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Weltgeschichte der Temperatur: Klimadaten erklären Entstehung der Zivilisation
Corbis

Diese Fieberkurve der Erde reicht 11.300 Jahre in die Vergangenheit: Wissenschaftler haben die bisher längste globale Temperaturreihe erstellt - sie erlaubt erstaunliche Einsichten in unsere Geschichte. Offenbar zwang ein Kälteschub die Menschen zur Entwicklung der ersten Hochkulturen. Klima im Holozän: Globale Temperatur-Kurve seit 11.300 Jahren - SPIEGEL ONLINE

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thorusch 08.03.2013, 12:48
1. Was lernen wir?

Zwei Dinge:

1) Seit 16 Jahren wird hier nix wärmer

2) Wärme gut, Kälte schlecht. Nicht in Grönland wurden Pyramiden gebaut und das Papier erfunden.

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Thaeve 08.03.2013, 12:56
2. Veraltetes Schulbuchwissen

Zitat von sysop
1150 vor Christus legten die Dorer das prachtvolle Mykene in Schutt und Asche. Sie waren aus dem heutigen Albanien gekommen, aus dem sie von den aus Norden vorrückenden Illyrern verdrängt worden waren.
Die mykenische Hochkultur endete gegen 1200 vChr. Der dazugehörige Zerstörungshorizont geht mit dem Zusammenbruch der Königsherrschaft einher und ist wohl einer inneren Unruhephase geschuldet, die andernorts Auswirkungen im sogenannten Seevölkersturm hatte.
Die mykenische Kultur setzte sich aber bruchlos auf niedrigerem Niveau in der submykenischen Phase fort, was eher gegen eine Invasion durch einen neuen Volksstamm spricht.
Erst mit einem neuen Zerstörungshorizont ab 1050 vChr endet auch diese und hier erst ist mit der Einwanderung zu rechnen.

Gibts mal ein Thema, wo ich auch klugscheißen kann.

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vinyl 08.03.2013, 13:04
3.

Der letzte Abschnitt des Artikels stellt das elementare Problem bei der Argumentation der Klima-Gläubigen dar.

Von deren Seite wird ständig behauptet, ein derartig schneller Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur sei in der Erdgeschichte besonders oder gar einmalig. Gestützt wird das ganze auf Daten, wie sie in diesem Abschnitt beschrieben werden, mit einzelnen Werten, die im Schnitt 120 Jahre auseinander liegen.
Elementarste Grundlagen der Signalverarbeitung sagen nun, dass ich mit einer Abtastrate von 1/120Jahre nur Aussagen über zeitliche Vorgänge mit einer Periodizität von mindestens 240 Jahren machen kann. Wie kann anhand solcher Daten denn dann ein Zeitraum von nicht einmal 100 Jahren beurteilt werden?
Ganz zu schweigen davon, dass durch diese niedrige Abtastrate Aliaseffekte auftreten, die selbst die Bewertung von größeren Zeiträumen faktisch unmöglich macht.
Alles in allem ein sehr brüchiges Fundament, auf dem die ganze Klimapanik fußt.

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mase_1 08.03.2013, 13:06
4. Hochinteressant

Ich finde solche Interpretationen interessant und wichtig.

Selbst glaube ich nicht an CO² als Klimakiller(tm), aber ich glaube sehr wohl, dass in den nächsten Dekaden/Jahrhunderten die Temperatur stark fallen oder steigen kann.

Ich bin auf die daraus resultierende Völkerwanderung gespannt.

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johnnybongounddie5goblins 08.03.2013, 13:12
5. Nun was jetzt

"Aufstieg und Niedergang des Römischen Reiches verliefen nahezu deckungsgleich mit dem Anfang und Ende der zwischenzeitlichen Warmphase"
Und ich dachte ein wenig wärmer und die Zivilisation geht unter? Oder geht die Behauptung dahin, dass Ende der 80er Jahre das Klima perfekt war und sich ab dann nicht ändern wollte, jedoch just dann der Mensch begann das Klima zu verändern?

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regensommer 08.03.2013, 13:16
6. @vinyl

Es ist doch egal auf was irgendwas fußt.
Die Luftverschmutzung und der CO2 Ausstoss nimmt zu.
Das hat Konsequenzen. Aber das den Klimaverweigerern klar zu machen hat keinen Sinn.
Ich hoffe dass die großen Citys Schwierigkeiten bekommen und absaufen. Und so wird es kommen.
Es soll mehr Schaden entstehen als vernünftiges handeln jetzt erfordert hätte.
Aufregen? Nein! Ich lebe nur noch 20 - 30 Jahre. Nach mir die Sintflut, im wahrsten Sinne des Wortes.

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ehf 08.03.2013, 13:21
7. Kälte machte also die Menschen schlau...

und eingebildete Wärme lässt sie heutzutage verdummen. Zumindest Einige.

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georg_lm 08.03.2013, 13:34
8.

Zitat von vinyl
Der letzte Abschnitt des Artikels stellt das elementare Problem bei der Argumentation der Klima-Gläubigen dar. Von deren Seite wird ständig behauptet, ein derartig schneller Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur sei in der Erdgeschichte besonders oder gar einmalig. Gestützt wird das ganze auf Daten, wie sie in diesem Abschnitt beschrieben werden, mit einzelnen Werten, die im Schnitt 120 Jahre auseinander liegen.
Artikel nicht gelesen?

Da steht:

"Die zeitliche Genauigkeit der Kurve liege bei durchschnittlich 120 Jahren, gibt Büntgen zu bedenken. Nur in den vergangenen Jahrzehnten gibt es auf den Tag genaue Aufzeichnungen."

Der Satz bedeutet nicht, daß es alle 120 Jahre einen Meßpunkt gibt,
sondern daß die durch die Kurve dargestellten Ereignisse entsprechend
früher oder später stattgefunden haben können.

Über die Anzahl der Meßpunkte wird keine Aussage gemacht.
Damit ist Ihre darauf basierende Behauptung hinfällig:

Zitat von vinyl
Elementarste Grundlagen der Signalverarbeitung sagen nun, dass ich mit einer Abtastrate von 1/120Jahre nur Aussagen über zeitliche Vorgänge mit einer Periodizität von mindestens 240 Jahren machen kann. Wie kann anhand solcher Daten denn dann ein Zeitraum von nicht einmal 100 Jahren beurteilt werden? Ganz zu schweigen davon, dass durch diese niedrige Abtastrate Aliaseffekte auftreten, die selbst die Bewertung von größeren Zeiträumen faktisch unmöglich macht. Alles in allem ein sehr brüchiges Fundament, auf dem die ganze Klimapanik fußt.

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Beorn 08.03.2013, 13:36
9.

Zitat von vinyl
Elementarste Grundlagen der Signalverarbeitung sagen nun, dass ich mit einer Abtastrate von 1/120Jahre nur Aussagen über zeitliche Vorgänge mit einer Periodizität von mindestens 240 Jahren machen kann. Wie kann anhand solcher Daten denn dann ein Zeitraum von nicht einmal 100 Jahren beurteilt werden?...
Klimaforschung ist keine Signalverarbeitung, in den Klimakurven stecken keine Botschaften. Man kann sehr wohl aus wenigen Meßdaten Funktionen ableiten, mit deren Hilfe man Zwischenpunkte berechnen kann. Einfachstes Beispiel eine lineare Funktion braucht nur zwei genaue Stützstellen und schon ist der Rest der Kurve kein Geheimnis. Klar, das Klima folgt keiner Geraden, aber es gibt ja auch eine Unmenge an Daten um Trends abschätzen zu können. Vor allem die letzten Daten sind viel feiner aufgelöst, als nur in Schritten von 120 Jahren.

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