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Weihnachtsmette im Petersdom: Papst Benedikt fordert mehr Zeit für Gott
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Die Menschheit ist technisch gerüstet wie noch nie, doch wo bleibt da Zeit für Glaubensfragen, für Nächstenliebe? Papst Benedikt XVI. hat in seiner Weihnachtsmette kritisiert, dass es zu wenig Platz für Gott gebe. Das Oberhaupt der katholischen Kirche rief zudem zu Frieden im Nahen Osten auf. Weihnachtsmette: Papst Benedikt fordert mehr Zeit für Gott - SPIEGEL ONLINE

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jetztredia 25.12.2012, 01:15
10. der Mann hat so recht.....

Was für klare Worte! Die wünscht man sich mal vom deutschen Episkopat und nicht immer die soziale Nummer, die dann auch noch nicht mal stimmt und nur eine unsägliche Vereinfachung ist. Weihnachten als Aufruf zur Gottesbeziehung, das ist echt mal ne Botschaft!!

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hiker84 25.12.2012, 01:19
11. WeihnachtsmeTTE ???

Im Ernst jetzt? MeTTe, nicht MeSSEe ???

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deauvillimus 25.12.2012, 01:21
12. Ratzinger irrt!

Nur dort, wo (irgendein) Gott vergessen wird, gibt es Frieden. Mit dem in der Bibel beschriebenen Gott kann es keinen Frieden geben. Und auch nicht mit dem im Qu'ran beschriebenen Allah. Letzteres nur der Vollständigkeit halber

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schnalz 25.12.2012, 01:28
13. optional

"Wir wollen das Handgreifliche, das fassbare Glück, den Erfolg unserer eigenen Pläne und Absichten. Wir sind mit uns selbst vollgestellt, so dass kein Raum für Gott bleibt", "wahr, dass in der Geschichte der Monotheismus als Vorwand für Intoleranz und Gewalt gedient" habe. Auch sei wahr, "dass Religion erkranken" könne, wenn der Mensch meine, selbst die Sache Gottes in die Hand nehmen zu müssen und "so Gott zu seinem Privateigentum" mache. Aber auch "wenn Missbrauch der Religion" in der Geschichte unbestreitbar sei, so "ist es doch nicht wahr, dass das Nein zu Gott den Frieden herstellen würde". Eine sehr kritische und kluge Ansprache.

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horstma 25.12.2012, 01:28
14. Krampf.

Der "Papst":

"Wo aber Gott "vergessen oder gar geleugnet" werde, gebe es keinen Frieden."

Unsinn, genau das Gegenteil ist der Fall. Je fanatischer der Glaube an "seinen" Gott, heisse er nun Gott oder Allah, ausgeprägt ist, desto mehr schwindet die Toleranz für Anders- oder Nichtgläubige. Würden sich in Syrien die verschiedenen Islamistenbanden gegenseitig die Köpfe einschlagen, wenn sie Allah einfach vergessen hätten und ein normales Leben führen würden? Kaum. Frieden wird es erst in einer religionsfreien Welt geben, weil immer ein beachtlicher Teil der Menschheit nicht damit umgehen können wird, daß aus ausser dem eigenen Glauben noch andere gibt.

Ich drehe die Sache um: Hat Gott in den letzten 2 Jahrtausenden auch nur eine Sekunde für den Weltfrieden investiert? Wo ist seine klare, unmißverständliche Botschaft an die Welt? Sorry, aber die Nummer mit dem Papst als Stellvertreter blablabla zieht bei mir nicht. Manchmal muß der Chef selbst ran, da reicht der Stellvertreter nicht. Gäbe er einen Gott, hätte er längst erkannt, daß dies schon lange überfällig ist.

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Braktor 25.12.2012, 01:32
15. Und wo war dieser Gott wieder einmal?

Aha, der Papst hat also wieder einmal versucht, Leute an den katholischen Gott zu binden. Stellt sich die Frage, weshalb dieser Gott sich den Menschen im Rahmen dieser Veranstaltung nicht ebenfalls persönlich gezeigt hat? In der Bibel sind doch genügend Fälle beschrieben, bei denen sich dieser Gott Menschen gezeigt und mit ihnen gesprochen haben soll. Wieso hat er dies seit dem Vorhandensein der modernen Aufzeichnungsmöglichkeiten nicht erneut so getan, dass davon Aufzeichnungen erstellt werden konnten? Weshalb nutzt dieser "allmächtige" Gott nicht die modernen Kommunikationsmöglichkeiten, um sich einem großen Publikum mitzuteilen? Warum wohl? Ich sage, weil es ihn gar nicht gibt. Beweisen Sie mir das Gegenteil.

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widder58 25.12.2012, 01:36
16.

Zitat von sysop
Die Menschheit ist technisch gerüstet wie noch nie, doch wo bleibt da Zeit für Glaubensfragen, für Nächstenliebe? Papst Benedikt XVI. hat in seiner Weihnachtsmette kritisiert, dass es zu wenig Platz für Gott gebe. Das Oberhaupt der katholischen Kirche rief zudem zu Frieden im Nahen Osten auf.
In unserer aufgeklärten Zeit ist dieser Mann samt Klerus völlig überflüssig. Wie lange will man dem Märchen eigentlich noch anhängen?
Wer sich Gedanken machen will über Sein oder Nichtsein, Geburt und Tod, die Natur - der kann ohne den Klüngel philosophieren.

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jocheno.b. 25.12.2012, 01:40
17. Wie wir im neuen

Spiegelgelesen haben ist Religion eine infantile Angelegenheit, die für archaische Zivilisationen nützlich war. Heutzutage übernimmt die Aufgaben, die früher die Religionen innehatten der sekuläre Staat. Und zwar ohne uns in obskure übernatürliche Sagen zu verwickeln. Der Papst sollte erkennen, dass seine Zeit vorbei ist und gefälligst die Klappe halten.Die Gläubigen sollten erwachsen werden und vom primitiven teleologischen Denken zu kausaler Vernunft kommen. Gott war eine nützliche Illusion.

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Medienkenner 25.12.2012, 01:42
18.

Muß der Papst hier auf die Titelseite ganz oben? Nur weil Weihnachten ist, nur weil er Werbung für seine mittelalterliche Religion macht?

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telefonjoker 25.12.2012, 01:45
19. Nein.

Nein. Beten bringt nichts.

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