.
Und Ihr Lösungsvorschlag? Menschen abschaffen? Zurück in die Höhle? Wir sind hier bald 8 Mrd Homo sapiens - eine sehr erfolgreich expansive Art - aber wollen Sie wirklich, dass andere Beutegreifer wie in Urzeiten Jgad auf uns machen? Ich denke, dass es zB vielen Afrikanern nicht recht wäre, wenn sie jederzeit von einem Löwen oder einem Krokodil als Nahrungsgrundlage erlegt wrden könnten. Ich kann da die Menschen in Afrika durchaus verstehen, wenn die das nicht wollen. Bei uns starben früher auch Menschen durch Wölfe (nein, das sind keine Kuscheltiere)oder auch hin und wieder durch enen Bären. Oder fordern Sie, dass die Menscheit aufhören soll Heilmittel gegen die diversen Krankheiten zu suchen`? - Oder sollte eine generelle Altersbeschränkung gelten, bis zu der man leben darf? - Sie postulieren nur einen Vorwurf gegen die Menscheit, die sich daraus ableitenden Konsequenzen wollen Sie nicht formulieren.

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