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Weihnachtsmette im Petersdom: Papst Benedikt fordert mehr Zeit für Gott
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Die Menschheit ist technisch gerüstet wie noch nie, doch wo bleibt da Zeit für Glaubensfragen, für Nächstenliebe? Papst Benedikt XVI. hat in seiner Weihnachtsmette kritisiert, dass es zu wenig Platz für Gott gebe. Das Oberhaupt der katholischen Kirche rief zudem zu Frieden im Nahen Osten auf. Weihnachtsmette: Papst Benedikt fordert mehr Zeit für Gott - SPIEGEL ONLINE

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weltoffener_realist 25.12.2012, 00:39
1. Gott? Amtskirche!

Zitat von sysop
und meint: Mehr Zeit für die Amtskirche.

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Steve_Reeve 25.12.2012, 00:43
2. Der Kollege...

...kann mich mal
am Abend besuchen.

Frohes Fest
S_R

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querollo 25.12.2012, 00:46
3.

Zitat von sysop
Papst Benedikt fordert mehr Zeit für Gott
Das klingt ja wie ein Pilpul! So mosaisch hätte ich Benedikt gar nicht eingeschätzt. Aber ok, ich lass mich mal drauf ein. Also:

- Von wem fordert er denn diese Zeit für Gott ein?
- Warum tut Gott das nicht selbst, wenn er mehr Zeit braucht?
- Wofür braucht er die Zeit überhaupt?
Und vor allem:
- Wenn Gott allmächtig ist, sollte er nicht in der Lage sein, sich selbst Zeit zu verschaffen?

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k.kinsky 25.12.2012, 00:52
4. Mehr Zeit...

für welchen Gott? Vielleicht ist eher mehr Zeit für das "Unternehmen" Kirche gemeint, irgend jemand muss den Showmaster schließlich bezahlen.

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mischpot 25.12.2012, 01:02
5. Von was spricht Herr Ratzinger

welcher Gott soll das sein, den sein Verein anbietet und der von der Kirche als Rechtfertigung ihrer Existenz herhalten muß? Vielleicht kann das jemand beantworten.

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nerdtorious 25.12.2012, 01:02
6. Vom goldenen Tron

spricht der Papst von der Spaltung zwischen arm und reich. Dieser Mann soll mir nicht sagen, wovon ich zu viel oder zu wenig habe. Ein Kerl der Kinderschänder, Homophoben und Rassisten beschäftigt. Einer, der Liebe predigt und Hass duldet. Eines Tages werden diese modernen Märchen vergessen sein und dieses mittelalterliche Relikt Religion wird keine Rolle mehr spielen und diese ekelhafte Institution für Verbrechen und Lügen wird obsolet. Der Papst hat mir gar nichts zu sagen.

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toskana2 25.12.2012, 01:04
7. welcher Gott?

Zitat von sysop
Die Menschheit ist technisch gerüstet wie noch nie, doch wo bleibt da Zeit für Glaubensfragen, für Nächstenliebe? Papst Benedikt XVI. hat in seiner Weihnachtsmette kritisiert, dass es zu wenig Platz für Gott gebe. Das Oberhaupt der katholischen Kirche rief zudem zu Frieden im Nahen Osten auf.
Ich stimme dem zu.

Unsere Welt ist gottlos, weil deren Geist
der Geist des Unverbindlichen ist.
Die Atheisten, die Gott im Himmel suchen,
um dessen Nicht-Existenz zu beweisen,
die werden wahrscheinlich nie fündig werden.

Ich halte es mit Martin Walser, der meint,
die Frage sei nicht, ob es einen Gott gäbe,
sondern ob wir nicht drigend einen bräuchten!
("Über Rechtfertigung, eine Versuchung:
Zeugen und Zeugnisse")

Auch hier dürfte nicht der weißbärtige Opa,
oder der personifizierte Gott gemeint sein.
Eher der moralische Kanon,
den Menschen ihm zuschreiben würden.
Um ein Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen
und dem eigenen Leben einen Sinn zu geben:

Liebe, Empathie, Anstand, Hilfsbereitschaft
und dergleichen mehr.

Dass der Papst es einfordert,
muss es nicht falsch sein!

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tk500 25.12.2012, 01:11
8. Papst Benedikt fordert mehr Zeit für Gott.

Ich bin auch dafür, dass der Tag 25 Stunden haben sollte.

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lagerbaer 25.12.2012, 01:14
9. Frieden...

"Wo aber Gott "vergessen oder gar geleugnet" werde, gebe es keinen Frieden."

Sieht man gerade brandaktuell im Nahen Osten. Oder in Irland.

Nein, wo immer abstrakte Ideen dem Menschen übergeordnet werden - sei es Sozialismus, Nationalismus oder eben die Religion - geschieht unfassbares Leid.

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