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Wiederaufnahme im Fall Gustl Mollath: Zwei Buchstaben brachten Mollath die Freiheit
REUTERS

Gustl Mollath ist frei. Nachdem der 56-Jährige mehr als sieben Jahre zwangsweise in der Psychiatrie saß, ordnete das OLG Nürnberg eine Wiederaufnahme des Verfahrens an. Grund ist ein missverständlich unterzeichnetes Gutachten. Mollaths Unterstützer wollen nun auf Entschädigung klagen. Gustl Mollath: OLG Nürnberg ordnet Freilassung an - SPIEGEL ONLINE

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thom 07.08.2013, 22:04
270. es funtioniert!

Ich bin froh, dass sich das deutsche Rechtssystem einmal mehr als funktionstüchtig erwiesen und das alte Urteil aufgehoben hat!

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kumi-ori 07.08.2013, 22:25
271.

Zitat von sysop
Gustl Mollath ist frei. Nachdem der 56-Jährige mehr als sieben Jahre zwangsweise in der Psychiatrie saß, ordnete das OLG Nürnberg eine Wiederaufnahme des Verfahrens an. Grund ist ein missverständlich unterzeichnetes Gutachten. Mollaths Unterstützer wollen nun auf Entschädigung klagen.
Aus den Forumsbeiträgen schließe ich, dass die Mehrheit der Leser gar nicht weiß, wieviele seltsame Geschichten sich um Frau Maske ranken. Die Welt ist klein und die Welt in Nürnberg ist es ganz besonders, aber die vielen Zufälle, die hier hineinspielen, legen nahe, dass der Fall Gustl Mollath nur eine klitzekleine Randepisode im Netzwerk Petra Maske ist.

Oder verfügt die Geistheilerin über Vooo Doo Kräfte?

Oder doch nur alles Verschwörungstheorien?

Ein Kunde aus der Anlageberaterzeit setzte sie gänzlich unerwartet zur Alleinerbin ein und erhängte sich wenige Tage später auf dem Speicher. Alles Zufall? Vielleicht hat Ehemann Gustl ja noch mal ganz großes Glück gehabt.

Das Haus Gustl Mollaths samt seinem Inhalt wurde während seiner Haft zwangsversteigert. Wir hörten es heute in den Nachrichten. Was wir dort nicht hörten: ersteigert wurde es von der netten Frau Maske (geschiedene Mollath). Praktisch. Befanden sich nicht vielleicht auch die Beweismittel in diesem Haus?

Die Ärztin, deren Sohn undsoweiter blah blah ... Frau Maske hatte private Beziehungen zu einer Mitarbeiterin dieer Praxis. Hat da schon mal jemand nachgehakt?

Ehrlich gesagt, ist mir keine Idee zu unappetitlich, als dass ich sie in diesem Fall nicht für wahrscheinlich halten würde.

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blabla259 07.08.2013, 22:31
272.

Zitat von tatsache2011
Ja, so alltäglich ist auch noch, dass die Sprechstundenhilfe die Freundin von der verprügelten Ehefrau war. Über sowas wird nicht gesprochen (?). An den besonderen Fall erinnert sich auch nicht die Frau Dr. und für den Sohn in Ausbildung war alltäglich das Würgen bis zur Bewußtlosigkeit.
Sie erinnern sich also noch an jeden Menschen, der Ihnen im Rahmen Ihrer Berufsausübung vor zwölf Jahren begegnet ist? Respekt!
Aber Gott sei Dank, hat er es ja schriftlich dokumentiert.
Und: Häusliche Gewalt ist häufiger als Sie offensichtlich meinen. Es grenzt schon fast an Opferverhöhnung wie Sie die ganze Zeit versuchen so etwas kleinzureden.

Objektiv betrachtet ist die befreundete Sprechstundenhilfe auch weniger verdächtig als Sie uns glauben machen wollen. Wenn ich einen Arzt brauche, frage ich zwecks Empfehlungen in meinem Freundeskreis nach, wie es viele machen würden. Sie betrachten alles viel zu subjektiv und einseitig.

Aber was mich wirklich mal interessieren würde ist:
was glauben Sie denn wie es wirklich war? Die Sprechstundenhilfe hat das Attest gefälscht oder Frau M.? Und zu diesem Zweck wurden die Verletzungen schon ca 1 Jahr zuvor in der Karteikarte von Frau M. dokumentiert? Was genau ist Ihre Theorie dazu?

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Stefan_G 08.08.2013, 00:16
273. Gerade WEIL keiner sonst dabei war...

Zitat von andre_jordan
Hallo Stefan, man könnte meinen, sie wären dabei gewesen. Der junge Arzt scheint sich noch sehr gut an die Dame zu erinnern. Er wird seine Untersuchungsergebnisse irgendwo gespeichert haben. Damit waren sie auch später noch abrufbar. Ich bin mir nicht sicher, ob man hier einen harmlosen Vorgang zu einem Riesenblase aufpustet. Gefällt mir fast so gut wie der "missing link" zwischen Richter und aktuellem Ehemann Gustls Ex.
Ich beschreibe lediglich die Mindestanforderungen, die im medizinischen bereich an das Leisten einer Unterschrift gestellt werden. Es gibt deren übrigens noch mehr z.B. werden Vergleichsunterschriften hinterlegt um im Zweifelsfall die Authenzität einer Unterschrift prüfen zu können.
Ansosnten kann wirklich JEDER (so wie hier?) eine Wellenlinie malen und behaupten, das wäre die Unterschrift von Frau Dr. xy

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Heliman 08.08.2013, 05:54
274. Arzt...

Zitat von blabla259
Der Arzt hat nicht gewackelt, sondern konnte sich einfach nicht mehr genau erinnern, was nach mehr als 10 Jahren und zahlreichen Patienten alles andere als verdächtig ist. Überprüfen Sie doch mal Ihre Erinnerung auf alltägliche Ereignisse, die mehr als 10 Jahre zurückliegen. Können Sie sich noch an Details erinnern? Wohl eher nicht und daran ist auch nichts seltsames, sondern das ist völlig normal.
Die zuerst befragte Ärztin, die angeblich die Untersuchung gemacht zu haben schien, konnte sich nicht an die Patientin erinnern. Woher auch.

Der (noch in der Ausbildung befindliche) Sohn, der berief sich darauf was er damals notiert hatte.

Dessen Erinnerungsvermögen ist wohl sehr lückenhaft. Oder es kommen zu ihm wirklich zuhauf ''bis zur Bewusstlosigkeit'' gewürgte Ehefrauen, die wie in diesem Falle noch dazu Bisswunden von ihrem Ehemann hinzu gefügt bekommen haben wollen...

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Heliman 08.08.2013, 06:15
275. Beate Lakotta wußte bereits vorher schon alles...

Die ''tolle'' Spiegelreporterin Beate Lakotta wußte bereits im Dezember 1012 wer der einzig wahre Schuldige ist...

Ihre schlampig bis gar nicht gemachten Recherchen, sowie ihre hahnebüchenen und vor ignoranter Einseitigkeit nur zu triefenden Schlußfolgerungen kann man gar nicht oft genug hinweisen bzw. auf diese hinweisen (auf wenn SpiegelOnline diese Beiträge versucht nicht zu veröffentlichen in den Foren auf dieser Plattform):

Fall Gustl Mollath: Zweifel an Opferrolle - SPIEGEL ONLINE

Da schreibt Frau LAKOTTA beispielsweise am 13.12.2012 wortwörtlich, fettgedruckt:
''Keine Beweise für Scharzgeldgeschäfte''

Obwohl der HVB-Bericht von 2003 eben diese bestätigt. Die Öffentlichkeit erfuhr davon erst im Herbst 2012 – da wurde er der TV-Sendung „Report Mainz“ zugespielt.
Die Staatsanwaltschaft Nürnberg, die mittlerweile massiv unter Druck steht, gestand im Dezember ein, dass sie schon 2003 Hinweise auf den Bericht bekommen habe.

Und das alles will die ''objektive'' Reporterin nicht mitbekommen haben.

Wäre interessant zu erfahren was die Dame mittlerweile zu ihrer puplizistschen Glanzleistung zu sagen hat. Oder ob sie schon den Beruf gewechselt hat...

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Heliman 08.08.2013, 06:21
276. Nicht nur verprügelt...

Zitat von WHO23
Der hatte also zahlreiche Patienten, die verprügelt wurden?
Sie wurde ja angeblich auch von ihrem Ehemann gebissen (in den Ellebogen) wie sie behauptet, neben all den Würgemalen im Bereich der Halswirbelsäule und Hämatomen am ganzen Körper (laut Befund des in der Ausbildung befindlichen und die Ärtzin vertretenden Sohnes)...

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Heliman 08.08.2013, 07:15
277. Nicht Ihr Ernst oder?

Zitat von blabla259
Dass er dies evtl nicht dürfte oder dass Frau M. nicht darauf hinwies, dass sie nicht von der Ärztin untersucht wurde, schließt noch lange nicht das Vorliegen dieser Verletzungen aus.
Sie glauben also allen Ernstes dass eine Frau die perfide und dazu intelligent genug zu sein scheint ihren unliebsamen Ehegatten für Jahre in der Geschlossenen verschwinden zu lassen, dass die nicht in der Lage zu erkennen war ob der sie untersuchende Arzt jetzt männlich oder weiblich ist? Zumal sie 2 Tage nach dem (angeblichen?) Übergriff ja wohl kaum noch unter Schock gestanden haben dürfte...

Zitat von blabla259
...schließt noch lange nicht das Vorliegen dieser Verletzungen aus. Das sind lediglich juristische Nebelkerzen. In jedem Krankenhaus untersuchen und operieren jeden Tag Ärzte in der Fachausbildung, deren Qualifikation als Arzt stellt man ja auch nicht in Frage.
Sie scheinen die Sachlage/Faktenlage wirklich noch nicht realisiert zu haben?!!

Es geht bei dem nun anberaumten Wiederaufnahmeverfahren (generell) nicht um die Schwere der Verletzungen der Frau!
Es geht auch nur sekundär um die Qualifikation des Arztsohnes.
Es geht darum dass dieses ominöse Attest nicht von ihm entsprechend gekennzeichnet wurde, dass es nicht von der Ärtzin und Praxisinhaberin ausgestellt wurde, sondern in deren Vertretung!!!. Zumindest nicht sichtbar gekennzeichnet vom austellenden Arzt. Nur so dass es mit bloßem Auge nicht erkennbar war.

Und das - juristisch als unechte Urkunde - verstösst gegen geltende Rechtsvorschriften.

Da dieses Attest vom OLG Nürnberg als mit ausschlaggebend angesehen wird dass es überhaupt zu der Einweisung des Herrn Mollath in die Forensische Anstalt kam, reicht dies als Grund für ein Wiederaufnahmeverfahren.
Das sind keine Nebelkerzen, das sind juristisch eindeutig definierte Vorgaben, welche Urkunden vorallem wenn sie in einem Strafverfahren Verwendung finden, erfüllen müssen!

Dass man sich nicht die Mühe gemacht hat seitens des OLG weitere Ungereimtheiten näher zu begutachten liegt in der Natur der Sache. Denn dies wird bei dem anstehenden Wiederaufnahmeverfahren - unter strenger medialer Beobachtung diesmal - sowieso stattfinden.

Und da wird auch die Rolle der Ehefrau, die ihrem beschuldigten Gatten nach der Trennung beispielsweise auch schon mal die Kripo per Hausdurchsuchung auf den Hals gehetzt hatte, weil er angeblich das Haus voller Waffen hätte - gefunden wurde nicht eine einzige - näher beleuchtet werden.

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sitiwati 08.08.2013, 07:28
278. iV

Gott sei Dank hat man was gefunden, was alle aus der Klemme hilft-hat ja lange gedauert, ich dachte , die geatem Zeit über, dass die Ärztin das Attest ihres Sohnes nur "iV" unterzeichnet hatte !

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